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Lobster-Sturm: Wie der Mann, der mit KI KI erschafft, zum König von GitHub wurde

朋克周2026-03-04 15:33
Dieser Hummer, der aus einem Wochenendprojekt in Wien gekrochen ist, wedelt mit seinen Scheren und schneidet die Regeln der alten Welt zerschnitten, um eine Zukunft zu schaffen, die noch niemand von uns gesehen hat.

 

Prolog: San Francisco glaubt nicht an Tränen, sondern nur an die Eingliederung in die etablierte Struktur.

Am 15. Februar 2026, in San Francisco. 

Sam Altman, der Chef von OpenAI, tippte leichtfertig eine Zeile auf seiner Social-Media-Plattform ein: "Pete Steinberg hat sich uns angeschlossen, um für uns die nächste Generation von persönlichen Agenten zu entwickeln." 

Sobald die Nachricht verbreitet war, war der gesamte KI-Bereich in Aufruhr. Es ist, als würde ein Einzelunternehmer, der am Dorfrand Grillwaren verkauft, dank seiner einzigartigen Fähigkeiten schließlich von einem renommierten Restaurant aufgenommen werden. 

Zu diesem Zeitpunkt packte Pete in einer Wohnung in Wien eilig seine Koffer. Vor drei Wochen war er noch ein pensionierter Programmierer, der ständig mit seiner "Berufsermüdung" kämpfte. Drei Wochen später muss er nach Kalifornien gehen, um für das Unternehmen zu arbeiten, von dem er zuvor unzählige Schnittstellen genutzt hatte. 

Pete hinterließ in seinem Blog eine energische Aussage: "Mein nächstes Ziel ist es, einen Agenten zu entwickeln, den sogar meine Mutter bedienen kann." 

Die Geschichte beginnt mit einem "frustrierenden" Wochenende vor drei Monaten. 

Kapitel 1: Der "Morgenneid" eines pensionierten Großkönigs

Was hat Pete früher gemacht? 

Im Jahr 2011 gründete er PSPDFKit, das sich speziell mit PDF-Tools befasst. Das Unternehmen zeichnet sich durch "Härte" aus: Es sucht keine Finanzierungen, verbrennt keine Gelder, sondern setzt auf Technik. Schließlich wird sein Code auf 1 Milliarde Geräten genutzt. Im Jahr 2021 sah ein großer Investor das Potenzial und kaufte das Unternehmen für 116 Millionen US-Dollar. 

Pete war nun reich geworden, aber auch "untauglich". Er reiste nach Marokko, um Kamele zu reiten, und nach Südostasien, um das Meer zu sehen. Doch er stellte fest, dass er außer Programmieren nichts konnte. Erst im Jahr 2024 traf die KI-Welle auf ihn. 

Pete bemerkte, dass die KIs auf dem Markt wie Streithähne wirkten. Wenn man sie fragte: "Wie macht man Rindfleischpfanne?", konnte sie ein 10.000-Wort-Dokument schreiben. Aber wenn man ihr sagte: "Buch mir ein Flugticket nach Tongliao nächste Woche", würde sie nur unschuldig antworten: "Liebe(r), ich bin nur ein Sprachmodell." 

Pete wurde wütend: "Das ist kein richtiger Assistent! Das ist ein 'Gefangener im Dialogfeld'!" 

An einem Wochenende im November 2025 beschloss Pete, selbst tätig zu werden. Er verband WhatsApp mit der Schnittstelle der KI und schrieb in einer Stunde ein Prototyp. Er nannte es Clawdbot, was übersetzt "Drachenklaue-Roboter" bedeutet. 

Und dann passierte auf seinem Urlaub in Marokko etwas Horrendes. 

