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Darf man alte Mobiltelefone nicht mehr einfach verkaufen? Die strengste Regelung aller Zeiten ist verabschiedet worden.

科技狐2025-12-22 07:30
Soll man sich nicht um die Privatsphäreverletzung sorgen?

Sagen wir mal, liegen auch in Ihren Schubladen einige "elektronische Antike"?

Viele Leute kaufen ein neues Handy, und das alte wird einfach zu Hause gelassen. Es ist nicht, dass sie es nicht verkaufen wollen, sondern dass sie es nicht wagen.

Vor allem befürchten sie, dass Fotos, Chat-Nachrichten, Zahlungsinformationen usw. darin von jemandem ausgegraben werden könnten.

Es gibt auch viele solche Nachrichten. Manche Leute wurden nach dem Verkauf ihres alten Handys gezielt betrogen, und einige wurden sogar um Hunderttausende von Yuan bestohlen.

Na gut, kann man es vor dem Verkauf einfach auf die "Fabrik-Einstellungen" zurücksetzen?

Was Sie für sicher halten, ist vor der Technik nicht haltbar. In einem zufällig gewählten Handy-Reparaturgeschäft können die von Ihnen gelöschten Selfies und Chat-Nachrichten möglicherweise wiederhergestellt werden. Es gibt sogar Online-Shops, die sich speziell mit der Fernwiederherstellung von Daten befassen.

Ehrlich gesagt, ist ein normales Löschen oder Zurücksetzen auf die Fabrik-Einstellungen nur ein Markieren der Daten als "ungültig". Tatsächlich sind sie immer noch im Speichermedium versteckt, und es ist sehr einfach, sie wiederherzustellen.

Um diese alten Handys sicher loszuwerden, rackern sich die Leute den Kopf.

Manche legen ihr Handy erst ein paar Tage ins Wasser und verkaufen es dann; andere nehmen einfach den Akku heraus und zertrümmern oder verbrennen es einfach...

Jetzt müssen Sie sich keine Sorgen mehr machen oder viel Zeit und Mühe aufwenden. Endlich hat der Staat in diese Angelegenheit eingegriffen.

Es wurde gerade ein neuer nationaler Standard veröffentlicht, der ab dem 1. Januar 2027 in Kraft tritt. Er hat einen ziemlich langen Namen: "Technische Anforderungen für die Informationslöschung von elektronischen Produkten in Bezug auf die Datensicherheit".

Es ist egal, wenn Sie ihn nicht merken können. Im Kern ist es einfach: Alles, was früher gemacht wurde, war "scheinbares Löschen". Der neue Standard fordert "echtes Löschen".

Hier ein wichtiger Hinweis: Dieser neue nationale Standard ist nicht empfehlend, sondern "verbindlich".

Das heißt, dass sowohl Handy-Hersteller als auch Rückkaufhändler sich an diese Regeln halten müssen. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft. Man könnte es "der strengste Standard aller Zeiten" nennen.

Außerdem hat er einen sehr breiten Anwendungsbereich. Neben Handys werden auch Tablets, Laptops, Smartwatches und andere elektronische Produkte mit Speicherfunktion abgedeckt. Es ist wie ein Sicherheitsschloss für den Rückkauf aller gebrauchten Digitalprodukte.

Jetzt mal sehen, wie funktioniert dieses "echte Löschen"?

Es werden hauptsächlich zwei Techniken eingesetzt: Digitales Überschreiben und Block-Löschung.

Wir können uns den Speicherort des Handys wie ein mit Texten vollgeschriebenes Notizbuch vorstellen. Das Löschen in der Vergangenheit war wie ein leichter Strich auf dem Papier. Tatsächlich waren die Wörter immer noch da.

Beim digitalen Überschreiben wird dagegen mit Stiften unterschiedlicher Farben wiederholt über die alten Schriftzeichen geschrieben und überdeckt, bis die alten Wörter vollständig überdeckt sind und nicht mehr erkennbar sind.

Die Block-Löschung ist noch direkter. Es ist wie das Abreißen und Wegwerfen der ganz mit Texten beschriebenen Seite und das Einfügen einer leeren Seite. Es wird nicht Zeichen für Zeichen überschrieben, sondern alle Daten eines ganzen Blocks werden auf einmal gelöscht. Die Effizienz ist höher.

Deshalb wird die Block-Löschung bei Halbleitermedien häufiger verwendet. Die Anzahl der "Blöcke" im Handyspeicher ist schließlich groß. Das Leeren einer ganzen Seite ist einfacher als das Zeichen-für-Zeichen-Überschreiben, und es ist überhaupt nicht möglich, die Daten wiederherzustellen.

