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Nvidias "Ziehsohn" fiel fünf Tage in Folge – Schwankungen der Speicherpreise bereiten der Wall Street Sorgen

36氪的朋友们2026-07-17 08:57
Der Aktienkurs des KI-Rechenleistungsanbieters CoreWeave fällt kontinuierlich, und vielfältige Belastungen setzen die Bewertung unter Druck.

Die Aktie von CoreWeave ist fünf Handelstage in Folge gefallen und hat insgesamt 14,3 % verloren. Im vergangenen Jahr hat der Aktienkurs bereits 46 % eingebüßt.

Obwohl CoreWeave hinter Nvidia steht, ist die Wall Street seit langem vorsichtig in Bezug auf sein Investment-Grade-Kreditprofil und seine Finanzierungsstrategie beim Aufbau von KI-Infrastruktur. Heute werden das Risiko steigender Zinssätze und die starken Schwankungen der Speicherpreise zu neuen Herausforderungen für diesen KI-nativen Cloud-Anbieter.

Am Mittwoch dieser Woche fiel die Aktie von CoreWeave um 3,5 % und fiel damit fünf Handelstage in Folge, was einem Gesamtrückgang von 14,3 % entspricht. Die Aktie hat im vergangenen Jahr bereits 46 % an Wert verloren.

Kurz vor diesem Rückgang war die Aktie in den sechs Handelstagen bis zum 29. Juni um 19 % eingebrochen. Vor dieser Serie von Rückgängen im Juni hatte dieser „neue große Cloud-Anbieter“ seit Anfang März keine Serie von mindestens fünf aufeinander fallenden Handelstagen erlebt.

Mehrere Verkaufsbanken an der Wall Street haben ihre Bewertungen kürzlich beibehalten. Der Durchschnitt der von ihnen angegebenen Zielkurse deutet darauf hin, dass die Aktie ein potenzielles Aufwärtspotenzial von 75 % gegenüber dem aktuellen Niveau hat.

Hohe Schuldenlast

CoreWeave, ein börsennotiertes Unternehmen für KI-Rechenleistungscloud, in das Nvidia stark investiert hat, wird als „bevorzugter Partner“ von Nvidia bezeichnet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Vermietung von GPU-Rechenleistung und KI-Speicher und hat in den letzten Jahren aufgrund des explosionsartigen Anstiegs der Nachfrage nach KI-Rechenleistung ein schnelles Umsatzwachstum erzielt.

Dieser Gigant für KI-Rechenleistungscloud-Infrastruktur mit einem Marktwert von über 42 Milliarden US-Dollar hat in den letzten 12 Monaten ein starkes Umsatzwachstum von 130 % erzielt, steht aber immer noch vor großen Gegenwinden.

Die US-amerikanische Investmentforschungsplattform InvestingPro weist darauf hin, dass CoreWeave extrem schnell Bargeld verbraucht und eine enorme Schuldenlast trägt – sein Verschuldungsgrad liegt bei 7,39.

Analyst Gil Luria von D.A. Davidson sagte den Medien, dass angesichts der „hohen Abhängigkeit von Fremdfinanzierung“ bei CoreWeave steigende Zinssätze und eine Verknappung des Kapitalflusses ein „spezifisches Problem für CoreWeave“ sein könnten.

Analyst Jay Goldberg von der US-amerikanischen Investmentforschungsplattform Seaport Research erklärte, dass entsprechende Berichte in einigen Medien und breitere Sorgen um die Zinssätze gemeinsam die jüngste Schwäche der Aktie verursacht haben.

Letzte Woche verschärften sich die Sorgen um Zinserhöhungen, nachdem das Protokoll der Fed-Sitzung enthüllt hatte, dass die Beamten erklärten, es gebe Gründe, die Zinsen im Juni zu erhöhen. Inzwischen haben die Händler ihre Erwartungen an Zinserhöhungen gesenkt, da die US-Inflationsdaten schwächer als erwartet ausfielen.

Absicherung mit Finanzderivaten

CoreWeave hat mit großen Chipherstellern wie Micron Technology langfristige Verträge über den Kauf von Speichern abgeschlossen, die in der Regel Preisuntergrenzen enthalten. Da die Nachfrage nach Speichern das Angebot übersteigt, sind die Preise zuvor stetig gestiegen – dies hat Bedenken ausgelöst, wie lange der Angebotsmangel noch andauern wird und welche Schutzmaßnahmen CoreWeave bei fallenden Preisen hat.

Die Preisuntergrenze ist ein zweischneidiges Schwert: Sollten die Marktpreise in Zukunft stark fallen, bleibt CoreWeave an die höheren vertraglichen Mindestpreise gebunden und steht vor einem erheblichen Risiko hoher Kosten und Wertminderungen von Lagerbeständen.

Medienberichten zufolge prüft CoreWeave die Nutzung von Finanzderivaten (einschließlich Put-Optionen), um das Risiko eines starken Rückgangs der Speicherpreise abzusichern.

Analyst Gil Luria von der US-Investmentbank D.A. Davidson erklärte:

„Angesichts des zunehmend intensiven Wettbewerbs im Kerngeschäft der KI-Cloud könnten Investoren es satt haben, dass CoreWeave versucht, seine Leistung mit Finanzderivaten zu stabilisieren.“

Branchenkenner weisen darauf hin, dass Meta der Kernkunde von CoreWeave ist. Beide Seiten haben zuvor einen langfristigen Vertrag über den Kauf von Rechenleistungsinfrastruktur im Gesamtwert von 21 Milliarden US-Dollar unterzeichnet – dies ist eine wichtige Säule, die den Auftragsbestand von CoreWeave stützt und den mittel- und langfristigen Cashflow stabilisiert.

Die Wall Street befürchtet jedoch, dass diese starke Abhängigkeit von einem einzelnen Kernkunden potenziellen Risiken ausgesetzt ist. Da große Technologieunternehmen wie Meta massiv eigene Rechenzentren bauen und die Entwicklung eigener KI-Chips beschleunigen, könnte die Nachfrage nach der Vermietung von Rechenleistungscloud von Drittanbietern in Zukunft allmählich abnehmen. Diese verborgene Sorge wirkt sich in drei Dimensionen – Auftragserwartungen, Branchenwettbewerb und Gewinnspanne – erheblich auf die Bewertung von CoreWeave aus.

Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Offiziellen Konto „Kechuangban Daily“, Autor: Li Ying, und wird von 36kr mit Genehmigung veröffentlicht.