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Gerade wurde die offizielle Ankündigung der für den chinesischen Markt bestimmten Apple Intelligence veröffentlicht, aber die voll leistungsstarke SiriAI muss noch warten.

爱范儿2026-10-31 09:13
Nach langem Warten ist der heutige Tag endlich gekommen.

Gerade eben hat Apple offiziell angekündigt, Apple Intelligence für Nutzer auf dem chinesischen Festland einzuführen! 

Wie bekannt wurde, werden die ersten Funktionen ab dem 4. November mit der Entwickler-Beta von iOS 27.3 erstmals zum Testen freigegeben. 

Der Satz auf Apples offizieller Website, der seit mehr als zwei Jahren „Bereit für Apple Intelligence“ lautete, hat heute endlich den Moment seiner Einlösung erreicht. 

Das bedeutet auch, dass Apple Intelligence, das seit seinem Debüt auf der WWDC 2024 die inländischen Nutzer mehr als zwei Jahre lang warten ließ, endlich einen echten Schritt zur Umsetzung getan hat. 

Bereits am 15. Oktober bestätigte Tim Cook, Executive Chairman von Apple, während eines Besuchs des „Blauen Kastens“ in Shanghai gegenüber ifanr, dass Apple die Genehmigung erhalten hat, die ersten Kernfunktionen von Apple Intelligence für chinesische Nutzer bereitzustellen. 

Für die nachfolgende Veröffentlichungsplanung bestätigte Apple, dass die ersten inländischen Apple Intelligence-Funktionen im Dezember dieses Jahres mit der offiziellen Veröffentlichung von iOS 27.3 für chinesische Nutzer eingeführt werden – dies stimmt im Wesentlichen mit den früheren Lecks des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman überein. 

Dieses Update bekommt zuerst das iPhone

Aus den vom Unternehmen veröffentlichten Informationen umfasst die erste Welle der inländisch freigegebenen Funktionen die folgenden Punkte: 

Neues Siri-Aussehen und Interaktion: Wenn Sie Siri aufrufen, leuchtet ein wiedererkennbares umlaufendes „Lauflicht“-Design am Bildschirmrand auf; Sie können jederzeit zwischen Spracheingabe und Texteingabe wechseln; 

Schreibwerkzeuge: Unterstützt das direkte Umschreiben, Korrigieren und Zusammenfassen von Texten in Notizen, E-Mails und Drittanbieter-Apps sowie das direkte Generieren von Inhalten nach natürlichen Sprachanforderungen über die Funktion „Erstellen“; 

Fotoentfernung und Abfrage in natürlicher Sprache: Das Album unterstützt die Suche nach Fotos und Videoclips direkt anhand von Beschreibungen in alltäglicher natürlicher Sprache; gleichzeitig ist das Werkzeug „Entfernen“ verfügbar: Mit einem Wisch erkennt das geräteeigene Modell automatisch Passanten oder Unrat im Hintergrund und löscht sie; 

Intelligente Emoji-Generierung: Unterstützt die Generierung eigener personalisierter Emojis direkt über Textbeschreibungen in der Tastatur; 

Echtzeitübersetzung: Ermöglicht sprachübergreifende Echtzeitübersetzungen bei Telefonanrufen, FaceTime und beim Tragen von AirPods. In der App „Nachrichten“ können Sie zudem direkt übersetzte Nachrichten austauschen. Neben iMessage können iPhone-Nutzer auch per SMS oder RCS-Nachrichten sprachübergreifend mit Android-Nutzern kommunizieren; 

Visuelle Intelligenz: Erkennt schnell Objekte, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten vor der Kamera, unterstützt die Ein-Klick-Übersetzung von Texten und die Objekterkennung zur Suche; 

Benachrichtigungszusammenfassung: Das System kann lange Benachrichtigungen oder mehrere gestapelte Benachrichtigungen automatisch extrahieren und zusammenfassen. 

Nachdem Sie die Funktionsliste durchgelesen haben, kommt nun die Frage, die alle am meisten interessiert: Kann mein Gerät aktualisiert werden? Welche Version von Apple Intelligence wird verwendet, wenn Sie ein ausländisches iPhone besitzen oder mit einem inländischen iPhone ins Ausland reisen? 

Die ersten freigegebenen inländischen Apple Intelligence-Funktionen sind vorläufig nur für das iPhone bestätigt. Für andere Plattformen wie iPad und Mac teilt Apple mit, dass noch die entsprechende regulatorische Genehmigung abgewartet werden muss, der genaue Veröffentlichungszeitpunkt wurde noch nicht bekanntgegeben. 

