Ehemalige Mitarbeiter von DJI haben einer nach dem anderen großartige Ergebnisse erzielt.
Diese Gründer aus verschiedenen Lagern werden stark nachgefragt. Oberflächlich betrachtet scheint dies die Begeisterung des Marktes für Technologie zu sein, aber dahinter steckt die Bereitschaft des Kapitalmarkts, für die Organisationskultur, die Talentpipeline und die Gründungsmethodik eines Branchengiganten zu bezahlen.
Vor zwanzig Jahren waren die von Kapital am meisten bevorzugten Gründer Rückkehrer aus dem Ausland.
Mit einem Diplom von Stanford oder UC Berkeley und zwei Jahren Berufserfahrung bei Microsoft oder Google wurden sie nach ihrer Rückkehr nach China von allen möglichen Angel-Investoren verfolgt, die sie drängten, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Vor zehn Jahren waren die von Kapital am meisten bevorzugten Gründer Absolventen großer Technologiekonzerne.
Ein Hintergrund bei Alibaba, Tencent oder Baidu galt bei VC-Instituten als Gutschein, der direkt in eine Investition in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar eingelöst werden konnte.
Heute sind die von Kapital am meisten bevorzugten Gründer die aus dem DJI-Lager stammenden.
Wenn man die beiden Bedingungen „Hintergrund bei DJI“ und „Hardware-Entwicklung“ erfüllt, besteht das Risiko, von Investmentinstituten wild umworben zu werden und große Erfolge in Hülle und Fülle zu erzielen.
Allein im vergangenen Jahr erhielten 17 Startups aus dem „DJI-Lager“ Finanzierungen, die im niedrigen Fall mehrere Millionen Yuan und im hohen Fall Hunderte Millionen US-Dollar erreichten.
Viele Investmentinstitute mieten sogar direkt Büros in der Nähe des DJI-Hauptsitzes in Shenzhen, um speziell Nachrichten über die Kündigung von DJI-Kernmitarbeitern zur Gründung eigener Unternehmen zu verfolgen. Sie fürchten, dass sie zu langsam mit Geld kommen und das nächste Unitree oder Bambu Lab verpassen könnten – sie arbeiten professioneller als Personalvermittler.
Das heutige DJI ist die Huangpu-Militärakademie im Hardware-Bereich.
Der Erfolg von Bambu Lab und Unitree hat den Ruf des „DJI-Lagers“ begründet. Neben diesen beiden Superstar-Unternehmen sind auch Firmen wie Loonging Robotics, die Mähroboter und Roboterchassis herstellt, Origin of Species, die Hochgeschwindigkeits-Haartrockner entwickelt, Tushi Intelligence, die allgemeine körperliche große Modelle entwickelt, und EcoFlow, die Energiespeicherprodukte herstellt, in ihren jeweiligen Bereichen sehr wettbewerbsfähig.
Aber diese Entwicklung ist nicht unbedingt das, was DJI gerne sieht.
Wie allgemein bekannt ist, muss man drei Bedingungen erfüllen, um die Huangpu-Militärakademie eines Bereichs zu werden.
Erstens: Man muss genügend Mitarbeiter haben, die das Unternehmen verlassen.
Zweitens: Die ausscheidenden Mitarbeiter dürfen keine unfähigen Personen sein, sondern müssen in der Lage sein, Erfolge zu erzielen.
Drittens: Nach dem Abgang so vieler talentierter Personen darf das Unternehmen nicht scheitern. Andernfalls ist es keine Huangpu-Militärakademie, sondern das Sprichwort wird wahr: Zusammen sind sie ein Haufen Schrott, verteilt sind sie Sterne am Himmel.
Daher ist die Bezeichnung eines Unternehmens als „Huangpu-Militärakademie“ weniger ein Lob als eine versteckte Kritik. Man muss starke Talente ausbilden, sie dann gezielt aussortieren und gleichzeitig sicherstellen, dass das Unternehmen überlebt – dieses Feingefühl ist äußerst subtil.
Ausgerechnet DJI schafft all das.
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Zuerst zum Thema Personalabgang.
Wann begann DJI, massiv Talente an die Gesellschaft abzugeben? Um das Jahr 2017 herum.
Zu dieser Zeit wurde DJI als Technologieunternehmen zum ersten Mal von US-Sanktionen betroffen, das Drohnen-Geschäft stieß allmählich an die Branchenobergrenze, und das Bildgebungs-Hardwaregeschäft, das heute sehr hohe Gewinne einbringt, war noch nicht gestartet. Das Unternehmen erlebte seine erste Entwicklungsphase mit Engpässen.
Wenn sich die Entwicklung verlangsamt, gibt es nicht mehr genug Raum, um alle Talente unterzubringen.
Ausgerechnet die Talentdichte bei DJI ist extrem hoch. Während der Zeit, in der das Drohnen-Geschäft rasant voranschritt, wurde eine große Anzahl mittlerer Führungskräfte mit wichtigen Aufgaben betraut. Diese Personen zeichnen sich generell durch starken Unternehmergeist, hohe technische Fähigkeiten und viele Ideen aus. Sie können ein ganzes neues Geschäftsfeld selbstständig aufbauen.
