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US-amerikanische Bildungseinrichtungen beginnen, für Hausaufgaben Stufen der KI-Nutzung festzulegen

多鲸2026-07-24 12:49
Die größte Pädagogische Hochschule Kaliforniens hat Maßnahmen ergriffen und fünf klare Grenzen für die Nutzung von KI durch Studierende festgelegt.

Am 22. Juli hat das Sanford College of Education der National University, die größte Lehrerausbildungsinstitution Kaliforniens und eine der zehn führenden pädagogischen Hochschulen in den Vereinigten Staaten, offiziell das Rahmenwerk RAISE 5 (Rules for AI Scholastic Engagement, Regeln für die akademische Beteiligung von Künstlicher Intelligenz) veröffentlicht.

Dieses Rahmenwerk unterteilt erstmals den Beteiligungsgrad generativer künstlicher Intelligenz bei studentischen Arbeiten in fünf Stufen – von der vollständigen Nutzungsverbot bis zur uneingeschränkten Freigabe. Dozenten können entsprechend den Kurszielen und Aufgabentypen den Studierenden klar festlegen, welche Abschnitte und Bereiche die KI einbeziehen darf.

Es ist bekannt, dass RAISE 5 bereits die Entwicklung und Pilotphase am Sanford College of Education abgeschlossen hat. Zukünftig wird es schrittweise auf weitere Fachbereiche der National University ausgeweitet und als Referenz für Lehrer von K-12-Schulen sowie pädagogische Gestalter an Hochschulen dienen. Als größte Lehrerzertifizierungsinstitution Kaliforniens möchte die National University damit ein klareres und einheitlicheres Regelwerk für die Anwendung von KI im Unterricht etablieren.

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Künstliche Intelligenz ist bereits im Unterricht angekommen, aber die Regeln der Schulen haben noch nicht Schritt gehalten

Aus Sicht der National University ist der Grund für die Einführung von RAISE 5 nicht die KI-Technologie selbst, sondern die Tatsache, dass sich der Unterricht bereits verändert hat.

„Jeder zukünftige Lehrer, den wir ausbilden, wird in ein Klassenzimmer eintreten, in dem die Schüler bereits künstliche Intelligenz nutzen“, erklärte Robert Lee, Dekan des Sanford College of Education. Als größte Lehrerausbildungsinstitution Kaliforniens trage die Schule die Verantwortung, die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf Lehren und Lernen in großangelegten Praxistests zu prüfen, zu beobachten und zu verstehen – und zukünftigen Lehrkräften beizubringen, wie sie gemeinsam mit KI unterrichten, statt nur eine neue Technik zu bedienen.

Diese Einschätzung stimmt mit der aktuellen Verbreitungsgeschwindigkeit von künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich überein. Laut einer globalen Umfrage des Digital Education Council aus dem Jahr 2025 nutzen 86 % der Studierenden bereits künstliche Intelligenz im Lernprozess, davon 54 % wöchentlich und fast ein Viertel täglich. Eine Umfrage von JFF (Jobs for the Future) aus dem Jahr 2026 zeigt zudem, dass fast sieben von zehn Lernenden angeben, dass künstliche Intelligenz bereits in das Lernen im Kurs integriert ist.

Im Gegensatz zur schnellen Nutzung von KI durch die Studierenden ist die Entwicklung entsprechender Regeln an Hochschulen noch relativ rückständig. Aus zitierten Daten geht hervor, dass derzeit nur etwa ein Viertel der Hochschulen in den USA über eine formelle Richtlinie zur Nutzung von künstlicher Intelligenz verfügen. Gleichzeitig befürchten 95 % der Hochschullehrkräfte, dass Studierende zu stark von künstlicher Intelligenz abhängig werden. 84 % der Lehrkräfte sind der Ansicht, dass dies das kritische Denken der Studierenden schwächt und ihre tiefe Auseinandersetzung mit den Kursinhalten beeinträchtigt.

Neben dem Unterricht selbst verändert künstliche Intelligenz auch die Anforderungen an die Talentausbildung der Zukunft. Es wird darauf hingewiesen, dass generative künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt umgestaltet: Einige traditionelle Einstiegsstellen sind betroffen, und immer mehr Tätigkeiten verlangen von den Beschäftigten die Fähigkeit, mit künstlicher Intelligenz zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig zeigen vorhandene Studien, dass eine unstrukturierte Nutzung von künstlicher Intelligenz ohne klare Regeln und Anleitung zudem das Urteilsvermögen, das kritische Denken und die Fähigkeit der Lernenden zur Verarbeitung komplexer Informationen schwächen kann.