Die Hardware-Anforderungen stimmen mit der internationalen Version überein – nur das iPhone 15 Pro/Max, das iPhone 16 und neuere Modelle (einschließlich des kürzlich erschienenen iPhone Duo) können dieses Update erhalten, ältere Modelle, die durch ihre Arbeitsspeicherspezifikationen eingeschränkt sind, müssen leider darauf verzichten. 

Bezüglich der regionalen Beschränkungen zwischen der „inländischen Version“ und der „ausländischen Version“ gilt nach den von ifanr erfahrenen Regeln, dass das Gerät die Funktionssammlung der chinesischen Festland-Version von Apple Intelligence verwendet, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: 

Das Gerät wurde auf dem chinesischen Festland gekauft (also ein inländisches Modell); 

Der Nutzer befindet sich derzeit auf dem chinesischen Festland, und die Rechnungsadresse des angemeldeten Apple-Accounts liegt auf dem chinesischen Festland (vereinfacht ausgedrückt: es wird der sogenannte „chinesische Festland-Apple-Account“ verwendet); 

Der Nutzer befindet sich derzeit auf dem chinesischen Festland, und auf dem Gerät ist kein Apple-Account angemeldet. 

Darüber hinaus gilt für Nutzer, für die die chinesische Festland-Version von Apple Intelligence aktiv ist, dass diese Funktionssammlung auch nach einer Auslandsreise weiterhin verwendet wird und nicht automatisch in die ausländische Version wechselt, wenn sich der geografische Standort ändert. 

Apple setzt auf geräteeigene Modelle, Qwen als „externer Helfer“

Neben dieser verspäteten offiziellen Ankündigung ist der größte Höhepunkt der inländischen Apple Intelligence auch das lokalisierte technische Konzept, das speziell für den chinesischen Festland-Markt neu aufgebaut wurde. 

Zuvor haben die Eintragungen bei den Aufsichtsbehörden bereits Teile der Antwort vorweggenommen: Im Juli dieses Jahres tauchte Apples „Apple Intelligence“ in der Liste der angemeldeten generativen KI-Dienste für Mobilgeräte auf, die vom Cyberspace-Verwaltungsamt des Staates veröffentlicht wurde; Ende September wurden in den Anmerkungsfeldern der Netzzugangsgenehmigungen mehrerer inländischer iPhones die drei Registrierungsnummern der großen Modelle Apple Intelligence, Alibaba Tongyi Qianwen und Tongyi Wanxiang aktualisiert. 

Mit der Freigabe der offiziellen Informationen heute ist die „zweischichtige Modellarchitektur“ der inländischen Apple Intelligence endgültig klar – einfach ausgedrückt, „Auf geräteinternen, von Apple selbst entwickelten Modellen aufbauen + lokale große Modelle für Cloud-Erweiterungen nutzen“. 

Auf der ersten Ebene (Geräteebene) verwendet Apple die selbst entwickelte Apple Foundation Models (AFM), die speziell für Nutzer auf dem chinesischen Festland angepasst wurden. Viele grundlegende Funktionen, darunter Fotoentfernung und Echtzeitübersetzung, laufen vollständig lokal auf dem iPhone. Das Unternehmen betont, dass die personenbezogenen Daten, die mit diesen geräteinternen Funktionen verbunden sind, niemals an Apple zur Speicherung übermittelt werden und Apple darauf nicht zugreifen kann. 

Auf der zweiten Ebene (Cloud-Ebene), die mehr Rechenleistung, komplexes Wissen oder tiefe Generierungsfähigkeiten erfordert, übernimmt das „Qwen“ von Alibaba die Rolle, die ChatGPT in der ausländischen Version von Apple Intelligence einnimmt. Laut Informationen von ifanr aus relevanten Kanälen ist diese Zusammenarbeit nicht an eine einzelne Version des Qwen-Modells gebunden, sondern nutzt mehrere verschiedene Qwen-Modelle, die mit der Iteration der Modelle kontinuierlich aktualisiert werden. 

Im Einzelnen decken die Cloud-Erweiterungsfähigkeiten von Qwen hauptsächlich die folgenden Szenarien ab: 

Erweiterte intelligente Fragen und Antworten von Siri: Verarbeitet komplexe Fragen, die von Siri weitergeleitet werden, und bietet stärkere Fähigkeiten für Wissensabfragen und Inhaltsgenerierung;

Schreibwerkzeug „Qwen Erstellen“: Qwen wird in das systemweite Schreibwerkzeug von Apple integriert. Nutzer können nicht nur Textinhalte nach natürlichen Sprachanweisungen zu beliebigen Themen generieren, sondern auch direkt Bilder erstellen; 

Visuelle Intelligenz „Qwen fragen“: Nutzer können die visuelle Intelligenz über die Kamerasteuerung, die Bedientaste oder das Kontrollzentrum aufrufen, „Qwen fragen“ auswählen, Objekte und Szenen vor sich erkennen und weitere relevante Informationen sowie intelligente Frage-Antwort-Dienste erhalten. 

