Der Aktienmarkt tritt in eine neue Phase ein: Nach dem KI-Rausch sucht das Kapital nach der nächsten Runde der Gewissheit
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In den letzten zwei Jahren erlebte der globale Kapitalmarkt eine von künstlicher Intelligenz angetriebene Super-Hausse.
Von NVIDIA bis zum Cloud-Computing, von Chips bis zu Rechenzentren – KI wurde zur stärksten Wachstums-Erzählung am Kapitalmarkt. Kapital strömte unaufhörlich in Technologieanlagen, und Investoren glaubten, dass künstliche Intelligenz die globale Industriestruktur neu gestalten würde.
Doch mit dem Eintritt in das Jahr 2026 vollzieht sich auf dem Markt eine subtile Veränderung.
Der Aufwärtstrend ist nicht beendet, aber die Investitionslogik wandelt sich.
Früher lag der Fokus des Marktes auf: „Wer hat eine KI-Geschichte?“
Heute beginnt der Markt zu fragen: „Wer kann mit KI tatsächlich Gewinne erzielen?“
Das Kapital wandelt sich von der Jagd nach der Zukunft zur Überprüfung der Realität.
Die KI-Welle tritt in die zweite Phase ein, und das Kapital beginnt, den Wert neu zu berechnen
In den letzten Jahren erlebte die KI-Industriekette eine rasante Expansion.
Am meisten profitierten die Infrastrukturbereiche:
Unternehmen für Chips, Server, Rechenzentren und Cloud-Computing wurden zum Objekt der Kapitalnachfrage.
Der Grund ist einfach: Die KI-Entwicklung erfordert Rechenleistung, und die Nachfrage nach Rechenleistung eröffnete enorme Geschäftschancen.
Doch damit traten auch Probleme auf.
Als immer mehr Unternehmen riesige Summen in den Aufbau von KI-Infrastruktur investieren, beginnt der Markt nachzudenken:
Wann werden diese Investitionen in echte Einnahmen umgewandelt?
Kann die Unternehmensrentabilität mit den aktuellen Bewertungen mithalten?
Das wird zu einem wichtigen Grund für die aktuellen Schwankungen von Technologieaktien.
Das Gesetz des Kapitalmarkts lautet: Wenn sich eine Branche in einer Phase des schnellen Wachstums befindet, ist das Kapital bereit, im Voraus zu investieren; doch wenn die Bewertungen eine bestimmte Höhe erreichen, richtet sich der Fokus des Marktes nicht mehr auf die Wachstumsgeschwindigkeit, sondern auf die Qualität der Gewinne.
Die KI wird nicht enden, aber die Ära, in der „alles, was mit KI zu tun hat, steigt“, geht zu Ende.
Die Unternehmen, die in Zukunft wirklich profitieren, sind nicht unbedingt diejenigen mit der größten Rechenleistung, sondern diejenigen, die KI nutzen, um die Effizienz zu steigern und geschäftlichen Wert zu schaffen.
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Die globalen Aktienmärkte treten in eine strukturelle Hausse ein, und das Kapital sucht nach neuen Richtungen
In den letzten Jahren hing der Anstieg der US-Aktien stark von wenigen Technologiegiganten ab.
Diese Unternehmen erzielten durch die KI-Welle enorme Kapitalprämien, doch die stetig steigende Marktkonzentration bedeutet auch, dass Risiken sich ansammeln.
Wenn Investoren beginnen, das zukünftige Wachstumspotenzial der Technologiegiganten neu zu bewerten, sucht das Kapital nach neuen Chancen.
Das bedeutet, dass in Zukunft eine deutliche Differenzierung auf dem Markt auftreten kann:
Ein Teil der Unternehmen profitiert weiterhin von der technologischen Revolution;
Ein anderer Teil der Unternehmen, der keine Rentabilität aufweist und nur auf Konzepten beruht, wird allmählich vom Markt verdrängt.
Gleichzeitig vollzieht sich eine Veränderung in der globalen Industriekette.
Bereiche wie intelligente Fertigung, Modernisierung von Energietechnologien, Roboter, Hochleistungsausrüstung und Industriesoftware könnten zu wichtigen Richtungen werden, auf die sich das Kapital in der nächsten Phase konzentriert.
Dem Kapitalmarkt fehlt es nie an Highlights, aber langfristiges Kapital sucht letztendlich nach Branchentrends und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Der Kern der zukünftigen Investitionen besteht nicht mehr darin, den Trend zu finden, sondern in der Suche nach Sicherheit
Jede Marktphase folgt einem ähnlichen Muster.
In der frühen Phase jagt das Kapital neuen Technologien hinterher;
In der mittleren Phase expandiert die gesamte Industriekette;
In der späten Phase beginnt der Markt, die wahren Gewinner auszuwählen.
Das KI-Zeitalter bildet da keine Ausnahme.
In den kommenden Jahren könnte sich die Investitionslogik von der „Suche nach dem nächsten angesagten Konzept“ hin zur Suche nach drei Arten von Unternehmen wandeln:
Erstens, Unternehmen mit einem Kerntechnologievorsprung;
Zweitens, Unternehmen, die dauerhaft Cashflow generieren können;
Drittens, Unternehmen, die Technologie in geschäftlichen Wert umwandeln können.
Was der Markt letztendlich belohnt, ist nie die angesagteste Geschichte, sondern die stärkste Umsetzungsfähigkeit.
Der Prozess, in dem KI die Welt verändert, hat gerade erst begonnen, aber der Kapitalmarkt ist bereits in eine neue Phase eingetreten.
Von der Jagd nach Vorstellungen zur Überprüfung des Werts.
Das könnte die größte Veränderung an den globalen Aktienmärkten in den kommenden Jahren sein.
Die in diesem Artikel vertretenen Meinungen entsprechen ausschließlich denen des Autors. Die Plattform 36Kr stellt lediglich einen Informationsspeicherdienst zur Verfügung. Bei einer Wiederveröffentlichung wenden Sie sich bitte an den ursprünglichen Autor. Autor: @Zweiter Zyklus