Ihr Nachteil ist, dass sie schwer zu verwalten sind und gerne ihr eigenes unabhängiges Reich aufbauen, um die Führung zu übernehmen. Außerdem sind sie besser darin, an vorderster Front Produkte und Technologien zu entwickeln, anstatt im Hintergrund zu managen und Teams zu führen.
Aber wenn sich die Entwicklung verlangsamt, braucht das Unternehmen nicht so viele Helden, die an vorderster Front kämpfen, sondern eher Manager, die Prozesse strukturieren, und Bewahrer, die vorhandene Produkte weiter optimieren und weiterentwickeln.
Es entstand eine Nachfragemisübereinstimmung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern, und eine Reihe von mittleren und hohen Geschäftsführern entschied sich, das Unternehmen zu verlassen, um ihre eigene Karriere aufzubauen.
2019 gab es bei DJI eine interne Kampagne zur „Beseitigung von Unordnung“, später begann das Unternehmen, die Organisationsstruktur anzupassen und Probleme mit internen unabhängigen Machtbereichen und Cliquen zu lösen. Diese Bewegung beschleunigte den Abgang weiterer Mitarbeiter.
Daher sehen wir, dass die Jahre von 2017 bis 2020 der Höhepunkt des Personalabgangs bei DJI zur Gründung eigener Unternehmen waren.
2017 gründete Wang Lei, der damalige Leiter der Batterieforschungsabteilung, EcoFlow, und Wei Jidong, der damalige Leiter des RoboMaster-Projekts, Loonging Robotics.
2019 gründete Wang Mingyu, der damalige Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Ruyuan Technology.
2020 gründete Tao Ye, der damalige Leiter des Verbraucherdrohnen-Geschäfts, Bambu Lab, und Zhao Cong, der damalige Leiter der visuellen KI-Abteilung, Got it AI.
Diese Gruppe von gemeinsam ausscheidenden Gründern bildete zusammen das früheste „DJI-Lager“.
Die jüngste Abgangswelle ereignete sich 2025, als eine große Anzahl von technischen Kernkräften und Top-Verkäufern geschlossen das Unternehmen verließen. Ein Teil von ihnen ging zu großen Hardware-Unternehmen wie Insta360 und Dreame, der andere Teil machte sich selbstständig und nutzte die Welle der KI-Ära und der körperlichen Intelligenz.
Ein deutlicher Trend ist, dass die in den letzten ein bis zwei Jahren neu gegründeten Unternehmen aus dem „DJI-Lager“ fast alle Roboterfirmen oder Hardware mit KI-Konzept sind. Der Erfolg von Wang Xingxing, dem bekannten ehemaligen DJI-Praktikanten und Gründer von Unitree, hat auf dem Kapitalmarkt auch den Mythos geschaffen, dass „Produkte aus DJI stets Spitzenqualität sind“, sodass zahlreiche Investoren bereit sind, mit echtem Geld den ersten Baustein für den Gründungsweg von ehemaligen DJI-Mitarbeitern zu legen.
Sogar viele Investoren ermutigen die mittleren Führungskräfte von DJI aktiv, sich selbstständig zu machen – egal, was sie tun und wie gut ihre Produkte sind, sie werfen zuerst Geld ein, um sich einen Platz zu sichern. Angesichts des großen Geldes vor Augen kann selbst ein so starkes Unternehmen wie DJI nicht verhindern, dass die Mitarbeiter unruhig werden.
Auf diese Weise ist DJI das Unternehmen im chinesischen Hardware-Bereich, das die größte Anzahl an Talenten abgibt.
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Ausgerechnet die Gründer mit DJI-Hintergrund sind generell sehr erfolgreich. Selbst wenn man die Anziehungskraft des Begriffs „DJI-Lager“ auf den Kapitalmarkt und hochqualifizierte Talente außer Acht lässt, sind diese Personen generell sehr wettbewerbsfähig.
Das größte Merkmal des DJI-Lagers ist, dass sie gerne in Gruppen gründen und als Team zusammenarbeiten.
Tao Ye, CEO von Bambu Lab, war früher Leiter der Abteilung für Verbraucherdrohnen, der CTO war früher Leiter der Systemtechnikabteilung von DJI, der COO war Produktmanager für DJI-Brillen und FPV-Drohnen, und im Gründungsteam gibt es auch Ingenieure aus der DJI-Gimbal-Abteilung und der Abteilung für Softwaresystemdesign.
Dieses Team deckt Software und Hardware, Lieferkette und Algorithmen lückenlos ab.
Ein weiteres Unternehmen mit DJI-Hintergrund, das elektrische Zahnbürsten herstellt, ist One Me Future. Sein CEO Liu Yihan ist Aerodynamik-Ingenieur bei DJI gewesen, der CTO stammt aus dem Motorsteuerungsteam von DJI, der Chefingenieur ist Gesamtdesign-Ingenieur bei DJI gewesen, und der COO war bei DJI für die Lieferkette und das innovative Strukturdesign von Antriebssystemen zuständig.
