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Karpasi's Urteil: Das Ende von Vibe Coding, 99% des Codes werden von KI übernommen, die Ära des "Agent Engineering" beginnt.

新智元2026-02-05 21:04
Ein unerwarteter "Hit"

Von der "Stimmungsmacher-Gruppe", die einfach nur Tweets absetzt, zum "Ingenieur", der alles im Griff hat – Karpathy zeigt uns in einem Jahr: KI-Programmierung ist kein Spielzeug mehr. Wer die Architektur nicht versteht, wird schließlich zum Zuschauer, während diejenigen, die Agenten beherrschen, die Regeln neu schreiben.

Auf Wiedersehen, Stimmungsprogrammierung!

Hallo, Agententechnik!

Nur ein Jahr ist vergangen seit der Karnevalszeit des "Programmierens nach Gefühl". Andrej Karpathy hat selbst den Upgrade-Knopf gedrückt.

Diesmal geht es nicht um "Stimmung", sondern um eine harte und präzise "Technik".

Gerade gestern hat Andrej Karpathy seine neue Denkleistung vorgelegt –

"Agententechnik" (Intelligent-Agenten-Technik).

Ein unerwarteter "Hype"

Betrachtet man diesen Moment zurück, gesteht Karpathy, dass er selbst noch immer erstaunt ist:

Mein Twitter-Account ist schon 17 Jahre alt, aber ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht wirklich, wie die Interaktion mit Tweets funktioniert.

Der Tweet war eigentlich nur ein "Badeschlafdenken". Ich habe nicht viel darüber nachgedacht und ihn einfach so abgesetzt.

Aber irgendwie hat er genau zum richtigen Zeitpunkt einen perfekten Namen für das gemeinsame Gefühl vieler Menschen gefunden.

Das Ende war etwas absurd und lustig –

"Stimmungsprogrammierung" ist sein wichtigster "Beitrag" in der Meme-Welt geworden und in die Wikipedia eingetragen worden. Ja, der Eintrag ist sogar länger als der über ihn selbst.

Aber Spaß beiseite, Karpathy weist auf die Kernveränderung hin:

Vor einem Jahr war Stimmungsprogrammierung, dass alle mit den damals noch relativ schwachen LLMs lustige Einmalprojekte, Demos und kleine Experimente machten;

Heute, ein Jahr später, ist die Programmierung mit LLM-Agenten zur "Standardeinstellung" für Fachleute geworden. Allerdings müssen hierbei mehr Überprüfungen und Kontrollen durchgeführt werden.

Um diesen strengeren und qualitätsorientierteren Ansatz von der vorherigen "Stimmungsströmung" zu unterscheiden, hat Karpathy ein neues Konzept eingeführt – "Agententechnik" (Intelligent-Agenten-Technik).

Der Begriff "Agent" (Intelligent-Agent) kommt daher, dass man 99 % der Zeit nicht mehr direkt Code schreibt, sondern den Agenten anweist und ihn überwacht.

Der Begriff "Engineering" (Technik) soll betonen, dass es sich hierbei um Kunst, Wissenschaft und Fachkenntnisse handelt. Es ist eine Fähigkeit, die man tiefgehend erlernen und verbessern kann.

Blickt man in die Zukunft auf 2026, dann beginnt mit der doppelten Evolution von Modellen und Agenten das richtig spannende.

Heiße Diskussionen in den Netzwerken

Die Einführung dieses neuen Konzepts hat schnell in der Entwickler-Community Anklang gefunden.

Yuchen Jin hat ein Bild mit einem Matrix-ähnlichen Bildschirmauswahl geteilt und geschrieben: "Nennt mich Agent-Ingenieur."

Reefli hat humorvoll gefeiert:

Achtung, Leute! Wir sind von "Stimmungsprogrammierern" zu "Agent-Ingenieuren" aufgestiegen!

David Ackerman weist darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Umbenennung handelt, sondern um die Reife der Technologie:

Ehemals war "Stimmungsprogrammierung" nur für Spaß geeignet, aber jetzt sind die Modelle so stark, dass der Begriff heute eigentlich sehr einfach ist – es bedeutet "effiziente Nutzung von KI".

Die Kommentare von Jiayuan Zhang zeigen prägnant den entscheidenden Unterschied zwischen "Amateurismus" und "Professionalität", dies ist der Kern dieser Veränderung:

Meine Erfahrung in der Entwicklung von großen Systemen in großen Unternehmen hilft mir, die KI besser zu nutzen. Der Grund ist einfach: Ich weiß, wie ein gutes System aussehen muss.

Da ich in der Lage bin, Architekturen zu entwerfen, kann ich die KI auf stabile Architekturen lenken. Dies ist der wesentliche Unterschied zwischen "Stimmungsprogrammierung" und "Agententechnik".

Der wahre Schlüssel: "Engineering" (Technik)

Karpathys Beobachtung trifft den Nagel auf den Kopf: "Engineering" (Technik) ist das Schlüsselwort.

