Ein Projekt für frisch zubereitete Getränke, das Technologie, kulturelle Kreativität und Ökologie verbindet – sucht Finanzierung
I. Aktueller Stand der Branche
Der heimische Markt für frisch zubereitete Getränke ist mittlerweile in eine Phase der Entwicklungsstagnation eingetreten: Eine dreifache Homogenisierung bei Produkten, Geschäftsmodellen und Kundenerlebnissen hat zu einer extremen Überkonkurrenz in der Branche geführt. Andererseits sind die Konsumgewohnheiten der Verbraucher für frisch zubereitete Getränke bereits vollständig ausgebildet – sie zeichnen sich durch periodische Notwendigkeit, hohe Wiederkaufraten und ein riesiges Marktvolumen aus. Zusammen mit dem Branchenvorteil der Klimaerwärmung gibt es nach wie vor Potenzial zur Erschließung neuer Wachstumsbereiche. Derzeit versucht die Branche möglicherweise, mit dem Konzept „niedriger Koffeingehalt“ neue Wachstumskanäle zu erschließen. Im bestehenden Markt gibt es jedoch noch mehrere Probleme: Es entsteht eine Situation des Nullsummenspiels, bei dem eine Seite gewinnt und die andere verliert – manchmal sogar ein Wettbewerb zwischen eigenen Produkten. Darüber hinaus muss man auch Konkurrenten berücksichtigen, die ohne Koffein wachmachende Effekte erzielen. Ob „niedriger Koffeingehalt“ ein neuer blauer Ozean ist oder lediglich eine Erweiterung der Produktkategorie, kann nur die Zeit beweisen.
II. Gründe für den Projektstart
Ein neues System soll geschaffen werden, das sich von den bestehenden Branchenstrukturen löst und „ultimatives Erlebnis“ als Kernkompetenz positioniert. Der Verkauf von frisch zubereiteten Getränken dient als grundlegender Einstiegspunkt, da diese „periodische Notwendigkeit“ besitzen. Dadurch vermeidet man nicht nur eine Homogenisierung mit dem gesamten Branchenumfeld, sondern kann sich auch von Modellen lösen, die zwingend an Lieferketten für wirtschaftliche Bindungen gebunden sind. Den Verbrauchern wird ein ultimatives emotionales Wertgefühl vermittelt, das sich auf ihren Alltag ausweitet – mit anderen Worten: Der Grenznutzen wird unbegrenzt erweitert und verstärkt, wodurch die Nutzerbindung fest verankert wird.
III. Kernfunktionen und Bedeutung des Produkts
Diese Kernkompetenz ergibt sich aus drei einzigartigen Merkmalen, die sich grundlegend von traditionellen Marken für frisch zubereitete Getränke unterscheiden. Das erste Merkmal ist ein kreatives Trägersystem mit freier Kombinierbarkeit: Die Grundmodule ähneln der Struktur von Lego – Verbraucher können sie frei zu Trennwänden, Ablagen, Klettergerüsten für Katzen und vielem mehr zusammenbauen. Dies birgt von Haus aus Gesprächsstoff und Entdeckungspotenzial. Jede neue Kombination erzeugt neue Konsumbedürfnisse und Inhalte für soziale Medien. Durch die Eigenschaften des Produkts selbst beeinflusst es die Menschen und Dinge im Umfeld der Verbraucher und stärkt so die Nutzerbindung. Das zweite Merkmal ist eine offene Plattform für kulturelle Kreativität: Das Produkt enthält keine fest vorgegebenen kreativen Inhalte, sondern bietet Designern, Handwerkern, Kunststudenten und anderen Gruppen ein Trägersystem für ihre Kreationen. Kreative Elemente lassen sich abnehmen und austauschen – es gibt keine Obergrenze für die Vielfalt der abgedeckten IPs, von traditionellen immateriellen Kulturerben bis hin zu virtuellen Anime-Figuren. Dadurch kann nicht nur jedes Geschäft seine eigene einzigartige IP gestalten, sondern es entstehen auch neue Berufs- und Gründungsmöglichkeiten für Kreative. Hochwertige Kreationen besitzen zudem Sammel- und Handelswert – die Wahrscheinlichkeit, einen Bestseller zu schaffen, ist weit höher als bei traditionellen Getränken. Alle nicht offiziellen IPs können weitere wirtschaftliche Zweige entwickeln. Das dritte Merkmal ist eine mitwirkbare Ökosystemfunktion: Das Produkt unterstützt Hydrokultur und Erdaufzucht, ist für Anfänger geeignet und verfügt über praktische Funktionen wie Wasserfilterung und Feuchtigkeitsmessung. Geplant ist zudem das „Hausgarten-Programm“, das einen Teil der Lieferkette für Zusatzstoffe verteilt, landwirtschaftliche Produkte von treuen Nutzern zurückkauft und einen geschlossenen Kreislauf des ökologischen Konsums schafft. Dies ist eine Win-Win-Situation für alle drei Seiten: Verbraucher erleben ausreichend Abwechslung und Mitwirkung, Kreative erhalten neue Kanäle für ihre Ideen und erzielen Erträge aus ihrer Gründung, und das Projektteam fungiert als Brücke, die alle Elemente miteinander verbindet.
