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Xiaomi folgt DeepSeek und senkt wild die Preise. Aber rät Luo Fuli den Kollegen, nicht blind zu folgen?

铑科技2026-06-03 12:59
DeepSeek hat gerade angekündigt, dass die API-Preise dauerhaft gesenkt werden. Xiaomi hat schnell darauf reagiert. Die Verantwortliche Luo Fuli warnt jedoch die Branchenkollegen davor, diesem Trend zu folgen?

Niemand hätte gedacht, dass sich in nur wenigen Wochen die Richtung der Branche der großen Sprachmodelle um 180 Grad gewendet hat.

Zuerst war es eine Preiserhöhungswelle, und dann plötzlich wechselte es in einen Preiswettlauf.

Früher haben Hersteller wie Alibaba und ByteDance nacheinander die Preise für einige Modell-Services angepasst. Die Preise für einige APIs von Zhipu sind um 83 % gestiegen. Die gesamte Branche hat für eine Zeit das Signal gesendet, dass "qualitativ hochwertige Modelle nun wieder zu einem preiswerten Niveau zurückkehren".

Gerade als viele Leute dachten, dass die Ära der niedrigen Preise zu Ende sei, hat DeepSeek plötzlich angekündigt, den bisherigen 75-prozentigen Rabattpreis für sein Flaggschiffmodell V4-Pro dauerhaft beizubehalten, was bedeutet, dass der offizielle Preis direkt auf ein Viertel des ursprünglichen Preises gesenkt wird.

Man dachte, dass dies bereits die Preisgrenze der Branche sei. Doch nur einige Tage später trat Xiaomi hochkarätig in den Wettlauf ein und trieb diesen Preiswettlauf erneut an den Höhepunkt.

Am 27. Mai hat Xiaomi offiziell angekündigt, dass die Preise für die MiMo-V2.5-Serie von APIs dauerhaft gesenkt werden, mit einer maximalen Preisreduktion von 99 %. Gleichzeitig wird die komplizierte Staffelung der Gebühren basierend auf der Länge des Kontexts aufgehoben, und das Token-Paket-System wird verbessert. Bei gleichem Budget können Entwickler 5 bis 8 Mal mehr Aufrufe erhalten.

Plötzlich war die gesamte AI-Entwickler-Community in Gesprächen:

Handelt es sich bei diesem Preiswettlauf darum, den Entwicklern Vorteile zu verschaffen, oder wird die gesamte Branche der großen Sprachmodelle neu geformt?

I. Umkehr des Preiswettlaufs: DeepSeek und Xiaomi stürzen die Karten um, und die Branchenstruktur wird neu geordnet

In den letzten zwölf Monaten gab es in der Branche der großen Sprachmodelle ein zentrales Dilemma.

Die Nutzer wünschen sich ständig stärkere Modelle bei immer niedrigeren Preisen.

Aber für die Hersteller von Modellen sind die Trainingskosten, die Inferenzkosten und die Investitionen in Rechenleistung real existierende Ausgaben.

Mit fortschreitender Branchenentwicklung beginnen immer mehr Unternehmen zu erkennen, dass es keine nachhaltige Strategie ist, nur auf Finanzierungsförderungen und niedrige Preise zu setzen, um Marktanteile zu erlangen.

Daher hat sich Anfang 2026 eine deutliche Tendenz zur Preiskorrektur in der Branche entwickelt.

Einige Hersteller haben die Gebühren für den Zugriff auf Hochleistungsmodelle erhöht, und einige Codierungsdienste, die früher zu niedrigen Preisen angeboten wurden, haben ihre Rabatte zurückgenommen.

Aus kommerzieller Sicht ist dies nicht schwer zu verstehen: Ein wirklich ausgezeichnetes großes Sprachmodell muss schließlich einen nachhaltigen Gewinnmodell finden.

Aber in dieser Situation hat DeepSeek einen völlig anderen Weg eingeschlagen.

Nach den Daten auf der offiziellen Website von Tianyancha hat in den letzten Jahren die Anzahl der registrierten Unternehmen für große Sprachmodelle und KI in China stetig zugenommen. Die Aktivität der Unternehmen im Bereich der KI-Infrastruktur und der Entwicklungsdienste hat deutlich zugenommen, und die Brancheninnovation erstreckt sich schnell in Richtung der Kerntechnologien der oberen Wertschöpfungskette.

Ende Mai hat DeepSeek angekündigt, den 75-prozentigen Rabattpreis für sein Flaggschiffmodell V4-Pro dauerhaft zu machen. Der API-Preis ist im Vergleich zum ursprünglichen Release auf ein Viertel gesunken. Reuters berichtet, dass dies das erste Mal ist, dass DeepSeek einen temporären Rabatt direkt in einen dauerhaften offiziellen Preis umgewandelt hat.

Einige Tage später trat Xiaomi offiziell in die Schlacht ein.

Die Preise für die MiMo-V2.5-Serie von APIs wurden um bis zu 99 % gesenkt. Der Preis für den Caching-Eingang liegt auf einem äußerst niedrigen Niveau in der Branche, und die zusätzlichen Gebühren für lange Kontexte wurden aufgehoben.

Für die Entwickler bedeutet dies fast eine direkte Reduzierung der Infrastrukturkosten für AI-Produkte. Und für die gesamte Branche bedeutet dies nichts anderes als eine neue Umstrukturierung.

II. Umkehr der Haltung von Luo Fuli: Gegen Preiswettlauf ohne Stärke

Interessanterweise hatte Luo Fuli, die Leiterin des Xiaomi-Großmodells, vor dieser Preisreduktion öffentlich erklärt:

Man solle nicht blind in einen Preiswettlauf eintreten.

Zu der Zeit dachten viele Brancheninsider, dass Xiaomi möglicherweise einen stabileren Entwicklungspfad wählen würde.

Aber es dauerte nicht lange, und Xiaomi selbst kündigte an, sich an dem Preiswettlauf zu beteiligen.

Viele Internetnutzer machten Spaß:

"Mit den Worten sagt man nein, aber der Körper ist ehrlich."

Wenn man Luo Fulis Erklärung genau analysiert, wird deutlich, dass ihre Logik sich nicht geändert hat:

Sie ist nicht gegen Preisreduktionen, sondern gegen Preisreduktionen ohne technische Basis.

Der Preiswettlauf an sich ist nicht beängstigend, die fehlende Kostenvorteil ist gefährlich.

Sie erklärte, dass Xiaomi es sich leisten kann, die Preise stark zu senken, weil es auf selbstentwickelte Modellarchitekturen und Fähigkeiten zur Optimierung der Inferenz setzt, die die Betriebskosten auf ein Minimum reduzieren können. Dies basiert auf technischer Stärke.