Erster exklusiver Testbericht zum Samsung Galaxy Z8: Alle drei Formfaktoren sind vollständig umgesetzt, welche Durchbrüche bei der Nutzererfahrung bringt die 8. Gerätegeneration mit sich?
Am Abend des 22. Juli veranstaltete Samsung die globale Präsentation der faltbaren Smartphones der Galaxy Z8-Serie und stellte auf einen Schlag drei faltbare Smartphones mit unterschiedlichen Formfaktoren vor: Galaxy Z Fold8 Ultra, Galaxy Z Fold8 und Galaxy Z Flip8.
(Bildquelle: Vor-Ort-Aufnahme von Leitech)
Heute veranstaltete Samsung in Shanghai eine Erlebnisveranstaltung für neue faltbare Produkte. Leitech (ID: leitech) wurde vor Ort eingeladen und konnte die Geräte sofort ausprobieren. Bevor wir die Erfahrungen teilen, sprechen wir zuerst über die Preise für die chinesische Festlandversion, die alle am meisten interessieren: Der Einstiegspreis von Galaxy Z Fold8 auf dem chinesischen Festland beträgt 12999 Yuan (12+256GB), der Einstiegspreis von Galaxy Z Fold8 Ultra beträgt 14999 Yuan (12+256GB), der Einstiegspreis von Galaxy Z Flip8 beträgt 8999 Yuan (12+256GB). Die drei Modelle sind ab sofort vorbestellbar und werden ab dem 3. August vorrangig ausgeliefert.
Erster Eindruck des ersten Android-Breitfaltgeräts: Groß und dünn
Als erstes Android-Breitfalt-Smartphone auf dem Markt hinterließ das Galaxy Z Fold8 bei Xiao Lei auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Wenn es geschlossen ist, hat es nur die Größe eines Notizzettels, mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay, einem Seitenverhältnis von 10:16 und einem Metallrahmen mit leichter Krümmung, das sehr gut in der Hand liegt. Beim Tippen mit einer Hand kann der Daumen den größten Teil der Tastaturfläche natürlich abdecken, was bei früheren Fold-Modellen kaum möglich war.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Nach dem Aufklappen zeigt es ein 7,6-Zoll-Innendisplay mit einem Seitenverhältnis von 4:3. Beim Ansehen von Videos sind die schwarzen Ränder oben und unten deutlich kleiner als bei großen Faltbildschirmen, sodass natürlich mehr Inhalt angezeigt wird. Beim vertikalen Lesen von Artikeln können pro Zeile deutlich mehr Zeichen angezeigt werden, ohne dass ständig gescrollt werden muss – das ist einer der Gründe, warum Xiao Lei Breitfalt-Smartphones am meisten mag.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech, links ist ein großes Faltbildschirm, rechts ist ein Breitfaltbildschirm)
Aber das Seitenverhältnis von 4:3 hat auch viele Probleme: Bei den meisten Videos im Format 16:9 sind die schwarzen Ränder im Vergleich zu gängigen Geräten mit geradem Bildschirm immer noch größer. Außerdem sind viele Apps auf dem Markt noch an das Seitenverhältnis von schmalen, langen Bildschirmen angepasst, was dazu führt, dass beim Öffnen bestimmter Apps auf dem Galaxy Z Fold8 deutliche schwarze Randbereiche auftreten.
Was das Gewicht angeht, wiegt das Galaxy Z Fold8 nur 201g – dieses Gewicht ist leichter als 90% der Geräte mit geradem Bildschirm auf dem Markt, das ist auch der Grund, warum Xiao Lei seine Handhabung als ausgezeichnet empfindet. Und in Bezug auf die Dicke ist es im nicht aufgeklappten Zustand sogar nur ein kleines bisschen dicker als das iPhone Air. Für Leute wie Xiao Lei, die sehr auf leichte und dünne Smartphones Wert legen, ist das Galaxy Z Fold8 wirklich eine gute Wahl.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Was die am meisten beachtete Faltfalte angeht, gibt Samsung offiziell an, dass eine neue Doppelspurstuktur verwendet wurde, sodass die Faltfalte im Vergleich zu früheren Modellen flacher geworden ist. Xiao Lei hat es auch praktisch ausprobiert: Man kann die zwei Faltfalten in der Mitte des Bildschirms nur aus einem extrem ungünstigen Winkel (den man im Alltag niemals beim Betrachten des Telefons einnimmt) kaum erkennen, bei normaler Nutzung merkt man ihre Existenz überhaupt nicht. Natürlich, wenn man absichtlich mit der Hand darüber fährt, kann man die zwei Vertiefungen spüren.
Was den Bildschirm angeht, ist das Galaxy Z Fold8 mit einem Bildschirm mit einer Spitzenhelligkeit von 3000 Nits ausgestattet, kombiniert mit einer speziellen Antireflexbeschichtung, sodass es in Umgebungen mit starkem Licht keine Reflexionen gibt und man fast alle angezeigten Inhalte auf dem Bildschirm deutlich sehen kann.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Aber was die Kamera angeht, könnten manche Leser ins Zweifeln geraten, schließlich gibt es kein Smartphone in dieser Preisklasse mit schlechter Bildqualität. Die Rückkamera des Fold8 besteht aus einem 50-Megapixel-Hauptsensor und einem 50-Megapixel-Ultraweitwinkelsensor, es gibt kein Teleobjektiv. Ein faltbares Smartphone, das 13000 Yuan kostet, ohne Teleobjektiv – das ist auf jeden Fall nicht ganz nachvollziehbar.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Samsungs Logik lautet ungefähr „Das Fold8 ist für die Inhaltsnutzung ausgelegt, die Fotografie steht nicht im Vordergrund“ – aber warum sollte der Nutzer, der so viel Geld ausgibt, bei der Kamera Abstriche machen? Welches Gerät mit geradem Bildschirm in derselben Preisklasse hat nicht drei vollständige Kameras.
