Nach der "Transparenz" der Konfiguration, wie sparen aktuelle Mobiltelefone jetzt Kosten?
Kurz vor kurzem haben wir in unserem Artikel "Warum ist es Ende 2025 zur politischen Korrektheit in der Handybranche geworden, sich von der 'exklusiven' Prägung zu entfernen?" auf den Trend hingewiesen, dass das Mobiltelefonemarkt in diesem Jahr in Bezug auf Design und Produktausrichtung allgemein eine Tendenz zur "Entfernung der älteren Zielgruppe" zeigt.
Einerseits kann dies natürlich als eine Geschäftsstragegie der Mobiltelefonhersteller verstanden werden, "Geld von denen zu verdienen, die es haben". Andererseits geraten die Hersteller, wenn sie sich bemühen, die jungen Verbraucher zu "beeindrucken", unvermeidlich in eine gewisse "Schwierigkeit".
Was ist also diese Schwierigkeit? Einfach ausgedrückt, kennen und streben junge Verbraucher die "Ausstattung" von Mobiltelefonen weitaus stärker an als ältere Verbrauchergruppen. Vor allem in der heutigen Zeit, selbst wenn einige Hersteller die Details der Ausstattung nicht besonders aktiv preisgeben, ist es dank verschiedener "Aufbaumedien" und "Vergleichsdienstleister" kaum möglich, diese Informationen zu verheimlichen.
Die Verbraucher wollen aber beides: eine möglichst umfassende Ausstattung ohne nennenswerte Schwächen und gleichzeitig ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus der Sicht der Mobiltelefonhersteller möchten sie natürlich, dass ihre Produkte "hochwertig ausgestattet erscheinen" und gut verkaufen, aber gleichzeitig die Kosten so gering wie möglich halten, um Gewinne zu erzielen.
Hier stellt sich also die Frage: Wo sparen die Hersteller bei Modellen, die sowohl auf "hohe Ausstattung" als auch auf "gutes Preis-Leistungs-Verhältnis" setzen, die Kosten ein? Oder anders ausgedrückt: Welche Teile sind im Vergleich zu "echten Flaggschiffen", die zwar "Topausstattung" haben, aber deutlich teurer sind, "eingeschränkt"? Heute möchten wir im Team von 3eLife diesen Fragen in einfacher Sprache nachgehen.
Verheimlichen von Detailparametern ist die gebräuchlichste Methode
In der heutigen Mobiltelefonbranche ist es üblich geworden, "Ausstattung und Parameter" preiszugeben. Insbesondere bei "Leistungsmodellen" werden Hersteller in der Regel Details wie Bildschirmauflösung, SoC-Modell, Speicherkapazität, Batteriegröße und Schnellladefähigkeit als Verkaufsargumente aufgeführt. Ist es also wirklich unmöglich, durch "Verheimlichen" dieser Informationen billigere Komponenten als hochwertige auszugeben?
Wer sich die Webseiten der Mobiltelefonhersteller ansieht, wird feststellen, dass einige leistungsrelevante Parameter überhaupt nicht erwähnt werden. Beispielsweise geben sie die Größe des Handy-Speichers an, aber fast nie die genaue Speicherfrequenz. Oder sie erwähnen die Schnittstellenstandard des Flash-Speichers (z. B. UFS 4.0/4.1), aber nicht den genauen Typ des Flash-Speichers (TLC oder QLC).
Wer sich mit Technologie auskennt, weiß, dass die Speicherfrequenz einen entscheidenden Einfluss auf die Leistung des Mobiltelefons hat. Und verschiedene Typen von Flash-Speichern beeinflussen nicht nur die Leistung, sondern auch die Lebensdauer bei langfristigem Gebrauch.
Darüber hinaus ist es bei einigen Modellen deutlich zu sehen, dass Hersteller aus Kostensenkungsgründen unterschiedliche Ausstattungen in verschiedenen Versionen anbieten. Beispielsweise hat nur die teuerste Topversion einen Hochfrequenzspeicher. Oder in der billigsten Version mit geringster Kapazität wird ein UFS 3.1-Flash-Speicher (anstatt UFS 4.0) verwendet.
Die "Kunst" dieser Vorgehensweise besteht darin, dass auch verantwortungsvolle Testmedien in die Irre geführt werden können, da in der Regel die getesteten Geräte kaum die Einsparversionen sein werden. Selbst wenn gute Testergebnisse erzielt werden oder beim Zerlegen des Geräts gute Komponenten gefunden werden, ist es möglich, dass dies nicht für die gesamte Produktlinie gilt.
Ändern der Lieferanten bei gleichen Parametern ist auch eine Kostensenkungsmethode
Abgesehen von der Verheimlichung von Teilen der Parameter und der "Differenzierung" nach Preis ist es auch eine gebräuchliche Methode, dass einige Modelle im Lieferkettenbereich "Kreativität" an den Tag legen.
Beispielsweise können Hersteller zunächst in ihren Top-Flaggschiffen hochwertige, maßgeschneiderte Komponenten von ersten Rängenunternehmen einsetzen und dies propagieren. Dann bringen sie "Nebenflaggschiffe" oder "Leistungsmodelle" auf den Markt, die in Bezug auf die Parameter "genau gleich aussehen", aber billiger sind, ohne jedoch anzukündigen, dass der Bildschirm oder der CMOS-Sensor vom gleichen Lieferanten stammt. Einige Verbraucher können leicht den Eindruck bekommen, dass die neuen Modelle weiterhin die bewährten und teuren Komponenten verwenden.
