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Das Schweizer Robotikunternehmen Mimic Robotics entwickelt universelle humanoide Roboterarme, um das Niveau der industriellen Automatisierung zu verbessern | Top 100 Schweizer Innovatoren

以明科技2026-04-28 14:15
Kann Unternehmen helfen, ihre Betriebskosten um 70% zu senken.

Bildquelle: Mimic Robotics

Das Schweizer Robotertechnologieunternehmen Mimic Robotics (im Folgenden Mimic genannt) wurde im Jahr 2024 gegründet. Das Unternehmen widmet sich der Entwicklung von universellen humanoiden Roboterhänden. Diese Roboterhände basieren auf dem physikalischen KI-Modell des Unternehmens und kombinieren die von KI angetriebenen geschickten Roboterhände mit den bestehenden, etablierten Roboterarmen. Dadurch können verschiedene industrielle Aufgaben effizient erledigt werden.

Mimic ist ein Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) und wurde gemeinsam von Stefan Weirich, Elvis Nava, Stephan-Daniel Gravert und anderen gegründet. Stefan Weirich ist der Chefexecutiv der Firma. Sein Masterstudium umfasste die RWTH Aachen, die Technische Universität München und die ETH Zürich. Er absolvierte schließlich seinen Master an der Soft Robotics Lab der ETH Zürich. Seine Forschungsrichtung ist die Entwicklung von bionischen Seilgetriebenen Roboterhänden. Er war zuvor Maschinenbauingenieur bei Siemens Healthcare. Elvis Nava ist der Cheftechnologiewirte der Firma. Er hat einen Doktorgrad in Robotik von der ETH Zürich und war Postdoktorand am Artificial Intelligence Center der ETH Zürich. Stephan-Daniel Gravert hat einen Master in Elektrotechnik und Informationstechnik von der Technischen Universität München und war zuvor wissenschaftlicher Assistent am Soft Robotics Lab der ETH Zürich.

Bildquelle: Mimic Robotics

Die industrielle Automatisierung hat in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Aber in unstrukturierten Umgebungen wie Werkshallen, die für Menschen konzipiert sind, sind Millionen komplexer manueller Operationen für standardisierte Roboter, die auf feste Programme und vorbestimmte Pfade angewiesen sind, immer noch zu komplex. Herkömmliche automatisierte Roboter sind gut darin, wiederholende, voreingeprogrammte Aktionen in hochgradig kontrollierten Umgebungen auszuführen. Sobald sie aber neuen Aufgaben gegenüberstehen, erfordern sie teure Implementierungen und auf jede Aufgabe zugeschnittene Programmierungen und funktionieren oft nicht mehr, wenn sich die Umgebung ein wenig ändert. Ihre Flexibilität und Skalierbarkeit sind eingeschränkt. Humanoide Roboter haben ebenfalls beschränkte Anwendungsbereiche aufgrund hoher Kosten und Sicherheitsrisiken. Es wird vorhergesagt, dass der Markt für humanoide und geschickte Roboter bis 2035 auf 38 Milliarden US-Dollar ansteigen wird; und bis 2040 wird der umfassendere Robotermarkt auf 200 Milliarden bis 1 Billion US-Dollar geschätzt.

Das präzise, schnelle und flexible Manipulieren verschiedener Objekte bleibt eine der großen Herausforderungen im Bereich der Robotik. Obwohl in den letzten Jahren Fortschritte bei lernbasierten Steuerungen, Modellarchitekturen und Roboterahardware in Bereichen wie Bewegung und Greifen erzielt wurden, ist für die universelle, realweltliche geschickte Manipulation immer noch die ganzheitliche Integration von Sensorik, Daten, Hardware und Steuerung erforderlich.

Bildquelle: Forbes

Mimic hat auf der Grundlage des physikalischen KI-Modells eine universelle humane Roboterhand entwickelt. Durch die Kombination der von KI angetriebenen geschickten Roboterhand mit dem bestehenden, etablierten Roboterarm kann sie verschiedene industrielle Aufgaben mit einer Skillschwelle nahe der menschlichen ausführen und hat sowohl Kosteneffizienz als auch die Vorteile der schnellen Implementierung.

Das zentrale universelle physikalische KI-Modell von Mimic kann durch die Sammlung von realen Fabrikdaten trainiert werden, wodurch das Problem des Mangels an hochwertigen Bewegungsdaten, das die Forschung und Entwicklung von Robotern seit langem hemmt, gelöst wird. Das Modell selbst ist ein skalierbares Fernbetriebssystem, das sowohl auf Handschuhe als auch auf die Apple Vision Pro-Steuerungsoberfläche zugreifen kann. Es kann schnell Daten aus verschiedenen realen Aufgaben sammeln, darunter das Aufnehmen und Ablegen von verformbaren Objekten, präzises Einfügen und die Klassifizierung komplexer Objekte.

