Es wird extrem schwierig sein, wieder auf die Beine zu kommen, wenn man seinen Job an Künstliche Intelligenz verloren hat.
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Redaktionelle Anmerkung: Die neuesten Studien von Goldman Sachs zeigen, dass Personen, deren Beschäftigung stark von Künstlicher Intelligenz betroffen ist, länger brauchen, um eine neue Stelle zu finden, und über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren tatsächliche wirtschaftliche Verluste erleiden können. Dieser Artikel ist eine Übersetzung und soll Ihnen Anregungen geben.
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Ökonomen und die akademische Welt sind sich noch nicht vollständig sicher, wie Künstliche Intelligenz diejenigen Jobs verändern wird, die am leichtesten von KI ersetzt werden können. Einige Berufe könnten ganz verschwinden, während andere sich anpassen und von Künstlicher Intelligenz unterstützt werden.
Die neuesten Studien von Goldman Sachs weisen jedoch darauf hin, dass diejenigen, deren Beschäftigung am stärksten von Künstlicher Intelligenz betroffen ist, Schwierigkeiten haben, eine neue Stelle zu finden, und nach der Arbeitslosigkeit erleiden sie auch tatsächliche wirtschaftliche Schocks. Die Studie beruht auf vierzig Jahren offizieller US-Statistiken und verfolgt die Lebensläufe von mehr als 20.000 Amerikanern von den 1950er bis zu den 1980er Jahren. Die Studie zeigt, dass diejenigen, die am stärksten von technologischen Veränderungen betroffen sind, es besonders schwer haben, wieder in Beschäftigung zu kommen, und dass sie im Durchschnitt einen Monat länger brauchen, um eine neue Stelle zu finden als Personen in anderen Branchen.
Wenn technologische Arbeitslosigkeit mit einer wirtschaftlichen Rezession zusammenfällt, wird die negative Wirkung noch verstärkt: Die Dauer der Arbeitslosigkeit dieser Personen verlängert sich im Durchschnitt um weitere drei Wochen, und die Wahrscheinlichkeit, erneut arbeitslos zu werden, ist auch höher.
Die Studie weist auch darauf hin, dass langfristige Folgen auftreten können, wenn Arbeitnehmer durch Automatisierung ihre Jobs verlieren.
Die Ökonomen Pier Francesco Mai und Jessica Linders schreiben in der Studie: "Unsere Analyse zeigt, dass, wie bei allen früheren technologischen Veränderungen, die von Künstlicher Intelligenz verursachte Jobersetzung dauerhafte Verluste für die betroffenen Arbeitnehmer mit sich bringen kann, und dass ihre Karriereeinkommen und Beschäftigungsituation in den folgenden Jahren schlechter werden."
Die Daten der Studie zeigen, dass die Einkommensfähigkeit von Personen, die durch technologische Veränderungen arbeitslos geworden sind, deutlich sinkt, und dass ihr Gehalt auch um mehr als 3 % sinkt, wenn sie eine neue Stelle finden. In den zehn Jahren nach der Arbeitslosigkeit ist die Einkommenssteigerung dieser Personen um 10 Prozentpunkte geringer als die von Personen, die ständig beschäftigt waren, und um 5 Prozentpunkte geringer als die von Personen, die in anderen Branchen arbeitslos geworden und wieder in Beschäftigung gekommen sind.
Die Autoren der Studie erwähnen besonders, dass die von Künstlicher Intelligenz verdrängten Arbeitnehmer nicht nur an Einkommensverlusten leiden, sondern auch ihre gesamte finanzielle Lebensplanung in Mitleidenschaft gezogen wird: Der Kauf eines Hauses wird verschoben, und die Wahrscheinlichkeit, eine Familie zu gründen, sinkt. "Dieser traumatische Effekt kann sich auch auf die gesamte wirtschaftliche Lebenssituation auswirken", sagen die Autoren. "Unsere Studie zeigt, dass die technologische Arbeitslosigkeit in der frühen Karriere die individuelle Vermögensbildung verzögert, insbesondere in Bezug auf den Kauf eines Hauses und die Gründung einer Familie."
Obwohl Manager aus der Technologiebranche häufig öffentlich Stellung nehmen und viele Unternehmen Entlassungen auf Künstliche Intelligenz zurückführen, haben Ökonomen wiederholt darauf hingewiesen, dass es bisher keine ausreichenden Beweise dafür gibt, dass Künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt massiv erobert, obwohl es erste Anzeichen dafür gibt, dass sich die Situation ändert.
Tatsächlich hat eine andere kürzlich veröffentlichte Studie von Goldman Sachs gezeigt, dass es in den letzten 12 Monaten monatlich einen Nettoverlust von 16.000 Jobs im Bereich Künstliche Intelligenz gab. Diese Analyse hat jedoch die neuen Jobs, die durch die Errichtung von neuen Rechenzentren und Investitionen in Künstliche Intelligenz geschaffen wurden, nicht berücksichtigt.
Die Medien fokussieren bei der Berichterstattung über Veränderungen am Arbeitsmarkt oft auf die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Hochschulabsolventen und junge Berufseinsteiger. Die Goldman-Sachs-Studie weist jedoch besonders darauf hin, dass die Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren am stärksten von der Jobersetzung betroffen ist und ihre Lebensplanung durcheinander gebracht wird, und dass wichtige Lebensereignisse wie der Kauf eines Hauses zwangsweise verschoben werden müssen.
Die Studie zeigt auch, dass junge Menschen im Vergleich zu älteren Berufstätigen besser in der Lage sind, sich an die Arbeitslosigkeit anzupassen und weniger stark von finanziellen negativen Auswirkungen betroffen sind. Ökonomen glauben, dass die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz neue Berufe und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen wird, die derzeit noch nicht vorhersehbar sind, und dass junge Menschen am besten in der Lage sind, diese neuen Jobs zu übernehmen.
Übersetzerin: Teresa