Die Täuschung liegt darin, dass auch aus detaillierten Parametern wie Bildschirmauflösung, Bildwiederholrate oder Auflösung und Größe des Bildsensors die Komponenten der beiden verschiedenen Modelle "genau gleich" scheinen, aber tatsächlich die Ausstattung des billigeren Modells völlig unterschiedlich sein kann.
Reduzieren von nicht benötigten Funktionen ist auch eine Kunst
Bei den bisher genannten Beispielen setzen die Mobiltelefonhersteller ihre "Kostensenkungsmethoden" auf sehr sichtbare Bereiche, die möglicherweise durch detaillierte Leistungstests oder tiefgreifende Systeminformations-Software aufgezeigt werden können. Das bedeutet, dass diese Vorgehensweise immer noch "risikobehaftet" ist.
Gibt es also bei Nebenflaggschiffen oder Leistungsmodellen eine Möglichkeit, die Hardwarekosten zu senken, ohne dass die Zielgruppe überhaupt etwas davon merkt und möglicherweise sogar einige Verbraucher es loben?
Ja, es gibt tatsächlich solche Möglichkeiten. Grundsätzlich müssen die Hersteller die "Reduzierung" auf Bereiche beschränken, die die Zielgruppe als "überhaupt nicht benötigt" empfindet. Ein typisches Beispiel ist die Reduzierung der unterstützten 5G-Frequenzbänder in einigen Modellen.
Diese Vorgehensweise beruht auf zwei Voraussetzungen. Erstens können, obwohl alle das gleiche "Mobilplattform" verwenden, durch die Verwendung von verschiedenen (Qualitätsstufen) RF-Chips Unterschiede in Bezug auf die Anzahl der 5G-Frequenzbänder (Kosten und Funktionen) geschaffen werden. Zweitens werden für Benutzer, die wenig reisen und nie ins Ausland gehen, viele 5G-Frequenzbänder tatsächlich nie genutzt. Selbst wenn Hersteller "einschränken", werden die Verbraucher keine Einwände haben.
Natürlich gibt es nicht nur das Beispiel des 5G-RF-Chips, sondern auch viele andere Hardwaredetails, die nie in der "Ausstattungsliste" erscheinen. Beispielsweise billigere Fingerabdrucksensoren, schwächere Lautsprecher und Vibrationsmodule, kleinere Mikrofone, weniger Lichtsensoren usw. Die "Einfachheit" dieser Komponenten wird zwar möglicherweise nicht völlig "unmerklich", aber selbst wenn man es bemerkt, werden viele Menschen es "akzeptieren".
Wer sagt, dass Kosten nur in der Hardware liegen? Auch in der Software kann man sparen
Schließlich wollen wir uns die verschiedenen Möglichkeiten ansehen, wie Smartphones heutzutage in der Softwareebene "Kosten sparen".
Wer sich die Neuprodukt-Präsentationen der Mobiltelefonhersteller angeschaut hat, wird sich erinnern, dass wenn Hersteller über ihr neues System oder wichtige neue Softwarefunktionen und Algorithmen berichten, diese Dinge in der Regel zusammen mit den Flaggschiffen "ersten Mal" vorgestellt werden.
Dies dient nicht nur dazu, die "Flaggschiff"-Status zu unterstreichen, sondern vor allem bedeutet es, dass die Entwicklungskosten dieser Softwarefunktionen tatsächlich in die Entwicklungsbudget der Flaggschiffprodukte miteinbezogen werden. Für später auf den Markt kommende, billigere Modelle ist es nicht nur gut anzukündigen, dass sie die "gleiche Software wie das Flaggschiff" verwenden, sondern es spart auch tatsächlich Kosten.
Zweitens wissen zwar viele, dass Smartphones heutzutage in der Regel über den integrierten App-Store und verschiedene voreingestellte Apps Einnahmen erzielen. Aber es gibt auch neue Möglichkeiten, über die integrierte Software "Geld zu verdienen".
Beispielsweise sind die Kosten für verschiedene KI-Services in den Smartphones nicht gering, daher scheint es normal, dafür ein "Mitgliedschaft" einzurichten. Darüber hinaus kann man in vielen auf Leistung und Spiele ausgerichteten Modellen manchmal auch die integrierte "Spielnetzwerkbeschleunigung"-Funktion finden. Natürlich bieten die Flaggschiffprodukte in der Regel ein mehrjähriges "zeitlich begrenztes kostenloses" Service, aber bei billigeren Modellen müssen die Benutzer selbst bezahlen.
Schließlich bedeuten auch die langfristigen Systemupdates von Smartphones potenzielle spätere Kosten für Personal und Material. Das bedeutet, dass wenn einige Flaggschiffmodelle eine Systemupdate-Zusage von sechs oder sieben Jahren erhalten, während die "Nebenflaggschiffe" nur drei oder vier Jahre Systemupdate-Service haben, dies möglicherweise nicht auf "Hardwarefähigkeiten" zurückzuführen ist, sondern eher darauf, dass die Hersteller einfach die Langzeitwartungskosten für die "Nebenflaggschiffe" senken und so mehr Gewinn erzielen möchten.
Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Account "3eLife" (ID: IT - 3eLife), Autor: 3eLife-Team, veröffentlicht von 36Kr mit Genehmigung.