Die offizielle Vorschau ist da, der Countdown zur IFA 2026 läuft: Wie gestaltet KI die Hardware von der Generierung bis zur Ausführung neu?
Am 4. September wird die IFA 2026 auf dem Messegelände Berlin eröffnet. Vor dem offiziellen Beginn der Messe hat die IFA-Leitung eine Pressekonferenz zur Vorwärmung veranstaltet. Wir, die sich in Berlin befinden, haben bereits die starke Messeatmosphäre gespürt. Im Hotel ist das kostenlose Magazin der IFA sehr schön gestaltet, und beim Öffnen sehen wir Haier, MOVA, Moma, Botem, Govee – viele davon sind bekannte chinesische Marken. Das offizielle Kommunikationsniveau der IFA ist auch unter den weltweit führenden Messen weit vorne.
(Quelle: Aufnahme vor Ort vom Berichterstattungsteam von Leikeji)
Auf der Pressekonferenz der IFA Media Days am 2. September hat die Leitung das diesjährige Motto der Messe bekanntgegeben: The Future is Now (Die Zukunft ist bereits da).
Die Verwendung dieses Mottos überrascht niemanden. Leikeji (ID: leitech) hat das offizielle Motto bereits in der vorherigen ersten Vorschau zur IFA 2026 im gesamten Internet vorab "durchgesickert", und jetzt hat die offizielle Seite es offiziell bestätigt. Wenn man diesen Satz auf die diesjährige IFA-Messe anwendet, passt er tatsächlich besser als in den vergangenen Jahren: Die KI tritt aus dem Chatfenster heraus und beginnt, die reale Welt zu berühren.
(Quelle: IFA)
Die diesjährige IFA erreicht auch einen neuen Rekord an Größe: Mehr als 1900 Aussteller und über 220.000 Besucher aus 49 Ländern strömen auf das Messegelände Berlin, darunter rund 900 chinesische Aussteller, fast die Hälfte der Gesamtzahl. Chinesische Marken haben nur wenige Jahre gebraucht, um von dem "einfachen Vorbeischauen im Ausland" zum vollständigen Angriff auf die Auslandsmärkte überzugehen – diese Messe ist der beste Beweis dafür.
Als eines der ersten neuen Medien im Inland, das auf eigene Kosten Teams zur Berichterstattung über Spitzen-Technikmessen wie CES, MWC und IFA schickt, hat Leikeji MCN (Leikeji / Luo Chao Pro / Xiao Leibibi / Dianchetong / Leikeji AGI) in diesem Jahr bereits Hunderte von Inhalten vor Ort auf Messen wie CES, AWE und WAIC veröffentlicht. Für die bevorstehende IFA 2026 hat Leikeji das größte Messe-Erkundungsteam in der Geschichte unter der Leitung des Chefredakteurs Luo Chao entsandt, und der Berichterstattungsumfang erreicht ebenfalls den höchsten Stand aller Jahre.
Auf der Pressekonferenz hielten zwei Führungskräfte jeweils wichtige Reden. Leif Lindner, CEO der IFA, äußerte seine Einschätzung zum aktuellen Trend, dass die KI in die physische Welt eintritt und Wirtschaft, Gesellschaft und Alltagsleben verändert. Carine Chardon, Geschäftsführerin für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte bei der GFU, veröffentlichte einige Marktdaten und erklärte, dass der globale Markt für technische Konsumgüter im vergangenen halben Jahr ein Wachstum entgegen dem Trend verzeichnet hat.
Was man auf der diesjährigen IFA sehen kann – die offizielle Seite hat die Schwerpunkte bereits festgelegt, lassen Sie uns sie gemeinsam im Voraus kennenlernen.
KI ist in der realen Welt angekommen – sie spricht und handelt
Lindner teilte in seiner Eröffnungsrede eine Ansicht mit: Die KI lernt nicht mehr nur, Inhalte zu generieren und komplexe Aufgaben zu lösen, sondern sie ergreift zunehmend Handlungen in der physischen Welt. Gleichzeitig gelangen kleinere, energieeffizientere KI-Modelle direkt in Smartphones, Autos, Haushaltsgeräte und viele weitere Alltagsgeräte.
Um es noch direkter zu sagen: Die KI entwickelt sich von der "Generierung" zur "Ausführung", ist nicht mehr auf die Cloud beschränkt, breitet sich rasch auf die Geräteebene aus und wird schrittweise auf Geräten wie Kühlschränken, Fernsehern, Waschmaschinen und Autos bereitgestellt. Das stimmt völlig mit den Veränderungen überein, die wir in der Branche beobachten: Im vergangenen Jahr haben die Hersteller noch verzweifelt KI-Etiketten auf ihre Produkte geklebt, in diesem Jahr ist KI bereits eine Standardfunktion von Haushaltsgeräten.