Viele werden vom Begriff "Vibe" (Stimmung) irregeführt und denken, dass der Code einfach läuft, wenn das Gefühl stimmt.

Aber die Realität ist viel härter als die Internet-Meme.

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Programmierst du oder spielst du Glücksspiel?

In der heutigen Technologie-Szene ist der Begriff "Stimmungsprogrammierung" total überbewertet.

Seit Andrej Karpathy diesen Begriff eingeführt hat, scheint jeder eine "Programmier-Utopie" zu träumen, in der man einfach nur seine Wünsche äußert und sich um den Rest keine Gedanken macht.

Aber die Realität ist hart:

Wenn du das aktuelle KI-Programmiererlebnis als zufällig und frustrierend empfindest, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass du das Programmieren wie ein Besuch im Casino behandelst.

Schauen wir uns mal hinter die Fassade des "Stimmungsprogrammierens" und sehen, wie die meisten Leute tatsächlich vorgehen:

Chips eintauschen: Kauf von Tokens

Hebel ziehen: Eingabe von Anweisungen und Klick auf "Generieren"

Warten auf das Ergebnis: Beten, dass der Code funktioniert

In den nächsten Sekunden beschleunigt dein Herz, und du hoffst, dass auf dem Bildschirm eine perfekt funktionierende Full-Stack-SaaS-Anwendung erscheint.

Aber in den meisten Fällen bekommst du nur eine Reihe von blinkenden UI-Komponenten, logische Sackgassen oder sinnlosen Müllcode.

Das ist der Moment, in dem der typische "Glücksspieler-Mentalität" aufkommt.

Anstatt den Code zu überprüfen, sagst du dir: "Ich habe eine Strategie, ich bin ein Prompt-Engineer."

Also ziehst du erneut den Hebel (Regenerate) und betest, dass du dein Geld zurückgewinnst.

Am Ende hast du also vier Stunden damit verbracht, ein hoffnungsloses "Kartenspiel" mit der KI zu spielen, obwohl du den Code in 15 Minuten manuell hätte schreiben können.

Sogar das von Karpathy erwähnte "Half Coding" (Zuschauen, wie die KI Code schreibt) hat bei vielen Menschen eine andere Bedeutung angenommen.

Anstatt zu "überwachen", starren sie leer in den Bildschirm, bis ein Fehler auftritt und sie erst dann aufwachen.

Wie wird man ein Architekt der KI-Zeit?

Wie Karpathy betont, geht es bei den wirklichen Profis um "Stimmungstechnik".

Wenn du am Steuer sitzt, musst du jede Zeile des von der KI generierten Codes wie einen Verdächtigen mit kriminellem Hintergrund beobachten.

Dein Unterton ist immer: "Hm... Ich finde, die Art und Weise, wie du das geschrieben hast, ist verdächtig. Warum hast du es so gemacht? Machst du das einfach so hin?"

Diese technikbasierte Skepsis ist der Schlüssel zur Beherrschung der KI.

Um diese Kontrolle zu erreichen, brauchen wir zwei Waffen:

1. Wie ein Verrückter "quasseln"

Wenn es Probleme mit der von der KI generierten UI gibt, solltest du nicht einfach schreiben: "Repariere diesen Bug".

Stattdessen solltest du eine scheinbar verrückte, aber äußerst effektive Technik ausprobieren: Brain Dumping.

Du solltest das Mikrofon einschalten und wie mit einem Kollegen neben dir streiten, um alle Informationen aus deinem Kopf auf einmal zu "entleeren":

Ich sehe, dass du diese Komponente geändert hast, aber die UI funktioniert nicht wie erwartet. Ich teste gerade, und wenn ich auf diesen Button klicke, passiert nichts.

Ich denke, die Logik hier sollte nicht vom Zustandsautomaten abhängen, sondern direkt aus dem Kontext Werte nehmen. Und der Teil, den du gerade geändert hast, hat das ursprüngliche Design überschrieben. Das geht nicht...

Diese mehrminütige Sprach-Eingabe kann die KI mit einem reichen Kontext aus menschlicher Intuition, logischem Denken und kausalen Beziehungen versorgen.

Die KI erhält nicht länger nur trockene "Anweisungen", sondern lebendige "menschliche Absichten".

Deshalb bekommen diejenigen, die nur "Mach es funktionieren" in das Dialogfeld eingeben, niemals gute Ergebnisse, während diejenigen, die "quasseln" können, erstaunliche Genauigkeit erzielen.

2. Wie ein Architekt "Jargon" sprechen

Außer der Kommunikationsweise ist auch "Stimmungsarchitektur" der Unterschied zwischen Anfängern und Experten.

Dies zeigt sich direkt in den von dir verwendeten Prompt-Wörtern.

A: Mach mir eine Millionendollar-App, keine Fehler, perfekt.