Vor diesem Hintergrund hat das Sanford College of Education der National University RAISE 5 eingeführt, um für Lehrkräfte und Studierende ein klareres und einheitlicheres Regelwerk für die Nutzung von KI im Unterricht zu schaffen. Aus Sicht der Schule lautet die Frage, die es wirklich zu beantworten gilt, nicht mehr, ob KI genutzt wird, sondern wie KI in verschiedenen Kursen und bei unterschiedlichen Lernaufgaben sinnvoll eingesetzt wird – da künstliche Intelligenz zunehmend zu einem gängigen Werkzeug im Lehr- und Lernprozess wird.

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Von uneingeschränkter Freigabe bis zum vollständigen Verbot: Wie RAISE 5 die Grenzen der KI-Nutzung definiert

RAISE 5 unterteilt die Nutzung generativer KI im Unterricht in fünf Stufen. Für verschiedene Kurse und Aufgaben kann entsprechend den Lehrzielen die entsprechende Stufe ausgewählt werden, und den Studierenden wird der Geltungsbereich der KI-Nutzung bei der Aufgabenverteilung im Voraus mitgeteilt.

Die erste Stufe weist den höchsten Freigabegrad auf: Studierende dürfen generative KI im gesamten Lernprozess nutzen, einschließlich Konzeptexploration, Informationsanalyse, Forschungsunterstützung, Prompt-Gestaltung sowie der Erstellung von Inhalten wie Bildern und Medien. KI kann auch Teil der endgültigen Abgabe sein, aber alle von KI generierten Inhalte müssen ihre Quellen angeben.

Die zweite Stufe erlaubt die Beteiligung von KI am gemeinsamen Erstellen von Inhalten. Studierende können mithilfe von KI Aufgaben wie Schreiben, Bilderstellung, Informationsaufbereitung und Infografik-Gestaltung gemeinsam erledigen. Die von KI erstellten Inhalte müssen ebenfalls zitiert oder kenntlich gemacht werden.

Die dritte Stufe erlaubt die Nutzung von KI nur für die Vorbereitungsphase des Lernens, beispielsweise Themenexploration, Materialsammlung, Brainstorming, Erstellung von Übungsaufgaben und Gestaltung von visuellen Hilfsmitteln. Das endgültig eingereichte Werk muss hauptsächlich das eigene Denken und Schreiben des Studierenden widerspiegeln.

Die vierte Stufe schränkt den Geltungsbereich der KI-Nutzung weiter ein: KI darf nur für sprachliche Optimierungen wie Grammatik, Rechtschreibung, Satzausdruck, Wortschatz und Interpunktion verwendet werden, nicht aber für die Erstellung von Inhalten.

Die fünfte Stufe verbietet die Nutzung von KI vollständig in allen Phasen wie Planung, Entwurf und Überarbeitung. Erlaubt sind nur grundlegende Textverarbeitungsfunktionen wie die traditionelle Rechtschreibprüfung, die keine Inhalte generieren.

Neben der Unterteilung in fünf Stufen verlangt RAISE 5 zudem von Lehrkräften, bei der Aufgabenverteilung die Stufe der KI-Nutzung im Voraus klar festzulegen, und von Studierenden die normierte Kennzeichnung aller von KI mit erzeugten Inhalten. Die National University ist der Ansicht, dass der Schwerpunkt des Rahmenwerks nicht auf der einfachen Einschränkung von KI liegt, sondern darauf, die Art der KI-Nutzung an die Kursziele, den Lernprozess und die Anforderungen der akademischen Integrität anzupassen.

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Ausgehend von der Lehrerausbildungsinstitution wird RAISE 5 auf weitere Unterrichtsszenarien ausgeweitet

Nach der Einführung von RAISE 5 plant die National University, die im Pilotprozess am Sanford College of Education gesammelten Erfahrungen auf weitere akademische Programme der Schule auszuweiten und als Referenz für ein breiteres Spektrum von Lehrkräften an K-12-Schulen, Hochschullehrkräften sowie pädagogischen Gestaltern bereitzustellen.

