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Aktive Immunisierung BMS bewältigt thermisches Durchgehen von Batterien, das Projekt sucht eine Pre-A-Finanzierungsrunde

氪友0AEr2026-07-13 12:07
Das neuartige aktive intelligente BMS löst die Probleme von Batterien und hat eine Pre-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen eingeläutet.

Hinter dem rasanten Wachstum der neuen Energieindustrie sind die Probleme der Batteriesicherheit und der Lebensdauer stets das „Damoklesschwert“, das über der Branche schwebt. Häufige Unfälle durch thermisches Durchgehen verursachen nicht nur enorme wirtschaftliche Verluste, sondern bedrohen auch ernsthaft die persönliche Sicherheit. Gleichzeitig führt der „Fassadeneffekt“, der durch die Inkonsistenz der Zellen im Batteriepack entsteht, dazu, dass die Lebensdauer des gesamten Packs weit unter der der einzelnen Zellen liegt – was zu riesigen Ressourcenverschwendungen und einem Kostenloch führt. Herkömmliche BMS (Batteriemanagementsysteme) setzen meist auf Schwellenwertalarme, die eine passive Verteidigungsstrategie darstellen und das Problem nicht grundlegend lösen können.

Vor diesem Hintergrund hat ein Team, das sich auf Batteriemanagementtechnologie spezialisiert hat, ein BMS-System entwickelt, das auf der präzisen Leckstromüberwachung und dem intelligenten Ausgleich über den gesamten Lebenszyklus basiert. Ziel ist es, die zentralen Probleme der Branche bei Batteriesicherheit und Lebensdauer durch einen „aktiven Immunisierungsansatz“ an der Wurzel zu lösen. Derzeit hat das Projekt die technische Entwicklung und die skalierte Serienproduktion abgeschlossen und die Pre-A-Finanzierungsrunde gestartet: Es sollen 10 Millionen RMB beschafft und 10 % der Unternehmensanteile abgegeben werden.

1. Umfassendes aktives Sicherheitssystem: Vermeidung von thermischem Durchgehen an der Quelle

Der zentrale Durchbruch des Projekts liegt in der Entwicklung eines umfassenden aktiven Sicherheitsschutzsystems. Im Gegensatz zu herkömmlichen BMS, die auf nachträgliche Alarme über makroskopische Indikatoren wie Spannung und Temperatur setzen, erfasst dieses System durch hochpräzise Abtasttechnik feine Änderungströme in der Anfangsphase eines Mikrokurzschlusses.

Der technische Weg gliedert sich in drei Schritte: Zuerst erkennt das System dank einer Spannungsgenauigkeit von 0,2 mV und einer äquivalenten Stromgenauigkeit von 17,5 Bit das Risiko bereits im Keim des Mikrokurzschlusses und ermöglicht so eine Frühwarnung. Zweitens hat das Projekt für Mikrokurzschlüsse, die durch Lithiumdendriten verursacht werden, eine zielgerichtete Reparaturtechnik entwickelt: Durch Anregungsströme mit spezifischer Frequenz und Amplitude werden die Dendriten, die den Separator durchbohrt haben, präzise aufgelöst. Bei 13 durchgeführten Tests lag die Erfolgsquote der Reparatur bei 100 %. Schließlich verfügt das System über ein dreistufiges Warn- und Reaktionsmechanismus: Bei kontrollierbaren Risiken wird die Reparatur eingeleitet, bei sich verschlechternden Risiken wird die Ladung und Entladung physisch unterbrochen, um thermisches Durchgehen vollständig zu verhindern. Dieser geschlossene Kreislauf aus „Überwachung – Reparatur – Unterbrechung“ hebt die Batteriesicherheitsverwaltung von der nachträglichen Behebung auf eine neue Ebene der präventiven Vorbeugung.

2. Intelligenter Hochfrequenzausgleich: Neugestaltung von Batterielebenszyklus und Kostenstruktur

Neben der Sicherheit konzentriert sich das Projekt auch auf die Lösung der Probleme bei Batterielebensdauer und Kosten. Herkömmliche Ausgleichstechniken arbeiten meist mit intermittierenden Kleinstströmen, sind ineffizient und können Kapazitätsunterschiede zwischen Zellen nicht in Echtzeit ausgleichen. Dieses Projekt nutzt eine aktive Ausgleichstechnik mit 1 kHz-Hochfrequenz und kontinuierlichem Großstrom: Wie bei einer „Herz-Bypass-Operation“ werden die Unterschiede zwischen den Zellen dynamisch in Echtzeit kompensiert, die nutzbare Kapazität des gesamten Batteriepacks maximiert, der „Fassadeneffekt“ wirksam verzögert und die Lebensdauer des Batteriepacks vervielfacht.

Besonders entscheidend ist: Dank der präzisen Überwachung und des effizienten Ausgleichs bricht das System mit der branchenüblichen Abhängigkeit von streng sortierten Zellen. Herkömmliche Produktionslinien erfordern eine Kapazitätsabweichung von ≤ 3 % und eine Innenwiderstandsabweichung von ≤ 1 mΩ – mit hohen Sortierkosten und großer Materialverschwendung. Das BMS-System dieses Projekts hingegen erlaubt die gemischte Nutzung von Zellen in einem breiteren Spektrum: Es senkt nicht nur die Kosten für Zelleinkauf und -sortierung erheblich, sondern schafft auch die technische Grundlage für die skalierte Anwendung von Second-Life-Batterien.

3. Diversifiziertes Geschäftsmodell: Aufbau eines nachhaltigen Wachstums-Kreislaufs

Im Geschäftsmodell hat das Projekt eine dreifache Einnahmequelle aus „Hardware + Software + Dienstleistungen“ konzipiert. Erstens wird durch den Verkauf selbst entwickelter BMS-Haupt- und Nebenplatinen direkt in Zielmärkte wie Energiespeichersysteme, den Aftermarket für Leistungsbatterien und hochwertige Nutzfahrzeuge eingestiegen. Zweitens wird ein SaaS-Sicherheitsüberwachungsdienst eingeführt, der Betreibern von Kraftwerken, Flotten und anderen Kunden cloudbasierte Dienste für Batteriegesundheitsüberwachung, Risikowarnung und Vermögensverwaltung bietet – gegen eine jährliche Abonnementgebühr. Drittens wird durch ein IP-Lizenzmodell das zentrale Ausgleichsmodul und der Überwachungsalgorithmus an PACK-Hersteller lizenziert, die keine eigenen Entwicklungsfähigkeiten haben, um die Technologie schnell zu kommerzialisieren.

Nach 5 Jahren Forschung und Entwicklung sowie mehr als zwei Jahren Praxistests und Kleinserienproduktion ist das Projekt nun in die skalierte Serienproduktion eingetreten. Das Team gibt an, dass die aktuelle Finanzierungsrunde vor allem für die Serienproduktion und Zertifizierung der Produkte, die Marktexpansion und den Teamausbau verwendet wird. Ziel ist es, innerhalb der nächsten 24 Monate einen Umsatz von über 200 Millionen RMB zu erzielen und die A+-Finanzierungsrunde zu starten.

Dieses Projekt löst nicht nur die langjährigen gemeinsamen Probleme der aktuellen Lithium-BMS-Branche – wie unzureichende Genauigkeit, ineffizienten Ausgleich, hohen Stromverbrauch und verspätete Sicherheitsmaßnahmen – sondern bietet durch technische Innovation auch eine umfassende Lösung, die Sicherheit, lange Lebensdauer und Kosteneffizienz vereint. Es zeigt ein enormes kommerzielles Potenzial und große Marktchancen.