Mythos wurde endlich teilweise freigegeben.
Das Mythos-Modell ist endlich freigegeben!
Gerade hat Anthropic offiziell angekündigt, dass die Beta-Version des Life-Sciences-Validierungsprogramms vollständig online geht.
Das bisher streng geheime, mysteriöse Mythos wird erstmals für Fachkreise freigegeben!
Das bedeutet, dass zertifizierte Wissenschaftler jetzt direkt viele biologische Fragen stellen können, die Claude früher überhaupt nicht berühren durfte.
Diese Freigabe von Zugriffsrechten umfasst zwei Arten von Autorisierungen —
Standardnutzung: Deckt den Großteil der täglichen lebenswissenschaftlichen Forschungsarbeit ab, kann für das gesamte Team autorisiert werden und wird einmal pro Jahr verlängert;
Hochrisikonutzung: Alle Sicherheitsbeschränkungen werden aufgehoben, die Autorisierung gilt für einzelne Forschungsprojekte und wird alle sechs Monate verlängert.
Erstmals können Fachkräfte das „völlig uneingeschränkte“ Mythos nutzen.
Derzeit ist dieses Programm in der Beta-Phase gestartet, zunächst für Teams und Institutionen, in Zukunft werden es auch die Pro- und Max-Nutzer nutzen können.
Das leistungsstärkste Mythos wurde plötzlich „freigegeben“
In den vergangenen Jahren hat Anthropic die Positionierung von Claude im wissenschaftlichen Bereich kontinuierlich gestärkt.
Zuvor haben sie Claude Science auf den Markt gebracht, das Claude zu einer KI-Arbeitsplattform für Forschende macht —
Es bündelt wissenschaftliche Werkzeuge, Datenanalysefähigkeiten und Rechenressourcen aus einer Hand und legt Wert auf die Generierung prüfbarer Forschungsergebnisse.
Anschließend hat Anthropic die Anwendung von Claude im medizinischen und lebenswissenschaftlichen Bereich weiter vorangetrieben, in der Hoffnung, Claude zu einem Forschungspartner für Wissenschaftler zu machen.
In der Praxis hat Anthropic jedoch die konservativste Maßnahme ergriffen: die Blockierung.
Im vergangenen Monat haben sie speziell das Biosicherheitssystem von Fable 5 angepasst, wodurch der Anteil der biologisch bezogenen Fragen, die fälschlicherweise auf schwächere Modelle herabgestuft wurden, um etwa 85 % gesenkt wurde.
Aber das löste immer noch ein grundlegendes Problem nicht —
Wer wirklich an Spitzenforschung arbeitet, braucht genau die leistungsstärksten Fähigkeiten des Modells.
Daher kam das LSVP auf den Markt.
https://claude.com/form/life-sciences-verification-program
Zwei „Zugangspässe“, die höchste Stufe hebt alle Beschränkungen auf
Dafür hat Anthropic ein ausgeklügeltes „Zweispur-System“ entwickelt.
Standardnutzung: Deckt 99 % der täglichen Anforderungen ab
Für die überwiegende Mehrheit der lebenswissenschaftlichen Arbeiten, einschließlich der meisten Phasen des biologischen Forschungs- und Entwicklungsworkflows, reicht diese Autorisierung vollkommen aus.
Dabei kann die Berechtigung dem gesamten Forschungsteam erteilt werden. Sie wird einmal pro Jahr verlängert, was Zeit und Mühe spart.
Das Modell umfasst Mythos 5.1, Opus 5 und Sonnet 5 und wird mit der Veröffentlichung neuer Modelle in Zukunft ebenfalls aktualisiert.
Ob Grundlagenforschung, Forschung und Entwicklung, Lieferkette und Fertigung, klinische Entwicklung, Qualitätssicherung, regulatorische Angelegenheiten oder Investitionen und Due Diligence – es meistert alle Aufgaben mühelos.
Hochrisikonutzung: Das exklusive Extra für Hardcore-Forschende
Wenn Sie in Bereichen mit extrem hohem Risiko wie der „Doppelnutzungs“-Forschung tätig sind, kann die Standardautorisierung immer noch einige Alarme auslösen.
In diesem Fall benötigen Sie eine „Hochrisikoberechtigung“.
Mit dieser Berechtigung werden alle Sicherheitsvorkehrungen, die Anfragen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften blockieren, direkt entfernt!
Daher wird diese Berechtigung nicht willkürlich vergeben. Sie gilt nur für einzelne Forschungsprojekte (z. B. die spezielle Untersuchung, wie menschliche Immunwege einen bestimmten viralen Vektor erkennen) und nicht für das gesamte Team; außerdem muss sie alle sechs Monate verlängert werden.
Derzeit ist die Hochrisikoberechtigung hauptsächlich für Opus 5 und Sonnet 5 verfügbar.
Abschied von der „pauschalen Regelung“: Erstmaliges Modell „Offline-Überwachung + gemeinsame Verantwortung“
Wenn die Beschränkungen gelockert werden, wie kann die Sicherheit dann gewährleistet werden?