IV. Spezielle Dienstleistungen und Integration von Technologie
Die Zeit schreitet voran – und die Technologie entwickelt sich mit. Das Projektteam verfolgt zeitgemäße Ideen, verbindet Technologie mit Getränken und ermöglicht es Verbrauchern, Technologie nicht nur zu erleben (z. B. durch Roboter), sondern auch mit nach Hause zu nehmen. Dies ist ein erster Versuch, Technologie in neue Anwendungsbereiche zu übertragen – von einfachen mechanischen Prinzipien über Halbautomatisierung und Vollautomatisierung bis hin zu KI-Diensten wird alles miteinander verbunden. Aus der Perspektive des kreativen Trägersystems des Produkts kann zudem eine Werbedienstleistung innerhalb der kreativen Funktionen entstehen – ein neues Szenario, das die Lebensdauer und den Wert von Werbung verlängert und die Investoren zurückgewinnen lässt.
V. Aktives und passives Marketing
Die gängigen Praktiken in der Branche umfassen meist Kooperationsmarketing, die Erweiterung durch Franchisenehmer und Aktionen im Geschäft – allesamt Beispiele für überwiegend aktives Marketing. Beim passiven Marketing hingegen erzeugen Verbraucher selbst eine Verbreitungswirkung, sodass das Projektteam auf passive Weise vermarktet wird. Dies beweist nicht nur die Anerkennung der Verbraucher, sondern senkt auch den Kostendruck für das offizielle Marketing. Durch die drei Merkmale des Produkts kann das Projektteam Funktionen, Nutzungsmöglichkeiten und Anwendungsbereiche schrittweise an die Verbraucher herantragen – was ausreicht, um eine solche passive Marketingwirkung zu erzeugen.
VI. Aufbau des Betriebsmodells
Aus betrieblicher Sicht werden das „Hausgarten-Programm“, ein „Preisnachlassmodell für Wiederholungskäufe“ und ein „Rücknahmemodell“ eingesetzt, um die tiefe Bindung der Verbraucher an die Marke zu stärken. Der Kerngedanke ist: Das Produkt bezieht sich auf die Interessen der Verbraucher und ihrer Familien, sorgt für anhaltenden Kundenfluss im Geschäft und ermöglicht es Verbrauchern, nicht nur zu konsumieren, sondern auch entsprechende Vorteile und Erträge zu erhalten. Durch gegenseitigen Wertaustausch wird der Kreislauf des Ökosystems abgeschlossen.
VII. Verständnis des Geschäftsmodells
Dieses Geschäftsmodell lässt sich einfach erklären: Der Verkauf eines Getränks löst die Bedürfnisse der Nutzer nach „Durststillen, Müdigkeitsbekämpfung und Genuss“ und vermittelt ihnen gleichzeitig vielfältige emotionale Werterlebnisse und deren Erweiterungen. Hier wird keine Erwähnung von Rohstoffen, Herstellungsverfahren oder Produktkategorien der Getränke gemacht – der Fokus liegt auf der Erfüllung der genannten Bedürfnisse, wobei entsprechende Produkte nach Kriterien wie „lecker, wachmachend, durstlöschend“ entwickelt werden.
VIII. Konkrete Ausgestaltung des Wettbewerbs
Wie bereits erwähnt, ist der Verkauf von Getränken nur der Einstiegspunkt. Grundsätzlich kann man damit Gewinne erzielen – aber auch darauf verzichten. Der Mehrwert ergibt sich vor allem aus der Auswahl des Erlebnisses: Die Gewinne werden über das Produkt selbst realisiert, nicht über das Getränk. Dadurch muss man sich nicht übermäßig um die Kosten der Getränkezutaten sorgen. Die Verbraucher zahlen für die Produktreihe, die ihrem aktuellen Bedarf an emotionalem Wert entspricht, und wählen danach das passende Getränk aus.
IX. Finanzierungsplan
Bisher wurden die Kernpatente geschützt, die Marketingstrategie ausgearbeitet und das Betriebsmodell aufgebaut. Derzeit liegen die zentralen Herausforderungen bei der Finanzierung und der Zusammenstellung des Teams – daher können keine konkreten Betriebsdaten als Referenz bereitgestellt werden. Sicher ist, dass die Marktnachfrage stabil und ausgereift ist, es aber bisher keine entsprechende Verbesserung der Dienstleistungen gibt. Nach der Finanzierung werden zunächst die Materialien für die Module ausgewählt, Feinabstimmungen vorgenommen und Prototypen hergestellt. Gleichzeitig werden entsprechende Fachhochschulen und Universitäten eingeladen, erste kreative Inhalte zu sammeln. Darüber hinaus wird in die Auswahl der Getränkezutaten und die Entwicklung von Geschmacksrichtungen investiert – genaue Details wurden noch nicht bekanntgegeben.