Nicht impulsiv kündigen, um ein Unternehmen zu gründen: Der richtige Weg in die Selbstständigkeit
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Herausgebernotiz: Das Risiko, seinen Job zu kündigen und ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist äußerst hoch. Wenn Sie Ihre Nebenbeschäftigung auf der Grundlage Ihres Hauptjobs entwickeln und sich dank des stabilen Einkommens beruhigt mit Fehlern experimentieren, Ihr Geschäft validieren und Kunden und Kapital anhäufen können, wird die Stabilität Ihres Unternehmensgründungsvorhabens erheblich verbessert. Dieser Artikel ist eine Übersetzung und wir hoffen, dass er Ihnen Anregungen gibt.
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Es gibt eine beliebte Meinung über Unternehmensgründung: Kündige Ihren Hauptjob und stürze dich mutig in die Welt des Unternehmertums. Diese Vorgehensweise klingt mutig, aber dabei wird vergessen, wie viele erfolgreiche Freiberufler tatsächlich vorgehen: Bewahre Ihren Hauptjob und beginne langsam, und erst danach kündige du offiziell.
Ich habe zwei Jahre lang neben meinem 9-zu-5-Job als Freiberufler gearbeitet, bevor ich endgültig in die Selbstständigkeit wechselte. Diese Pufferzeit hat es mir ermöglicht, die Geschäftsrichtung zu klären, präzise Kunden zu finden, Arbeitsbeispiele zu sammeln und allmählich das Vertrauen aufzubauen, um unabhängig zu arbeiten. Deshalb war meine berufliche Umstellung ganz entspannt und es gab keine abrupten Abstürze.
Wenn Sie auch auf den Weg des Unternehmertums gehen möchten, ist es zweifellos die sicherste Art, mit einer Nebenbeschäftigung zu beginnen.
Ihr Hauptjob ist Ihre vorübergehende Sicherheitsnetz
Wenn Sie während Ihres Jobs eine Nebenbeschäftigung entwickeln, haben Sie ein äußerst wertvolles Gefühl von Sicherheit: Sie können mutig Fehler machen, ohne die Gefahr eines fehlenden Einkommens zu tragen.
Sie können den Typ Ihres Geschäftsdienstes bestimmen und den tatsächlichen Marktbedarf validieren. Sie können sich aktiv an potenzielle Kunden wenden, verschiedene Preisschemen testen und das am besten angenommene Geschäftsmodell auswählen. Das stabile Einkommen aus Ihrem Hauptjob reicht aus, um alle täglichen Ausgaben zu decken.
Außerdem kann die Erfahrung aus der Nebenbeschäftigung tatsächlich Ihre Geschäftsfähigkeiten beweisen. Potenzielle Kunden legen mehr Wert auf vergangene praktische Ergebnisse als auf vage zukünftige Pläne. Wenn Sie schließlich in die Vollzeit-Selbstständigkeit wechseln möchten, werden Ihre fertigen Arbeitsbeispiele und die positiven Kundenbewertungen ein überzeugendes Argument sein.
Dieses doppelte Leben ist sicherlich anstrengend. Ich habe damals, als ich Hauptjob und Nebenbeschäftigung gleichzeitig absolvierte, oft Nachtschichten gearbeitet und meine Wochenenden geopfert. Aber ich wusste, dass dies nur eine Übergangsphase war und dass alle Anstrengungen es wert waren.
Rechnen Sie vor dem Entschluss zur Kündigung Ihre Mindesteinkommensgrenze aus
Vor der Kündigung müssen Sie unbedingt Ihre Mindesteinkommensbedürfnisse klar definieren und konkrete Beweise dafür vorlegen, dass Sie dieses Ziel erreichen können.
Rechnen Sie zuerst Ihre täglichen Lebensausgaben, die Betriebskosten Ihres Unternehmens und die zu zahlenden Steuern aus, um Ihre Mindesteinkommensgrenze zu ermitteln. Dieses Mindesteinkommen ist viel realistischer als ein einfacher Vergleich mit Ihrem Gehalt im Job, da es alle realen Ausgaben eines Freiberuflers berücksichtigt: die vierteljährlich zu zahlenden Steuern, die Mitgliedschaftsgebühren für verschiedene Bürosoftware und alle Ausgaben, die früher von der Firma getragen wurden und die Sie jetzt selbst tragen müssen.
Am Tag des offiziellen Übergangs in die Vollzeit-Selbstständigkeit wusste ich bereits mein Einnahmeziel. Ich habe nicht versucht, sofort das gleiche Gehalt wie im Job zu verdienen (obwohl dies das endgültige Ziel ist), und ich wusste, wie viel Geschäft ich noch erweitern und wie viele Kunden ich noch gewinnen musste, um von der Nebenbeschäftigung zur formellen persönlichen Unternehmung überzugehen.
Wenn Sie noch über ein Einkommen aus Ihrem Hauptjob verfügen, ist dies auch die beste Zeit, Notreserven anzulegen. Die täglichen Ausgaben werden von Ihrem Gehalt aus dem Hauptjob getragen, und Sie können das gesamte Einkommen aus der Nebenbeschäftigung sparen. So können Sie auch in der Zeit der instabilen Einnahmen nach dem Übergang in die Vollzeit-Selbstständigkeit dank Ihrer Ersparnisse die Talfahrten problemlos überstehen.
Nutzen Sie die Zeit der Nebenbeschäftigung, um die Grundlage für Ihr Geschäft aufzubauen
Nutzen Sie Ihre Freizeit für die Nebenbeschäftigung, um das gesamte Betriebssystem Ihres Unternehmens im Voraus aufzubauen: Verfassen Sie Kooperationsverträge, ordnen Sie die Rechnungsstellung und Abrechnungsprozesse, erstellen Sie eine einfache persönliche Homepage und legen Sie eine einheitliche Preiskalkulation fest. In einer Phase, in der Sie keine dringenden Einkommensdruck haben, ist es viel einfacher, alle Prozesse in Ruhe zu ordnen als nach dem Übergang in die Vollzeit-Selbstständigkeit in Eile nachzuholen.
Sie können auch aus kleinen Kooperationen lernen, wie Sie Kundenbeziehungen pflegen, Kommunikationstechniken beherrschen und den Rahmen und die Erwartungen beider Seiten bei Projekten festlegen. Nach dem vollständigen Übergang können Sie dann problemlos Ihr Geschäft erweitern.
Stabiler Start, um die berufliche Umstellung nicht so schwierig zu machen
Die Entwicklung einer Nebenbeschäftigung kann die Kluft zwischen Angestellten und Freiberuflern erheblich verringern. Wenn Sie Ihren Hauptjob kündigen, ist Ihr persönliches Unternehmen bereits auf dem rechten Weg.
Nicht alle haben natürlich die Möglichkeit, langsam überzugehen. Entlassungen, plötzliche Lebensänderungen und andere Situationen zwingen Menschen oft, in Eile umzustellen. Aber wenn Sie die Möglichkeit haben, sich ruhig zu entscheiden, sollten Sie unbedingt die sichere Option wählen.
Übersetzerin: Teresa