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Es gibt so viele KI-Programmierwerkzeuge – wie soll ein normaler Mensch da die richtige Wahl treffen?

36氪AI测评2026-07-15 17:18
2026 Die Vibe-Codierung wird allgegenwärtig, sodass jedermann mit KI-Tools ein eigenes Produkt-Startup gründen kann.

Die Zeiten haben sich längst unbemerkt verändert. Im Jahr 2026 ist Vibe Coding nicht mehr nur ein neuer Trend im Technikbereich, sondern wird zu einer Schlüsselfähigkeit für normale Menschen, um Projekte umzusetzen und eigene Produkte zu entwickeln.

Aber die KI-Tools wetteifern miteinander, und zahlreiche Produkte wie Claude Design, Codex und Antigravity sind auf den Markt gekommen. Wie sollen normale Menschen angesichts der vielfältigen Auswahlmöglichkeiten das passende Tool auswählen und richtig nutzen?

Ohne lange Umwege geben wir Ihnen direkt die passenden Empfehlungen je nach Anwendungsfall:

Wenn Sie ansprechende Webseiten, Landing Pages, Produktprototypen oder visuelle Entwürfe erstellen möchten, empfehlen Sie sich vor allem für: Claude Design + Claude Code.

Wenn Sie Produkte, SaaS-Lösungen, Toolsysteme, Backends oder automatisierte Arbeitsabläufe entwickeln möchten, die langfristig weiterentwickelt werden können, liegt der Fokus auf: Codex.

Wenn Sie die zukunftsweisende Entwicklung erleben möchten, bei der die KI selbst plant, programmiert, den Browser zur Überprüfung öffnet und Screenshots sowie Aufnahmen erstellt, empfehlen Sie sich vor allem für: Google Antigravity.

Wenn Sie bereits Codex nutzen und gleichzeitig Google-Modelle für die Neugestaltung von Frontends, die Code-Prüfung oder die Planung von Lösungen einsetzen möchten: Codex + Gemini CLI ist ein sehr empfehlenswerter Ansatz mit mehreren Modellen.

Hinter der Tool-Auswahl verbirgt sich ein gemeinsames Problem vieler normaler Menschen: Sie haben Ideen, aber keine technischen Fähigkeiten.

Hatten Sie schon einmal diesen Moment: Plötzlich kommt Ihnen eine brillante Produktidee in den Sinn, und Sie möchten die Kreativität zu einem praktischen Produkt umsetzen – aber sobald Sie an das Erlernen von Programmierung, das Einrichten von Umgebungen und das Beheben von Fehlern denken, schwindet Ihre Begeisterung sofort.

Technische Fähigkeiten waren einst die größte Hürde für das Unternehmertum von Einzelpersonen. Für die überwiegende Mehrheit der Einzelunternehmer gab es lange Zeit eine unüberwindbare Mauer: Ideen gibt es reichlich, aber ihre Umsetzung ist extrem schwierig.

Doch im Jahr 2026 wird diese Mauer vollständig eingerissen. Ein neues Paradigma namens Vibe Coding erobert die Welt. Sein Kern ist so einfach wie effektiv: Sie müssen keinen Code schreiben, sondern nur sagen, was Sie möchten, Ihre Anforderungen in natürlicher Sprache beschreiben – und die KI erledigt den Rest der Arbeit für Sie.

Wir gehen davon aus, dass 2026 zweifellos das Gründungsjahr der Vibe-Coding-Kreativwirtschaft ist. Die Fähigkeiten der KI entwickeln sich umfassend und rasant, durchbrechen Grenzen vollständig und machen die Chance nicht zu einem Slogan, sondern zu einer Realität, die gerade stattfindet.

Was ist Vibe Coding?

Es definiert die Entwicklungsweise für normale Menschen neu

Vibe Coding bedeutet wörtlich „Stimmungsgesteuerte Programmierung“ oder „gefühlsgeleitete Entwicklung“. Der Begriff wurde ursprünglich von Andrej Karpathy, ehemaliger Leiter der KI-Abteilung bei Tesla und Mitbegründer von OpenAI, geprägt. Er beschreibt dieses völlig neue Programmiererlebnis so:

„Es ist nicht rein Programmieren. Ich sehe Dinge, sage Dinge, führe Dinge aus, kopiere und füge Dinge ein – und es funktioniert im Grunde genommen.“

Vergleich zwischen Vibe Coding und traditioneller Programmierung:

Im Jahr 2026 ist Vibe Coding nicht mehr nur ein „neuer Trend“ in der Programmierergemeinschaft, sondern zu einer grundlegenden Fähigkeit für normale Menschen geworden, Produkte zu erstellen.

