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Stehen 80 % der Apps auf Mobilgeräten vor der Arbeitslosigkeit?

36氪透视图2026-02-11 10:46
Künstliche Intelligenz wie OpenClaw überholt die Mobiltelefon-Eingangspunkte, und Apps werden marginalisiert.

Die "Perspektive" ist eine neue leichte Daten-Text- und Bildkolumne von 36 Kr — mit Daten die Trends durchschauen und die Hauptpunkte mit Bildern präsentieren. "Talk is Cheap. Show me the data."

Autorin | Qiu Xiaofen

Das Open-Source-Projekt OpenClaw auf GitHub ist in letzter Zeit rapide populär geworden. In einem Interview mit Y Combinator hat der Gründer Peter Steinberger einen Satz fallen lassen: "Zukünftige Betriebssysteme brauchen keine Icons mehr, nur Absichten." Er hat sogar radikal beurteilt, dass 80 % der Apps aufgrund der Tatsache, dass sie nicht mehr aktiv geöffnet werden, natürlich untergehen werden. Dies ist keine Schreckgespenstergeschichte, sondern drei Interaktionsstrukturen formen die "Eingänge" neu.

Grafik von 36 Kr

01. Neugestaltung der Scheduler-Ebene: Der "Schwarm"-Ansatz von OpenClaw

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OpenClaw ist nicht auf ein einzelnes Modell angewiesen, sondern koordiniert mehrere Agenten im Hintergrund, die sich die Arbeit teilen und zusammenarbeiten. Es ist wie ein Cockpit, das die KI von einem "Antwortgeber" zu einem "Ausführenden" macht. Obwohl die Erfolgsrate bei der mehrstufigen Planung derzeit immer noch abnimmt, hat es bewiesen, dass es möglich ist, eine neue Ausführungsstruktur über den Apps aufzubauen.

02. Übernahme der Hardware-Ebene: Die "visuelle Gewalt" des Doubao-Smartphones

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ByteDance hat einen direkteren Weg gewählt — es wartet nicht auf die Öffnung von Schnittstellen, sondern nutzt die visuelle Erkennung, um die KI selbst "Apps zu nutzen". Dies hat die Möglichkeit der Übernahme der Benutzeroberflächesebene bestätigt, aber unter der gegenwärtigen Rechenleistungsschwelle von 30 TOPS auf der Geräte-Seite stehen die überanwendungsübergreifenden Operationen immer noch vor der Realität von Verzögerungen (ca. 3 Sekunden) und einer Erfolgsrate (ca. 50 %). Die Richtung ist bestätigt, aber das Moore'sche Gesetz braucht noch Zeit.

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03. Neuordnung der System-Ebene: Die Rollevertauschung zwischen Apple und Google

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Die tiefere Veränderung kommt aus der Geldfließrichtung. In den letzten zehn Jahren hat Google Apple jedes Jahr etwa 20 Milliarden US-Dollar gezahlt, um die "Standard-Suchleiste" zu behalten; und laut Bloomberg-Berichten könnte Apple in Zukunft umgekehrt 1 Milliarde US-Dollar zahlen, um Zugang zu Gemini zu erhalten. Dies bedeutet, dass sich das Preisdiktatsrecht der Eingänge geändert hat: Die Traffic-Verteilung erfolgt nicht mehr über die Suchleiste, sondern über die systemübergreifende KI.

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Apps werden nicht verschwinden, aber ihre Rolle rückt in den Hintergrund. Wenn die KI direkt die Absicht verstehen und den Prozess abwickeln kann, wird "App öffnen" nicht mehr der erste Schritt sein. Zukünftige Smartphones werden mit der Absicht beginnen, und Apps werden schließlich von den "Interaktions-Endpunkten" zu "digitalen Rohrleitungen" werden, die von der KI aufgerufen werden. Die Migration des Eingangsrechts hat bereits begonnen.