Als größte Lehrerzertifizierungsinstitution Kaliforniens ist es kein Zufall, dass das Sanford College of Education dieses Mal die Pilotinstitution für das Rahmenwerk ist. Die Hochschule übernimmt seit langem die Aufgabe der Lehrerausbildung und bildet jedes Jahr eine große Anzahl zukünftiger Pädagogen aus. Die National University erklärt, dass die Studierenden, denen zukünftige Lehrer im Unterricht begegnen, bereits künstliche Intelligenz nutzen. Daher müssen Lehrkräfte nicht nur die KI-Werkzeuge selbst verstehen, sondern auch beherrschen, wie sie die Studierenden im Unterrichtsprozess zu einer sinnvollen Nutzung von KI anleiten.

Dr. Mark Milliron, Präsident und Geschäftsführer der National University, erklärt, dass künstliche Intelligenz nicht die erste technologische Veränderung ist, mit der der Bildungsbereich konfrontiert ist. Von der Schrift, der Druckpresse bis hin zu E-Mail und Internet haben Technologien ständig die Art der Wissensvermittlung und Wissensschöpfung verändert. Die Auswirkungen von KI sind jedoch noch umfassender. Daher müssen Bildungseinrichtungen bei der Förderung der technischen Anwendung gleichzeitig das Urteilsvermögen und die Entwicklungsfähigkeit im Lernprozess schützen.

Nach Angaben der National University wird die Schule das RAISE 5-Rahmenwerk ständig aktualisieren, um den sich verändernden Fähigkeiten generativer künstlicher Intelligenz Rechnung zu tragen und gleichzeitig die Integrität des Lernprozesses zu wahren. Die im Pilotabschnitt des Sanford College of Education gesammelten Erfahrungen werden auch als Grundlage für die anschließende Ausweitung dieses Rahmenwerks auf verschiedene Fachbereiche der National University dienen.

Derzeit absolvieren jährlich etwa 6800 Absolventen der National University ihre Ausbildung in Bereichen wie Pflege, Pädagogik, Autismus-Therapie, Cybersicherheit und psychische Gesundheitsberatung – Branchen, die derzeit von der KI-Technologie beeinflusst werden. Die Schule möchte den Studierenden mit RAISE 5 dabei helfen, im Lernstadium die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz aufzubauen und sich auf ihre zukünftige berufliche Entwicklung vorzubereiten.

Mit dem Einzug generativer künstlicher Intelligenz in die Unterrichtsszenarien an Hochschulen bauen Hochschulen im In- und Ausland schrittweise Regelwerke für die KI-Nutzung auf, die sich derzeit jedoch meist auf Bereiche wie akademische Integrität, Offenlegung der Nutzung und eigenständige Verwaltung der Kurse beschränken. Beispielsweise lehren Hochschulen in den USA üblicherweise, dass die Lehrkräfte den Geltungsbereich der KI-Nutzung entsprechend den Kurszielen festlegen und von den Studierenden verlangen, den Anteil der KI-Beteiligung anzugeben. Chinesische Hochschulen veröffentlichen hingegen eher Richtlinien zur normierten Nutzung und akademischen Integrität, die betonen, dass KI Lehren und Forschung unterstützen kann, aber nicht das eigenständige Denken und die Ergebnisproduktion der Studierenden ersetzen darf.

Im Vergleich dazu spezifiziert das RAISE 5-Rahmenwerk der National University die Anforderungen an die KI-Nutzung weiter bis hin zu konkreten Kursaufgaben. Es definiert anhand von fünf Stufen den Grad der Beteiligung von KI am Lernprozess und bietet eine konkretere Referenz für Lehrkräfte bei der Gestaltung von Aufgaben und für Studierende beim Verständnis der Grenzen der KI-Nutzung.

Link zum Originaltext:

Eine der größten pädagogischen Hochschulen Kaliforniens veröffentlicht ein Rahmenwerk zur Nutzung von künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel für Lehren und Lernen https://www.nu.edu/news/framework-for-ai-as-a-companion-to-teaching-and-learning/

Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Offiziellen Konto „Duojing“ (ID: DJEDUINNO), verfasst von Duojing-Übersetzung, und wird mit Genehmigung von 36Kr veröffentlicht.