Früher mussten Sie, um eine Produktidee umzusetzen, externe Dienstleister beauftragen, Programmierer einstellen, Front- und Backend lernen, Umgebungen einrichten und Fehler beheben. Heute müssen Sie nur Ihre Anforderungen klar formulieren – die KI übernimmt die Planung, schreibt den Code, passt die Seiten an, führt Tests durch und öffnet sogar selbst den Browser, um das Ergebnis zu überprüfen.

Aber es entsteht auch ein Problem: Es gibt immer mehr Tools – Claude Design, Codex, Google Antigravity, Gemini CLI. Wie wählen Sie das Richtige aus?

Abbildung: Offizielle Produktpräsentation von Codex. Es integriert Aufgabenstränge, Projekte, Fähigkeiten und Automatisierungen in einer einzigen Arbeitsumgebung.

So viele Tools

Wie wählen Sie das Richtige aus?

1. Ist Antigravity ein Programmierwerkzeug von Gemini?

Genauer gesagt: Antigravity ist eine agent-first-Programmierplattform von Google, die die Gemini-Modelle umfassend unterstützt – aber es ist nicht dasselbe wie Gemini CLI.

Gemini 3.1 Pro: Das „Gehirn“, das für komplexe Schlussfolgerungen, visuelle Verarbeitung, interaktive Frontends und die Codegenerierung zuständig ist.

Gemini CLI: Der Terminal-Einstiegspunkt, der sich für die Analyse von Projekten, das Schreiben von Code und das Ausführen von Skripten in der Befehlszeile eignet.

Antigravity: Die Entwicklungsarbeitsumgebung mit Agent-Manager, Editor, Terminal, Browser und Artefakten.

In den offiziellen Google-Codelabs wird Antigravity klar beschrieben: Es ist kein herkömmliches Werkzeug zur Codevervollständigung, sondern eine „Missionskontrolle“, die autonome Agents verwaltet – die planen, programmieren, im Internet surfen und Ergebnisse überprüfen können.

Abbildung: Google Antigravity Agent-Manager. Es ähnelt eher einer zentralen Steuerung für die Aufgabenverwaltung von KI-Agents.

Noch interessanter ist, dass Antigravity nicht nur Gemini-Modelle anzeigt. In den offiziellen Screenshots sind auch Modelloptionen wie Claude Sonnet und GPT-OSS zu sehen. Das zeigt: Das Produkt ist nicht als „Einstiegsfenster für Einzelmodell-Chats“ konzipiert, sondern als agent-first-Integrated Development Environment (IDE).

2. Codex: Der Weg zur Super-App – die gesamte Entwicklungs-Pipeline in einer einzigen Arbeitsumgebung

Die größte Stärke von Codex heute liegt nicht nur darin, Code zu schreiben – es entwickelt sich zu einer Super-App für KI-Entwicklung.

In den neuesten Updates von OpenAI hat Codex zahlreiche Funktionen in einer Oberfläche integriert: Parallele Ausführung mehrerer Agents, Änderungen an mehreren Codedateien, mehrere Terminals, PR-Prüfung, Verarbeitung von GitHub-Kommentaren, In-App-Browser, Screenshots von Seiten, Feedback zum Frontend, Bildgenerierung, Plugins, Fähigkeiten, Automatisierungen, Speicherfunktionen und Dokumentvorschau.

Das bedeutet: Codex verfolgt den Ansatz, dass Benutzer nicht zwischen zehn verschiedenen Tools wechseln müssen, sondern Design, Entwicklung, Überprüfung und Einreichung in einer einzigen Arbeitsumgebung erledigen können.

Abbildung: Codex-Fähigkeiten-Arbeitsablauf. Codex zielt nicht nur darauf ab, Code zu schreiben – sondern mit Fähigkeiten einen vollständigeren Arbeitsablauf zu realisieren.