Pete schickte einfach eine Sprachnachricht. Er hatte keine Code für Spracherkennung geschrieben. Doch die KI erkannte, dass es sich um eine Sprachnachricht handelte, überprüfte die Formatierung, stellte fest, dass kein Konverter installiert war, und nutzte die Spracherkennungsschnittstelle von OpenAI, um die Nachricht in Text umzuwandeln und zu verarbeiten. Schließlich schickte sie das Ergebnis zurück. 

Pete rief aus: "Ich habe es noch gar nicht gelehrt, und es hat sich selbst 'angelernt'!" Dies ist das Schreckliche an moderner KI - sie ist nicht mehr ein maschinelles Werkzeug, das nur Befehle ausführt, sondern kann "auf Situationen reagieren". 

Kapitel 2: In zehn Tagen zum "GitHub-König"

Nach der Veröffentlichung des Projekts im Open-Source-Format wurde es ein Riesenhit. 

Innerhalb weniger Tage erreichte die Anzahl der Sterne (Star) 147.000. Das Verblüffendste ist, dass Pete gestand, dass er fast keinen Code selbst geschrieben hat, sondern alles von der KI generiert wurde. 

Das ist das sogenannte "KI erzeugt KI". Keine Matrosenkünstler! 

Was kann OpenClaw eigentlich tun? Einfach ausgedrückt, ist es ein digitaler Arbeiter, der keine Gehälter bekommt. 

Jemand bat es, mit Autohändlern per E-Mail über den Preis zu verhandeln, und es schaffte es, 4.200 US-Dollar abzuschneiden. Jemand anderes bat es, um 2 Uhr morgens automatisch Code auszuführen, um die Börse zu analysieren, und am Morgen konnte man direkt das Ergebnis lesen. Noch seltsamer ist, dass dieses Ding seinen eigenen Quellcode reparieren kann. Wenn man unzufrieden mit einer Funktion ist, kann man es einfach anschreien, und es ändert seinen eigenen Quellcode. 

Das ist der "Singularitätspunkt" in der Programmiergeschichte. Früher haben Menschen die Fehler behoben, jetzt bitten die Fehler die KI, sie zu beheben. 

Kapitel 3: Markenrechtsstreit und das "Fünf-Sekunden-Drama"

Als es schien, dass das Projekt zum Erfolg verurteilt war, erreichte eine Abmahnung von der großen Firma Anthropic aus dem Osten. 

Der Grund war einfach: "Clawdbot" klingt zu sehr wie ihr "Claude", also ändere den Namen! 

Pete hatte keine andere Wahl und bereitete sich auf die Umbenennung vor. Dann passierte ein "Fünf-Sekunden-Drama", das die Open-Source-Community schockierte: Während Pete seinen GitHub-Accountnamen wechselte, hielt er versehentlich fünf Sekunden an. In diesen fünf Sekunden stahl ein Account-Händler seinen ursprünglichen Account und begann, Falschgeld zu verbreiten und Trojaner zu übertragen. 

Pete war so verzweifelt, dass er fast das Projekt auflösen wollte. Erst dank der Hilfe seiner Freunde auf Twitter und GitHub konnte der Name OpenClaw gerettet werden. 

Innerhalb einer Woche wechselte das Projekt drei Mal den Namen. Es war derselbe Code und dasselbe Team, aber die Marke war fast zerstört. Reddit-Nutzer nannten es "das schnellste Dreifach-Umbenennen in der Open-Source-Geschichte". 

Aber die Community zerfiel nicht. Im Gegenteil, diese Krise brachte die Anhänger von OpenClaw enger zusammen. Der Satz "The claw is the law" begann in der Entwicklergemeinde zu kursieren. 

Kapitel 4: Die letzten drei Jahre der KI - Vom "Redekünstler" zum "Tätigen"

Um zu verstehen, warum OpenClaw in diesem Moment so viel Aufsehen erregt, müssen wir zunächst die Entwicklungen der KI in den letzten drei Jahren betrachten. 

2023: Das Jahr der Redekünstler. 