Bei den Datenschutz- und Aufrufmechanismen setzt dieses Konzept die strengen Grenzen der ausländischen Version bei der Integration von ChatGPT fort: Nutzer können selbst wählen, ob sie diese Erweiterung aktivieren möchten; wenn Siri feststellt, dass eine Frage besser von Qwen bearbeitet werden kann, kann sie die Anfrage nach Zustimmung des Nutzers an Qwen weiterleiten. 

Die Vernetzung des Account-Systems ist sehr flexibel. Nutzer können sich entweder direkt mit ihrem Qwen-Account anmelden (nach der Anmeldung können sie den Verlauf der Anfragen in der Qwen-App synchron einsehen) oder sich mit ihrem Apple-Account mit einem Klick anmelden und die Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ aktivieren, um ihre Privatsphäre zu schützen. 

Was Baidu betrifft, über das zuvor in der Öffentlichkeit viel berichtet wurde, so taucht es dieses Mal tatsächlich in der Liste der Partner auf, aber seine Rolle ist sehr spezialisiert – es wirkt hauptsächlich im Bereich der „Bildsuche (Bilderkennung)“ der „visuellen Intelligenz“, während die Verantwortung für Textverständnis und Generierung weiterhin von Qwen übernommen wird. 

Wie weit ist es noch bis zur vollwertigen Siri AI?

Obwohl die inländische Apple Intelligence endlich den Durchbruch geschafft hat, muss man eine nüchterne Anmerkung machen – 

Die Version, die nächste Woche zum Testen freigegeben wird, ist bei weitem nicht die „Vollversion“ von Apple Intelligence. 

Verglichen mit dem Entwicklungsfortschritt der internationalen Version auf iOS 26 und sogar iOS 27 weist die erste Welle der inländischen Funktionen noch sichtbare Mängel auf. Das wichtigste fehlende Element ist die „Siri AI“, die die grundlegende Interaktion wirklich neu gestaltet. 

Auf der diesjährigen WWDC26 zeigte Apple die vollständige Form der neuen Generation von Siri AI. Im Vergleich zum traditionellen Sprachassistenten, der bisher nur Wecker stellen oder das Wetter abfragen konnte, kann die neue Siri direkt den Inhalt auf dem Bildschirm Ihres Telefons „verstehen“ (Bildschirmwahrnehmung), nach Fotos, E-Mails und Nachrichten in Ihrem persönlichen Kontext suchen und sogar Aufgaben zwischen verschiedenen Apps für Sie erledigen. 

Das ist auch die nächste KI-Geschichte, die Apple wirklich erzählen möchte: KI antwortet nicht mehr nur passiv auf Ihre Fragen, sondern versteht, was Sie gerade tun, und erledigt die Aufgaben aktiv für Sie. 

In der aktuellen inländischen Beta-Version von iOS 27.3 hat Siri zwar das neue Lauflicht-Design erhalten und ist mit Qwen als „externem Gehirn“ verbunden, aber die Kernfähigkeiten, die tiefe Systemaufrufe und das Verständnis des persönlichen Kontexts betreffen, stehen den inländischen Nutzern dieses Mal noch nicht zur Verfügung. 

Das bedeutet aber nicht, dass die inländischen Nutzer nur eine „aufgewärmte Speise“ erhalten. 

Um ehrlich zu sein, obwohl das diesmal veröffentlichte „Funktionsgerüst“ eine ältere Version aus den letzten zwei Jahren ist und noch einen Entwicklungsunterschied zu der grundlegend neu gestalteten, nativen KI-gesteuerten Interaktionsform aufweist, nach der Apple heute strebt; man darf nicht vergessen, dass die letzten zwei Jahre genau die Zeit waren, in der die grundlegenden Fähigkeiten der großen Modelle rasant voranschritten. Sowohl das von Apple selbst entwickelte geräteeigene Modell als auch Qwen als externer Cloud-Helfer haben in Bezug auf Modellintelligenz, Verständnis für chinesische Kontexte und Generierungsqualität ein Niveau erreicht, das mit dem von 2024 nicht mehr vergleichbar ist. 

Mit anderen Worten: Obwohl das „Gehäuse“ noch das Funktionsgerüst der ersten Generation ist, ist darin das ausgereifte Modell von 2026 eingebaut – dieser generationenübergreifende Sprung der grundlegenden Fähigkeiten dürfte dazu führen, dass die praktische Erfahrung der ersten Welle der inländischen Grundfunktionen solider ist als bei der Einführung der internationalen Version vor zwei Jahren.