Jetzt die Frage: Wer ist für diese Angelegenheit verantwortlich? Es kann doch nicht sein, dass die Benutzer selbst raten müssen.

Tatsächlich ist es im neuen nationalen Standard sehr klar geregelt. Weder Hersteller noch Rückkaufhändler können sich daraus herausreden.

Zunächst die Handy-Hersteller. In Zukunft müssen neue Handys eine Löschfunktion wie einen "Daten-Zerstörer" eingebaut haben.

Natürlich, wenn sie keine integrierte Funktion entwickeln können, müssen sie eine dritte Partei-Löschungstool anbieten oder den Benutzern einen kostenlosen Informationslöschungs-Service anbieten.

Außerdem müssen sie den Benutzern vor dem Löschen deutlich sagen, was gelöscht wird, welche Methode verwendet wird und welche Auswirkungen es haben wird. Erst nach Zustimmung des Benutzers darf die Aktion durchgeführt werden. Es darf keine hinterhältigen Manöver geben.

Jetzt die Rückkaufhändler. Diesmal wird es strenger geregelt. Der neue nationale Standard hat direkt drei Tabu-Gebiete für sie festgelegt.

Erste Regel: Sie müssen die Benutzer vor dem Rückkauf aktiv daran erinnern, die Daten zu löschen. Ohne Zustimmung der Benutzer dürfen sie keine Daten auf dem Handy ansehen, kopieren oder speichern.

Falls Sie in Zukunft wieder ein Rückkaufhändler treffen, der Sie auffordert, sich in Ihr Konto einzuloggen, um das Handy zu testen oder in Ihre Galerie zu schauen, lehnen Sie direkt ab und können ihn bei der Marktaufsichtsbehörde anzeigen.

Zweite Regel: Sie müssen die Daten mit einer Methode löschen, die dem neuen nationalen Standard entspricht. Handys, bei denen die Daten nicht ordnungsgemäß gelöscht wurden, dürfen nicht weiterverkauft oder ins Ausland verschifft werden.

Dritte Regel: Die Löschvorgänge und die Verifizierungsergebnisse müssen in einem Archiv gespeichert werden, und zwar mindestens für 3 Jahre.

Nach dem Verkauf des Handys haben wir das Recht, dieses Löschbescheinigung anzufordern. Falls es in Zukunft tatsächlich zu einem Datenschutzverstoß kommt, ist dies der entscheidende Beweis für die Haftung.

Ehrlich gesagt, ist die Einführung des neuen nationalen Standards sehr zeitgerecht.

Daten zeigen, dass in China über 6 Milliarden alte Handys ungenutzt liegen. Das bedeutet, dass jeder Chinesen im Durchschnitt mehr als 4 alte Handys hat, aber nur 10 % auf der zweiten Hand-Plattform im Umlauf sind.

Ich gestehe, dass ich zu Hause etwa 20 Handys in verschiedenen Größen habe.

In all diesen Handys stecken unsere verschiedenen "digitalen Vermögenswerte". Bisher gab es keinen einheitlichen Standard, und der Rückkaufmarkt war in einem durcheinander. Niemand wagte sich, seine Handys sicher zu verkaufen.

Viele Internetnutzer sagen: "Früher war ich beim Verkauf meines alten Handys immer nervös. Jetzt wird endlich jemand sich darum kümmern."

Aber einige Internetnutzer sind besorgt: "Der Standard ist ein guter Standard, aber ich befürchte, dass er nicht richtig umgesetzt wird."

Manche fragen auch: "Ich habe zu Hause ein altes Computer und eine Smartwatch. Gilt dieser Standard auch für sie?"

Hier wird es einheitlich erklärt: Alle elektronischen Produkte mit einem nicht-flüchtigen Speichermedium, die in China hergestellt und verkauft werden, fallen darunter. Nur Produkte, die mit staatlichen Geheimnissen in Verbindung stehen, müssen gemäß den Geheimhaltungsvorschriften behandelt werden.

Trotzdem möchte ich noch einen Hinweis geben: Der neue nationale Standard ist zwar eine zusätzliche Sicherheit für uns, aber wir können uns nicht völlig darauf verlassen.

Bevor Sie Ihr altes Handy verkaufen, sollten Sie selbst die grundlegende Absicherung treffen und einen seriösen Kanal wählen. So können Sie das Risiko auf ein Minimum reduzieren. Schließlich ist es immer gut, sich um die Privatsphäre und Sicherheit zu kümmern.

Quellenangaben:

Zentrales Fernsehen, Douyin, Xiaohongshu

Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Account "Tech Fox" (ID: kejihutv). Autor: Old Fox, Redakteur: Chacha. Veröffentlicht von 36kr mit Genehmigung.