Die Innovation von Anthropic im Sicherheitsmechanismus ist in diesem Fall als lehrbuchhaft zu bezeichnen. Sie haben die traditionelle „pauschale Echtzeit-Blockierung“ aufgegeben und sich für ein menschenfreundlicheres System der gemeinsamen Verantwortung entschieden.
Dafür hat Anthropic mit verschiedenen Chief Security Officers zusammengearbeitet und die folgenden Maßnahmen umgesetzt.
Erste Maßnahme: Bindung an den Verwendungszweck, „Sicherheit“ selbst definieren
Da alle Institutionen, die dem LSVP beitreten können, einer strengen Hintergrundprüfung unterzogen wurden, ist die Zugriffsberechtigung jeder Einheit fest an den spezifischen Verwendungszweck gebunden, den sie bei der Bewerbung angegeben hat.
Sie können wie bei der Erstellung einer Stellenausschreibung klar beschreiben, was Sie tun möchten, ohne sensible geistige Eigentumsrechte preiszugeben, und den Rest selbst bestimmen.
Zweite Maßnahme: Umstellung von „Echtzeit-Blockierung“ auf „Offline-Überwachung“
Fortgeschrittene Missbrauchshandlungen verteilen sich oft auf viele einzelne Anfragen und Sitzungen, um der Erkennung zu entgehen. Die frühere Methode der „Echtzeit-Blockierung“ bei jeder einzelnen Eingabe schadet leicht unschuldigen Nutzern und kann schlaue Bösewichte nicht abwehren.
Jetzt verlagert Anthropic den Schwerpunkt des Schutzes auf die „Offline-Überwachung“. Legitime Arbeiten können ohne Behinderung ausgeführt werden, und das System analysiert fortlaufend Ihre Verkehrsverhaltensmuster im Hintergrund.
Dritte Maßnahme: 30-tägige Datenspeicherung und Verbindung mit Administratoren
Sobald die Hintergrundüberwachung feststellt, dass das Verkehrsmuster eines Teams den deklarierten „Sicherheitsbereich“ überschreitet, sperrt Anthropic nicht sofort das Konto, sondern markiert den Vorfall an den Administrator der betreffenden Institution zur Untersuchung und Behebung.
Dafür werden die Verkehrsdaten des LSVP 30 Tage lang gespeichert.
Wie wird das von allen am meisten besorgte Datenschutzproblem gelöst?
Die offizielle Seite hat eine beruhigende Antwort gegeben: Diese gespeicherten Daten sind streng isoliert! Sie dürfen absolut nicht für das Modelltraining verwendet werden, und selbst das eigene Biowissenschaftsteam von Anthropic kann nicht darauf zugreifen.
In Zukunft kann es jeder nutzen
Obwohl es heute erst für die breite Öffentlichkeit freigegeben wird, hat Anthropic in der frühen Phase des Programms bereits Dutzende von führenden Institutionen aus dem Biologiebereich für eine interne Testphase eingeladen.
Diese Spitzenforscher sind alle von Mythos sehr begeistert.
Insider haben alle den enormen Wert dieses Systems erkannt.
Also, wer kann es nutzen?
Ab heute ist das LSVP in der offiziellen API-Konsole von Anthropic geöffnet.
Gleichzeitig können auch Nutzer der Claude-Enterprise- und Team-Pläne eine Bewerbung stellen.
Persönliche Pläne (Pro und Max) werden derzeit nicht unterstützt, aber die offizielle Seite arbeitet daran, die Zugriffsberechtigungen für diese Nutzergruppe zu erweitern.
Außerdem wird der Aufruf über Drittplattformen vorerst nicht unterstützt.
Anthropics Sicherheitsweg: Offene Wissenschaft bei gleichzeitiger Verstärkung der Kontrolle
Anthropic hat die KI-Sicherheit schon immer zu einem strategischen Schwerpunkt des Unternehmens gemacht.
Zuvor hat der CEO des Unternehmens, Dario Amodei, vorgeschlagen, die Überwachung von fortschrittlicher KI durch unabhängige Bewertungen, Sicherheitsstandards und internationale Koordinierung zu stärken.
Das Life-Sciences-Validierungsprogramm setzt diesen Weg fort: Es zielt nicht darauf ab, die Entwicklung von KI im wissenschaftlichen Bereich zu stoppen, sondern im Prozess der Freigabe von Fähigkeiten Beschränkungen für Identität, Zugriffsrechte und Verantwortung hinzuzufügen.
Für Forschende bedeutet dies, dass leistungsstärkere KI-Werkzeuge in die Labors einziehen.
Für KI-Unternehmen bedeutet dies, dass die zukünftige Modellverwaltung möglicherweise zwei Probleme gleichzeitig lösen muss: Wie KI den Menschen helfen kann, große wissenschaftliche Probleme zu lösen; und wie sichergestellt werden kann, dass diese Fähigkeiten nicht in falschen Verwendungsszenarien landen.
Die Lebenswissenschaften werden zu einem der wichtigsten Testfelder für die KI-Sicherheitsverwaltung in der nächsten Phase.
Quellen:
https://www.anthropic.com/news/life-sciences-verification-program
Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Offiziellen Konto „Xinzhiyuan“ (ID: AI_era), verfasst von Ma Ke, Taozi und Aeneas, veröffentlicht mit Genehmigung von 36Kr.