Tatsächlich hat Lindner diesen Trend bereits zu Beginn dieses Jahres in einem Interview ganz offen ausgedrückt: "KI ist nicht mehr eine einzelne Nische oder ein Marketinggag in der Unterhaltungselektronikbranche, sondern entwickelt sich zu einer zugrundeliegenden Infrastruktur, die alle Geräte und Dienste unterstützt." Auf dieser Pressekonferenz ging er noch einen Schritt weiter: Die KI fängt an, Dinge selbst zu erledigen.
(Quelle: Aufnahme vor Ort vom Berichterstattungsteam von Leikeji)
Lindner ist der Ansicht, dass die Geschwindigkeit dieser KI-Transformation jede vergangene industrielle Umstellung übertrifft. Er kann diese Einschätzung aus zwei Hauptgründen treffen: Zum einen hat sich die Fähigkeitsgrenze der KI von der digitalen Welt auf die physische Welt erstreckt, zum anderen sind Größe und Energieverbrauch der Modelle so weit gesunken, dass sie in Alltagsprodukte integriert werden können. Wenn diese beiden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, wird die KI-Technologie einen explosionsartigen Einfluss auf das Leben der gewöhnlichen Menschen haben.
Die Verkleinerung der Modelle ist ein entscheidender Schritt für die Verbreitung der KI. So stark die großen Cloud-Modelle auch sind, sie sind auf Netzwerk, Rechenleistung und Antwortzeit angewiesen. Erst wenn die Inferenzfähigkeit in den lokalen Chip integriert ist, kann die KI jederzeit sofort verfügbar sein, und gleichzeitig ist die Privatsphäre der Nutzer besser kontrollierbar. Damit die KI in das Alltagsleben gewöhnlicher Menschen integriert werden kann, muss sie zuerst eine stabile und zuverlässige Funktion auf Geräten wie Haushaltsgeräten werden – daher legen die KI-Produkte auf den diesjährigen Messeständen mehr Wert auf die Geräteebene.
Die von der IFA-Leitung beschriebenen Szenarien lassen sich bereits vor Ort auf der Messe in entsprechenden Produkten wiederfinden. Samsung wird eine neue Generation von KI-Kühlschränken mit Google Gemini vorstellen, deren Erkennungsbereich für Lebensmittel von mehreren Hundert im vergangenen Jahr auf über 3000 gestiegen ist. Sie wissen nicht nur, welche Lebensmittel im Kühlschrank sind und welche bald ablaufen, sondern empfehlen auch aktiv Rezepte. LG hat KI in die Geschirrspüler integriert, die je nach Anzahl der Geschirrteile und Grad der Verschmutzung automatisch den passenden Reinigungsmodus auswählt. Der Wettbewerb um KI bei Haushaltsgeräten ist von der Phase "Hat das Gerät KI?" in die Phase "Ist die KI gut nutzbar?" eingetreten.
(Quelle: Samsung)
Leikeji (ID: leitech) hat in der vorherigen IFA-Vorschau KI-Haushaltsgeräte nach ihrem Intelligenzgrad eingeteilt: Geräte mit aktiven Diensten gelten als L3, Geräte mit verkörperter Intelligenz, die in der physischen Welt mit anderen Haushaltsgeräten interagieren können, gelten als L4. An diesem Maßstab gemessen werden auf der diesjährigen IFA L3-Haushaltsgeräte mit aktiven Diensten der absolute Mainstream sein, und L4-Produkte mit Elementen der verkörperten Intelligenz werden ebenfalls massenhaft auftauchen. Das von der offiziellen Seite genannte "Eintritt der KI in die physische Welt" bedeutet bei Haushaltsgeräten im Grunde den Übergang von L3 zu L4.
Mit der Agentifizierung von Haushaltsgeräten wächst der Verbindungsbedarf zwischen verschiedenen Geräten im Zuge der KI-Umwandlung traditioneller intelligenter Wohn- und Ganzwohnungssysteme rasch, und der Bedarf an der Zusammenarbeit mehrerer Geräte wird deutlicher. Vor diesem Hintergrund sind Produkte, die sich auf IoT-Verbindungen konzentrieren, ebenfalls beachtenswert. Auf der diesjährigen IFA wird BroadLink sein Bridge-Produkt vorstellen, das mit einem einzigen Gerät mehrere intelligente Wohnungsplattformen wie Apple, Google, Alexa und Samsung verbindet.