Beim Gebrauch wird das universelle physikalische KI-Modell von Mimic zunächst durch multimodale Vortrainings mit Bildern, Sprache, datenübergreifenden Robotern und menschlichen Videodemonstrationen unterstützt, um die Roboterhand schnell in der Lage zu versetzen, Arbeitsaufgaben zu lernen. Anschließend trägt ein geübter Bediener die von der Firma eigens entwickelten Datenerfassungsgeräte während der täglichen Fabrikarbeit. Das Modell sammelt detaillierte Daten über die Hand- und Armbewegungen aus der realen Produktionsumgebung, um das KI-Modell zu trainieren. Dadurch kann die universelle humane Roboterhand von Mimic die menschlichen Handhabungstechniken präzise wiederholen. Noch wichtiger ist, dass das Modell ein robustes Datenerfassungsprotokoll enthält. Dieses Protokoll erkennt und mildert Fehlermuster durch gezielte Selbstkorrekturdaten, um sicherzustellen, dass der Roboter autonom auf Änderungen der Objektposition und -richtung reagieren, Störungen behandeln und seine eigene Verhaltensweise korrigieren kann und somit nahtlos in einer künstlich gestalteten Umgebung funktioniert. Darüber hinaus kann der gleiche Algorithmus des Modells für jede Anwendungsumgebung verwendet werden, was die Einfachheit und Skalierbarkeit gewährleistet.

Auf der Grundlage des bestehenden Modells hat Mimic eine universelle humane Roboterhand entwickelt. Die Roboterhand hat 16 Freiheitsgrade, 21 Gelenke, eine Tragfähigkeit von 7 Kilogramm und eine Spitzenpräzision von ±0,5 Millimeter. Sie ist mit einer Weitwinkel-Kamera am Handgelenk ausgestattet, die visuelle Rückmeldung aus verschiedenen Winkeln mit geringer Latenz bietet und eine feine Seilgetriebesteuerung unterstützt. Das menschenähnliche Design macht es hochkompatibel mit dem Vortraining und der Feinabstimmung von menschlichen Daten. Es kann zuverlässig mit rauen Arbeitsumgebungen umgehen und auch empfindliche Objekte präzise manipulieren, wodurch die Lücke zwischen Mensch und Roboter in Bezug auf die Verkörperung geschlossen wird. Die Roboterhand kann mit einem oder zwei Armen ausgestattet werden und auf einem flexiblen festen Arbeitsplatz oder einer autonomen mobilen Plattform montiert werden. Praxisversuche haben gezeigt, dass die Roboterhand es Unternehmen ermöglicht, die Betriebskosten um 70 % zu senken und innerhalb einer Stunde einzurichten.

Mimics Modell und Produkte werden derzeit bei Top-Herstellern, darunter Fortune 500-Unternehmen und globale Automarken, getestet. Darüber hinaus hat das Unternehmen Partnerschaften mit führenden internationalen Logistikdienstleistern eingegangen.

Im November 2025 absolvierte Mimic eine Saatfinanzierung in Höhe von 16 Millionen US-Dollar. Elaia und Speedinvest waren die Lead-Investoren, und andere Beteiligte waren Founderful, 1st Kind, 10X Founders, 2100 und Sequoia Scout. Die Mittel werden verwendet, um die Entwicklung des universellen physikalischen KI-Modells und der universellen humanen Roboterhand des Unternehmens zu beschleunigen und die kooperative Implementierung mit weltweit führenden Branchenunternehmen voranzutreiben.

Mimic Robotics ist ein Teilnehmer der "TOP100 Schweizer Startups" 2025. Die "TOP100 Schweizer Startups" versammelt die besten Schweizer Start-ups und Wachstumsunternehmen im Bereich der Technologieinnovation. Es ist die international einflussreichste Leitplankenliste im Bereich der Schweizer Technologieinnovation. Seit 2011 werden jedes Jahr 100 der innovativsten Schweizer Unternehmen mit hohem Marktpotenzial und 25 Schweizer Wachstumsunternehmen mit hohem Unicorn-Potenzial aus ganz der Schweiz ausgewählt. Die Liste deckt Bereiche wie Lebenswissenschaften, Maschinenbau, Robotik, Informationstechnik und Kommunikation, Klimaschutztechnologie, Lebensmitteltechnologie usw. ab. Die "TOP100 Schweizer Startups" und die dazugehörigen Veranstaltungen sind das Markenzeichen der Schweizer Innovationsökosystem und repräsentieren die Spitze der Schweizer Innovation und die internationale Investitionsfront.

Die chinesische Version der "TOP100 Schweizer Startups" 2025 wurde ehrenhaft von Insight Tech herausgegeben. Insight Tech ist der chinesische Lizenzpartner der "TOP100 Schweizer Startups" und ist für die Vermarktung und Promotion der "TOP100 Schweizer Startups" in China verantwortlich und unterstützt die gewerblichen Partnerschaften der Liste mit China. Insight Tech ist ein Dienstleister für die industrielle Innovationskooperation zwischen Europa (Schweiz) und China und setzt sich dafür ein, die Schweizer Innovation in China zu vermarkten und die chinesische Industrie international zu positionieren, indem es Ökosysteme aufbaut und grenzüberschreitende Fähigkeiten stärkt.

Um die vollständige Liste und die Branchenliste der "TOP100 Schweizer Startups" zu erhalten, besuchen Sie bitte die offizielle WeChat-Account oder die Website von Insight Tech.