Dieses Team ist zwar insgesamt nicht so hochrangig wie das von Bambu Lab, aber für eine Kategorie wie elektrische Zahnbürsten, die sich auf Motoren stützt, ist es ein sehr zielgerichtetes Team ohne Schwachstellen.
Im vergangenen Jahr gründete Gao Jianrong, ehemaliger Assistent des Generaldirektors von DJI und Leiter der Lieferkette, Mido Technology, das sich mit körperlicher Intelligenz befasst. Die beiden Partner, die für die Forschung und Entwicklung des Unternehmens zuständig sind, sind Li Haonan, ehemaliger Leiter der technischen Plattform für Flugsysteme bei DJI, und Yang Shuo, ehemaliger Technischer Direktor von DJI in den frühen Jahren.
Das Ergebnis des Zusammenschlusses von Ingenieuren zur Gründung von Unternehmen ist, dass diese Unternehmen ein unauslöschliches DJI-Merkmal tragen.
Zum Beispiel die Verfolgung von „Benutzerfreundlichkeit“.
DJI hat es immer getan, um ursprünglich professionelle, komplexe oder erlebnisrückständige Szenarien zu Produkten umzuwandeln, die normale Menschen direkt verwenden können.
Bei Drohnen zum Beispiel haben die Menschen vor DJI im Allgemeinen nicht das Fliegen selbst, sondern die Drohne selbst als Hobby betrieben.
Die Produkte waren generell unvollkommen mit Mängeln, daher kauften die Enthusiasten in der Drohnen-Community generell selbst Teile, bauten sie zusammen und erforschten selbst Flugtechniken.
Mit dem plötzlichen Aufstieg von DJI haben sich die Regeln für Verbraucherdrohnen vollständig geändert. Die Benutzerfreundlichkeit ist extrem hoch, es gibt fast keine harten Mängel, man ist nicht mehr auf DIY angewiesen, und Anfänger können schnell damit umgehen, um Flüge und Aufnahmen durchzuführen.
Das ist die Logik von DJI: Wenn die Technologie nicht ausgereift ist, entwickelt man kein Produkt. Wenn das Produkt nicht benutzerfreundlich ist, ist es zwangsläufig ein Nischenmarkt, der kein Geld einbringt. Wenn man es zu einem ausgereiften Hardware-Produkt aufwertet, wird der Marktumfang sich immer wieder verdoppeln, sodass das Unternehmen sehr hohe Gewinne erzielen kann.
Viele Unternehmen aus dem „DJI-Lager“ folgen ebenfalls diesem Weg.
Das Unternehmen, das diesem Muster am besten entspricht, ist Bambu Lab. Als Nachzügler in der Branche betrat Bambu Lab die 3D-Druck-Szene fünf bis sechs Jahre später als seine Konkurrenten.
Vorher waren die Produkte der meisten konkurrierenden Hersteller selbst unvollständig, schwer zu bedienen, nicht präzise und störanfällig, und sie hingen stark von den praktischen Fähigkeiten der Benutzer ab. Bambu Lab hat die Verbraucher-3D-Druck-Produkte direkt auf ein fast industrielles Niveau gehoben.
Das Ergebnis ist, dass Bambu Lab zu einem Überraschungssieger im 3D-Druck-Bereich geworden ist und heute fast 30 % des globalen Marktes für Verbraucher-3D-Drucker einnimmt.
Starke Ingenieurressourcen führen zu führenden technischen Fähigkeiten, führende technische Fähigkeiten führen zu extremer Benutzerfreundlichkeit, extreme Benutzerfreundlichkeit wird zu ausgereiften Produkten umgewandelt, und ausgereifte Produkte bringen geschäftlichen Erfolg.
Das ist der Standardpfad des DJI-Lagers.
Darüber hinaus sind strenge Kontrolle der Lieferkette, die schnelle Einführung von Niedrigpreis-Modellen zur Senkung der Einstiegshürden und zur Erschließung des Massenmarktes sowie die Fokussierung auf ausländische Märkte allesamt erfolgreiche Erfahrungen, die von DJI bestätigt wurden.
Daher hat DJI tatsächlich Eigenschaften einer Huangpu-Militärakademie: Es gibt nicht nur Talente ab, sondern auch eine bewährte Methodik für Hardware-Gründungen.
Zumindest gibt es keine toxische Arbeitsplatzkultur an die Gesellschaft ab, oder?
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Zum Schluss zurück zu DJI: Warum ist das Unternehmen nicht gescheitert, obwohl es so viele talentierte Gründer hervorgebracht hat?
Lin Yuan, Gründer von Origin of Species und ebenfalls Gründer aus dem DJI-Lager, hat eine provokante These: Wenn DJI von Anfang an jeden hervorragenden ausscheidenden Gründer blind mit 5 bis 10 Millionen Yuan investiert und ihm seine Lieferkette und Vertriebskanäle zur Unterstützung zur Verfügung gestellt hätte, wäre das Volumen von DJI mindestens zehnmal so groß wie heute.
Das klingt zwar so, aber tatsächlich ist DJI weder in der Lage noch willens,