Wir können diesen Trend deutlich spüren: KI-Haushaltsgeräte sind keine eigenständige Kategorie mehr, sondern eine Standardfunktion, die alle Geräte standardmäßig haben. Wer die KI zu einer Fähigkeit machen kann, die praktische Probleme der Nutzer löst, wird zahlungsbereite Nutzer gewinnen und im nächsten Branchenwachstum die Vorreiterposition einnehmen. Aus diesem Grund hat die offizielle Seite auf der Pressekonferenz diese Ansicht vermittelt: Die Technik selbst bringt keinen automatischen Fortschritt – nur wenn sie von Menschen verstanden, ausprobiert und mitgestaltet wird, kann sie ihr volles Potenzial entfalten.
Dieser Satz erklärt im Grunde auch den Wert der IFA. Als hundertjährige Messe, die seit 1924 veranstaltet wird, ist die IFA schon immer kein Ort für leere Versprechungen gewesen. Die Aussteller auf der IFA neigen eher dazu, Technik zu etwas Sichtbarem und Greifbarem zu machen – die Exponate, die die Besucher auf der IFA sehen, sind später fast alle käuflich zu erwerben. Was die offizielle Seite in diesem Jahr tun will, ist das Motto "Die Zukunft ist bereits da" von einem Slogan in einen Alltag zu verwandeln, den man in den Messehallen selbst erleben kann.
Die IFA hat einen Laufsteg für Roboter aufgebaut – verkörperte Intelligenz ist ein großes Highlight
Auf dieser IFA werden Roboter eine zentrale Kategorie unter den Exponaten sein, und die Besucher können die neuesten Errungenschaften der Technik der verkörperten Intelligenz vor Ort erleben.
Die IFA-Leitung hat zwei sehr aufsehenerregende Veranstaltungen vorbereitet: Die eine ist der RoboCup, bei dem autonome Roboter vor Ort Fußballspiele austragen; die andere heißt "Robots on the Runway", bei dem humanoide Roboter und Unterhaltungsroboter direkt auf den Laufsteg gehen. Am 5. September, dem zweiten Tag nach dem offiziellen Beginn der Messe, findet dieser Roboter-Laufsteg statt.
(Quelle: IFA)
Eine Messe, die als Rundfunkausstellung begann und seit über hundert Jahren um Haushaltsgeräte dreht, die extra einen Laufsteg für Roboter aufbaut – das zeigt, dass die IFA die Bedeutung der Technik der verkörperten Intelligenz für die Branche voll und ganz erkannt hat. Die Bedeutung der Roboter auf der IFA lässt sich auch an der Ausstellerstruktur ablesen: Die Zahl der Aussteller im Innovationsbereich IFA Next ist von rund 260 im vergangenen Jahr auf rund 300 gestiegen, und Roboterunternehmen machen einen beträchtlichen Anteil aus.
Die führenden inländischen Roboterunternehmen wie Unitree, Agibot, Deep Robotics, Pudu Robotics sind fast alle in Berlin angekommen, und neue Gesichter wie Hangmo, das flexible kraftgesteuerte Gelenke herstellt, und DigeRobot, das sich auf das "Gehirn" von Robotern konzentriert, werden ebenfalls in den Messehallen auftauchen.
Tatsächlich sind Roboter keine neuen Gäste auf der IFA. In den vergangenen Jahren haben Staubsaugerroboter, Rasenmähroboter und Poolroboter bereits einen festen Platz auf der Messe eingenommen, und unter den schnell wachsenden Einzelprodukten, die die offizielle Seite diesmal namentlich nennt, steht der Staubsaugerroboter prominent auf der Liste. Obwohl die Messehallen noch nicht offiziell geöffnet sind, haben wir beim Annähern an das Messegelände eine riesige Werbetafel der bekannten Haushaltsrobotermarke Dreame gesehen – sie ist sehr auffällig.
(Quelle: Aufnahme vor Ort vom Berichterstattungsteam von Leikeji)
Am Vorabend der IFA hat Narwal offiziell mehrere neue Reinigungsroboter wie Freo 20, Freo 20 Edge, Flow 2 und V50 Cube vorgestellt und das Konzept einer neuen Generation von Reinigungsprodukten demonstriert, die auf "Szenenverständnis" setzen. Narwal erklärt, dass Reinigungsroboter nicht mehr mechanisch Aufgaben anhand von modellierten Karten ausführen, sondern auf Basis der Karte dynamisch Echtzeit-Umgebungsparameter kombinieren, verschiedene Hindernisse, Flecken und Bodentypen intelligent erkennen und dann den geeigneteren Reinigungsmodus wechseln.