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Rückkehr zur 4200-Marke, heftige Gegenbewegung

格隆汇2026-07-03 12:03
Die globalen Goldanlagen sind stark gestiegen

Am Vormittag des 3. Juli stiegen die globalen Goldpreise kräftig an, was dazu führte, dass die Edelmetallaktien auf den chinesischen Börsen in Shanghai (A-Shares) und Hongkong (H-Shares) kollektiv anstiegen und die zuvor anhaltende Abwärtsbewegung beendeten. So wurden die Edelmetallaktien zur führenden Branche am Vormittag.

Um 10:40 Uhr am Vormittag stieg der Goldpreis am COMEX auf 4.200 US-Dollar pro Unze, der Höchstwert lag bei 4.208,3 US-Dollar pro Unze, was einer Tagessteigerung von 2,0% entspricht und den höchsten Stand seit dem 23. Juni erreichte. Der Spotpreis von London Gold stieg ebenfalls auf 4.195,65 US-Dollar pro Unze, was einer Steigerung von 1,78% entspricht.

Im Bereich der A-Shares stärkten sich die chinesischen Edelmetallaktien. Mehrere Schlüsselwerte wie Western Gold, Sichuan Gold, Chifeng Gold und Zhaojin Gold erreichten die Obergrenze der Tagessteigerung, und Xiaocheng Technology stieg um mehr als 10%. Die Aktien in diesem Sektor stiegen im Allgemeinen, und die Hauptinvestoren flossen in diesen Sektor ein.

Die Goldaktien in Hongkong stiegen noch deutlicher und alle Aktien in diesem Bereich stiegen stark an.

Darunter stieg Lingbao Gold um mehr als 16%, Chifeng Gold um mehr als 13%, Zijin Gold International um mehr als 15% und Zhaojin Mining um mehr als 11%. Schwergewichtige Aktien wie Shandong Gold, China Gold International und Zijin Mining stiegen ebenfalls stark an, und der Sektor erlebte eine systemische Erholung.

Der Kernmotor für die aktuelle Erholung des Edelmetallmarktes liegt in der Neuorientierung der Erwartungen an die Geldpolitik der USA nach der Veröffentlichung der Non-Farm-Payroll-Daten.

Im Juni stellten die USA nur 57.000 neue Jobs bereit, was weit unter den Markterwartungen lag. Die schwachen Beschäftigungsdaten haben die Erwartungen an eine Zinserhöhung deutlich abgekühlt.

Der US-Dollar-Index und die Renditen der kurzfristigen US-Anleihen sanken gleichzeitig. Die Abwärtsphase scheint beendet, und die Notwendigkeit zur Bewertungsanpassung hat die Preise von Edelmetallen wie Gold und Silber kräftig in die Höhe getrieben.

Die aktuelle Erholung ist ein typischer Fall der Überreaktionskorrektur. Nach dem historischen Höchststand von 5.598 US-Dollar pro Unze im Januar 2026 fiel der internationale Goldpreis kontinuierlich. Mitte und Ende Juni fiel er sogar unter 4.000 US-Dollar pro Unze, was einer maximalen Korrektur von fast 30% entspricht. Alle Gewinne des Jahres wurden rückläufig, und der Preis kehrte auf den Stand vom November letzten Jahres zurück. Die vorherige starke Korrektur hat ausreichend Raum für die aktuelle Erholung gelassen.

Betrachtet man die Gründe für den vorherigen Preisrückgang, so war der anhaltende Schwächezustand des Goldpreises hauptsächlich auf drei negative Faktoren zurückzuführen. Erstens hat die eher restriktive Geldpolitik des neuen Fed-Vorsitzenden den US-Dollar gestärkt und die Goldbewertung gedrückt. Zweitens hat die Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten die Nachfrage nach Gold als sicheres Investment stark reduziert. Drittens haben die Rückflüsse der spekulativen Käufer den Verkaufsdruck auf dem Markt erhöht.

Unter dem Einfluss der pessimistischen Stimmung haben mehrere internationale Investmentbanken im Juni ihre Zielpreise für Gold gesenkt. Institutionen wie Deutsche Bank, Goldman Sachs, Citigroup und JPMorgan Chase haben ihre Jahrespreisprognosen heruntergesetzt, und die kurzfristige Marktstimmung war äußerst pessimistisch.

Nach den langfristigen Einschätzungen der Institutionen ist der aktuelle Preisrückgang eine vorübergehende Korrektur, und die Goldbullenphase ist noch nicht beendet.

Goldman Sachs hat erklärt, dass kurzfristige Preisbewegungen die langfristige Aufwärtstrend nicht ändern können. Unter günstigen Umständen könnte der Goldpreis Ende des Jahres die Marke von 6.000 US-Dollar pro Unze überschreiten.

China International Capital Corporation (CICC) hat festgestellt, dass die US-amerikanische Inflation wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht hat und im zweiten Halbjahr in eine Abwärtsbewegung eintritt. Die vorübergehende restriktive Haltung der Fed soll Raum für zukünftige expansive Maßnahmen schaffen.

Die Institutionen gehen davon aus, dass sich die restriktive Geldpolitik der Fed im Juli und August rasant umkehren wird, wenn die US-Inflations- und Wirtschaftsindikatoren weiter schwächen. Der Wendepunkt für Gold ist in Sicht.

TD Securities geht sogar davon aus, dass der Goldpreis vorübergehend auf 3.900 US-Dollar pro Unze fallen könnte, um die letzte Korrektur abzuschließen, und im Jahr 2027 über 5.300 US-Dollar pro Unze steigen könnte.

Insgesamt wird die aktuelle Goldmarktwende von zwei Faktoren angetrieben: der Überreaktionskorrektur und der Umkehr der Erwartungen an die Fed-Politik. Kurzfristig unterstützen die abnehmenden Zinserwartungen, der fallende US-Dollar und die sinkenden Anleiherenditen die Erholung des Edelmetallmarktes. Langfristig wird der Goldpreis weiterhin von Faktoren wie US-amerikanischer Inflation, Beschäftigung und Geldpolitik beeinflusst.

Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Account “Gelonghui APP” (ID: hkguruclub), geschrieben vom Redakteur von GuruClub. 36Kr hat die Veröffentlichung mit Genehmigung erhalten.