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Frontlinie | Insta360 veranstaltet einen Hackathon für intelligente Bildverarbeitung, der den Übergang von der KI-gestützten Schnittbearbeitung zum mobilen Fotografen vollzieht.

张子怡Leslie2026-10-12 14:25
Insta360 erweitert seine Grenzen von Bildgebungshardware auf Softwaredienste und autonome Aufnahmesysteme.

Text von Zhang Ziyi

Redaktionelle Bearbeitung: Yuan Silai

Kürzlich veranstaltete Insta360 in Nanjing die 2026 Bold Maker Intelligent Imaging Challenge. Mehr als 220 junge Macher absolvierten die Prototypenentwicklung innerhalb von vier Tagen und drei Nächten, 15 Teams erreichten das Finale, um 300.000 Yuan Bargeld und Preise im Wert von 200.000 Yuan zu konkurrieren.

Während des Wettbewerbs versuchte ein Team aus Studenten der Universität Nanjing, das „letzte 10-Meter-Problem“ bei der Fortbewegung sehbehinderter Menschen zu lösen: Wenn die Karten-Navigation die Nutzer nur in die Nähe des Zielorts bringen kann, beobachtet ein Panoramagerät die Umgebung weiter, die KI erkennt Eingänge und Hindernisse und gibt dann Richtungs- und Entfernungsangaben per Sprachausgabe. Das Teammitglied Luo Jingyi studierte ursprünglich Architektur. Nach Interviews mit sehbehinderten Menschen übertrug das Team die Idee der Anbindung der „letzten Kilometer“ aus der Architektur auf die letzten mehr als zehn Meter.

Andere eingereichte Arbeiten drehten sich nicht nur um das Fotografieren: Einige nutzten intelligente Bildkugeln, um Bilder aus dem Maul von Haustieren aufzunehmen, andere erkannten Gebärdensprache mit Kameras, gaben sie in Echtzeit als Ton aus und zeigten den Text an, ein weiteres Team montierte eine Panoramakamera auf einer selbst entwickelten Unterwasserplattform und absolvierte innerhalb von 48 Stunden die Montage und Unterwassertests. Alle oben genannten Arbeiten weisen auf eine Veränderung hin: Kameras sind nicht mehr nur Aufzeichnungsgeräte, sondern übernehmen auch Aufgaben der Umgebungswahrnehmung, des Verstehens und der Rückmeldung.

Dies entspricht auch der von Insta360 angepassten technischen Route für KI.

Qi Lu, Leiter des Insta360 Research Institute und Chief Artificial Intelligence Officer, stellte während der Veranstaltung vor, dass Insta360 intelligente Bildverarbeitung in vier Schritte unterteilt: „Auswählen, Aufnehmen, Bearbeiten und Übertragen“. Die KI soll an der Komposition und der Szeneninteraktion teilnehmen, die Bild- und Tonverarbeitung verbessern, automatische Bearbeitungen durchführen und neue Wege der Inhaltsfreigabe erforschen. Dadurch ist die KI nicht mehr nur eine einzelne Funktion in der Kamera, sondern wird in die gesamte Kette von der Szenenauswahl bis zur Inhaltsverbreitung integriert.

Laut Informationen von 36Kr ist die oben genannte geplante Route bereits in konkreten Produkten umgesetzt worden. Der multimodale Sprachassistent Kira kann mit den Benutzern interagieren, indem er die von der Linse erfassten Szenen kombiniert; „OneX Pro“ führt cloudbasierte automatische Bearbeitungen mithilfe von generischen großen Modellen und dem von Insta360 selbst entwickelten Panoramamodell PanoMind durch; „3D Time Warehouse“ nutzt 3D-Rekonstruktionstechnologie, um Panoramavideos in räumliche Inhalte umzuwandeln.

Insta360 gab bekannt, dass die Anzahl der zahlenden Nutzer des Cloud-Speicherabonnements Insta360+ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 124 % gestiegen ist. Laut Qi Lu sind automatische Bearbeitung und KI-Dienste zu einem der Hauptgründe geworden, warum Nutzer Geräte kaufen.

Insta360s Vorstellungen von KI gehen auch über die Senkung der Kosten für die nachträgliche Erstellung von Inhalten hinaus. Das Unternehmen hat erstmals das Programm „Mobiler Fotograf“ vorgestellt, das darauf abzielt, dass Geräte selbst die Umgebung beobachten, das Aufnahmeziel verstehen, die Bewegungsbahn planen und beurteilen, was es wert ist, aufgezeichnet zu werden und wann der Auslöser gedrückt werden soll.

Qi Lu fasst dieses System zusammen: Die KI ist das Gehirn, die Linse ist das Auge, Drohnen oder Roboter sind der Rumpf, und mechanische Gimbal dienen als Gliedmaßen. Dieses Konzept wurde bereits vor sechs bis sieben Jahren intern bei Insta360 vorgeschlagen, und die Entwicklung von Embodied Intelligence und großen Modellen hat ihm wieder die Möglichkeit der Produktivierung gegeben.

Aus technischer Sicht wählt Insta360 den Einstieg über die Panoramasicht. Im Vergleich zu gewöhnlichen Kameras mit begrenztem Sichtfeld können Panoramageräte 360-Grad-Informationen auf einmal aufzeichnen, den Informationszuwachs durch das Drehen der Linse reduzieren und eine vollständigere Eingabe für das Umgebungsverstehen und die Bahnplanung liefern. In diesem Zusammenhang hat Insta360 bereits Panorama-Tiefenmodelle, Panorama-Visuelle Sprach-Datensätze und Simulationsplattformen entwickelt und erforscht, wie Geräte selbstständig entscheiden können, wie sie sich bewegen und aufnehmen sollen. Das Unternehmen gibt an, dass die relevanten grundlegenden Fähigkeiten der Forschungsgemeinschaft in Form von Papieren, Datensätzen und Werkzeugen zugänglich gemacht werden.

Von Panoramakameras, Actionkameras über Gimbal-Kameras bis hin zu Panoramadrohnen erweitert Insta360 seine Grenzen von Bildhardware zu Softwarediensten und autonomen Aufnahmesystemen.

Diese Hackathon-Veranstaltung bietet einen weiteren Zugang: Externe Entwickler können anhand realer Probleme prüfen, was Panorama und KI noch leisten können. Insta360 gibt an, dass herausragende Projekte die Chance haben, weiter gefördert zu werden und in die Überlegungen zur Entwicklung der nächsten Gerätegeneration einzugehen, und die Teilnehmer können möglicherweise zukünftige Mitarbeiter werden.