Bei anderen Konfigurationen ist das Galaxy Z Fold8 mit einem 4800 mAh großen Silizium-Kohlenstoff-Akku, 45W kabelgebundenem Schnellladen und 15W kabellosem Schnellladen ausgestattet, der den Akku in 30 Minuten auf 62% aufladen kann. Als Prozessor kommt der Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz, um die Leistung muss man sich also keine großen Sorgen machen.
Wenn man nur das Preis-Leistungs-Verhältnis betrachtet, hat das Samsung Galaxy Z Fold8 zwar keine große Wettbewerbsfähigkeit, aber als erstes Breitfalt-Smartphone auf dem Android-Markt ist sein Formfaktor es wert, von einigen Technikbegeisterten, die gerne Neues ausprobieren, gekauft zu werden.
Erstes faltbares Smartphone mit dem Suffix „Ultra“: Alle verfügbaren Komponenten wurden verbaut
Anders als das Z Fold8 ist das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra die Zusammenfassung von Samsungs Faltbildschirm-Technologie. Als Xiao Lei das Fold8 Ultra in die Hand nahm, war sein erster Gedanke, dass es sogar noch dünner ist als das gerade vorgestellte Breitfaltgerät: Im aufgeklappten Zustand beträgt seine Dicke nur 4,1mm, das Gewicht liegt bei nur 215g – es ist immer noch leichter und dünner als viele gängige Flaggschiff-Geräte mit geradem Bildschirm. Laut Samsung kommt das durch die doppelte Schicht aus neu hinzugefügtem Titanfolie und Titanplatte unter dem Bildschirm zustande, die Samsung „Titan-Dämpfungsschicht“ nennt.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Bei den praktischen Erfahrungen von Xiao Lei sorgt diese Struktur nicht nur dafür, dass der Bildschirm glatter wird – das Gerät ist aus jedem Winkel sehr eben, die Faltfalte ist noch flacher als bei dem gerade vorgestellten Breitfaltgerät.
Interessanterweise ist das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra das erste faltbare Smartphone auf dem Markt mit dem Suffix Ultra, der größte Unterschied liegt bei der Kamera. Es ist mit einer dreifachen Rückkamera ausgestattet: 200-Megapixel-Hauptsensor, 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und 10-Megapixel-Teleobjektiv mit 3-fachem optischem Zoom – diese Spezifikation ist im Bereich der faltbaren Smartphones derzeit wirklich einzigartig. Xiao Lei hat vor Ort einige Fotos aufgenommen, die Bilddetails sind gut erhalten und die Steuerung von Lichtern ist auch recht gut.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Aber bei der Nutzung hat Xiao Lei auch ein Problem festgestellt: Im 200-Megapixel-Modus muss man nach dem Drücken des Auslösers etwa eine Sekunde warten, bis die Aufnahme abgeschlossen ist – es handelt sich nicht um eine sofortige Aufnahme. Außerdem erreicht das Teleobjektiv nur einen 3-fachen optischen Zoom, im Vergleich zu den 5-fachen und 10-fachen Zoom bei den Ultra-Modellen der eigenen S-Serie von Samsung ist der Unterschied deutlich. Das ist natürlich verständlich, da der Platz im Inneren des Faltbildschirms begrenzt ist und größere Kameramodule einfach nicht hineinpassen – das ist eine physische Einschränkung der Struktur.
Was die Akkulebensdauer angeht, hat das Fold8 Ultra einen eingebauten 5000 mAh großen Silizium-Kohlenstoff-Akku, der laut offizieller Angabe 27 Stunden lang ununterbrochen Videos abspielen kann. Das Schnellladen liegt weiterhin bei 45W – im Jahr 2026, in dem die meisten chinesischen Flaggschiffe über 100W-Schnellladen verfügen, wirkt diese Geschwindigkeit etwas veraltet.
Flip 8: Der Bewahrer der kleinen Falt-Smartphones
Im Vergleich zur lebhaften Marktlage der großen Faltgeräte ist der Bereich der kleinen Falt-Smartphones in den letzten zwei Jahren viel ruhiger geworden, viele Marken haben sich leise zurückgezogen. Aber als Erfinder der faltbaren Smartphones hat Samsung diese Produktlinie weitergeführt.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Da es sich um ein kleines Falt-Smartphone handelt, ist seine Handhabung natürlich die beste der drei Modelle. Das gesamte Gerät wiegt 180 Gramm, hat eine aufgeklappte Dicke von 6,1mm und liegt in der Hand fast genauso wie das iPhone Air.
Das größte Upgrade des Flip8 liegt eigentlich nicht in der Leichtigkeit und Dünnheit, sondern in diesem Außendisplay, das früher als „hübsches nutzloses Ding“ bezeichnet wurde. Bei früheren kleinen Falt-Smartphones konnte das Außendisplay nur grundlegende Informationen anzeigen, wenn man Nachrichten beantworten wollte, musste man das Gerät aufklappen. Das 4,1-Zoll-Außendisplay des Flip 8 folgt dem Kernprinzip, dass Nutzer den Großteil der Informationsverarbeitung auch ohne aufgeklapptes Gerät erledigen können.
(Bildquelle: Aufnahme von Leitech)
Die Mitarbeiter haben vor Ort die Funktion „Sofort-Empfehlung“ demonstriert: Wenn im Chat-Fenster Zeit- und Ortsinformationen auftauchen, öffnet sich automatisch eine Schnellzugriffsmöglichkeit zum Kalender auf dem Außendisplay, mit einem Klick kann der Termin