Das ist besonders wichtig für OPC-Ein-Personen-Unternehmen. Denn was Ein-Personen-Unternehmen am meisten fehlt, sind nicht Tools, sondern die Kontinuität des Kontexts. Wenn Sie heute die KI das Frontend anpassen lassen, morgen die Schnittstelle reparieren lassen und übermorgen einen PR schreiben lassen – und jeder Schritt in einem anderen Produkt stattfindet, geht die Effizienz durch den Kontextwechsel verloren.

Der Wert von Codex liegt genau darin: Es möchte die KI-Entwicklung von einem „Chat-Fenster“ zu einer „Produktionsarbeitsumgebung“ machen.

3. Claude Design: Stärken im Frontend und bei der visuellen Darstellung – aber die Produktlinie ist stärker verteilt

Die Stärken von Claude Design sind klar: Es versteht Design besser.

Sie können es visuelle Entwürfe, Produktprototypen, Webseiten, Präsentationen und einseitige Dokumente erstellen lassen – und zudem über lokale Kommentare, direkte Bearbeitung und Schieberegler Abstände, Farben und Layout anpassen. Es kann sogar Codebasen und Designdateien einlesen, um für Teams ein einheitliches Designsystem aufzubauen.

Abbildung: Detaillierte visuelle Anpassungen in Claude Design. Lokale Kommentare, direkte Bearbeitung und Schieberegler zur Parameteranpassung machen es zu etwas Besonderem im Vergleich zu normalen Code-Tools.

Das ist sehr freundlich für nicht technisch versierte Unternehmer. Viele Menschen haben keine fehlenden Produktideen – aber das Ergebnis sieht „nicht wie ein richtiges Produkt“ aus. Genau das löst Claude Design: Es wandelt grobe Anforderungen in eine ansprechendere visuelle Darstellung um.

Aber es hat auch ein deutliches Problem: Claude Design und Claude Code arbeiten getrennt voneinander. Zuerst erstellen Sie das Design in Claude Design, dann übergeben Sie es an Claude Code zur Umsetzung. Dieser Ablauf ist professionell – aber er fehlt die Einheitlichkeit, die Codex bietet, bei der Code, Browser, Terminal, Dokumente und PR in einer einzigen Super-Arbeitsumgebung zusammengefasst sind.

Daher eignet sich Claude besonders für: Design zuerst, Priorität auf die Produktpräsentation. Codex eignet sich besonders für: Technische Umsetzung geschlossen, Priorität auf kontinuierliche Weiterentwicklung.

4. Gemini 3.1 Pro: Ein starkes Modell für das Frontend-Softwaredesign – kein separates Tool

Der Fokus von Gemini 3.1 Pro liegt nicht auf seiner Oberfläche, sondern auf den Fähigkeiten des Modells selbst.

In den offiziellen Erklärungen von Google wird betont, dass es sich für komplexe Aufgaben, visuelle Erklärungen, Code-Animationen, interaktives Design, 3D-Erlebnisse und die Erstellung von seitenweiten Frontends eignet. Zum Beispiel die Erstellung von fertigen animierten SVG-Dateien für Webseiten, der Aufbau von Echtzeit-Dashboards oder das Schreiben von 3D-interaktiven Oberflächen.

Daher ist seine beste Position im Vibe-Coding nicht unbedingt als eigenständige IDE – sondern als starkes Modell, das gesteuert wird: Für agentengesteuerte Programmierung in Antigravity, zur Terminal-Planung und Codegenerierung in Gemini CLI, als Berater für die Neugestaltung von Frontends in Codex über Gemini CLI und für komplexe interaktive Prototypen in KI-Studio/über die API.

Abbildung 5: Offizieller Screenshot von Gemini CLI. Es ist der Einstiegspunkt für die Gemini-Modelle von Google in das Terminal – und eignet sich zudem, um von Codex aufgerufen zu werden.

In der Super-App Codex Gemini CLI aufzurufen, ist kein einfacher Toolwechsel: Es bedeutet, Codex als Hauptarbeitsumgebung zu nutzen und Gemini als externes Expertenmodell einzusetzen.

Codex liest Projekte ein, ändert Dateien, führt Tests durch und zeigt den Browser an

Gemini CLI erstellt Konzepte für die Neugestaltung von Frontends

Gemini 3.1 Pro entwickelt komplexe visuelle Elemente, Interaktionen und Animationen

Codex setzt