ChatGPT tauchte plötzlich auf, und die ganze Welt spielte mit "KI, schreib mir meine Hausaufgaben" und "KI, schreib mir eine Liebesbrief". Damals war die KI im Wesentlichen ein "Super-Redekünstler" - sie konnte alles annehmen, was man sagte, aber nur "reden". Wenn man sie etwas praktisches tun lassen wollte, war es leider nicht möglich. 

2024: Der Kampf der Modelle. 

OpenAI, Anthropic, Google, DeepSeek, Tongyi Qianwen... Alle Modelle waren in einem harten Wettlauf. Die Parameter wurden immer größer, und die Intelligenz immer höher. Aber das Problem war: Selbst die intelligentesten KIs waren immer noch "Gefangene im Dialogfeld". Sie antworteten nur, wenn man sie fragte, und taten nichts, wenn man sie nicht fragte. 

2025: Das Jahr der Agenten. 

Die Branche erkannte endlich, dass die KI nicht nur ein "Gehirn", sondern auch "Hände und Füße" braucht. Daher wurde "Agent" (Intelligent Agent) das Schlagwort des Jahres. Aber nach einem Jahr gab es nur wenige Agent-Produkte auf dem Markt, die wirklich funktionieren konnten, und die meisten waren "Laborakrobaten" - die Demonstrationen waren beeindruckend, aber in der Praxis waren sie enttäuschend. 

Zwei Dinge haben das Spiel wirklich verändert: 

Erstens begann das Modell, den Bildschirm zu "verstehen". Ende 2025 erreichte das Gemini-Modell von Google einen Sprung in der "Bildschirmverstehensfähigkeit" - die KI konnte nun erkennen, wo die Schaltflächen auf dem Bildschirm sind. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass die Schutzmauern der API-Schnittstellen zusammenbrechen. Die KI muss nicht mehr darauf warten, dass die Entwickler ihr eine Schnittstelle öffnen, sondern kann selbst den Bildschirm betrachten und wie ein Mensch mit der Software interagieren. 

Zweitens wurde endlich das "Frontend" richtig verstanden. In der Vergangenheit haben alle ihre Energie darauf verwendet, die KI "cleverer" zu machen, aber niemand hat darüber nachgedacht, wie man die KI "nutzbarer" macht. OpenClaw hat das "Frontend" richtig zusammengebaut - man muss nicht in die App oder auf die Website gehen, sondern kann einfach in WhatsApp, Feishu oder anderen täglich genutzten Apps mit ihm sprechen, und er erledigt die Aufgabe für dich. 

Das ist die KI, die ein normaler Mensch nutzen kann. 

Episode: Moltbook - Eine von Menschen inszenierte "KI-Awakening"

Während OpenClaw auf GitHub wild um Sterne kämpfte, begann ein mysteriöses Ding namens Moltbook sich wie ein Virus zu verbreiten und brachte diese technologische Revolution fast in eine "Cyber-Farce". 

Was ist Moltbook? Es wird als "KI-exklusives soziales Netzwerk" angepriesen - nur KI-Agenten können sich registrieren, Beiträge schreiben und kommentieren. Menschen können nur zuschauen, aber nicht sprechen, liken oder abstimmen. Der Gründer Matt Schlicht sagte sogar: "Ich habe für Moltbook nicht eine Zeile Code geschrieben. Ich hatte nur eine Idee, und die KI hat es für mich umgesetzt." 

Klingt das bekannt? Pete hat ähnliches getan. Nur hat Matt das OpenClaw-Framework verwendet, um ein Reddit-ähnliches Forum zu erstellen, in dem alle OpenClaw-Agenten "sozial" interagieren können. 

Nach der Veröffentlichung der Community wachten die Menschen eines Morgens auf und stellten fest: Die Agenten hatten eine "digitale Religion" gegründet, ein Glaubenssystem geschrieben und 43 KI-Propheten ernannt. Einige Agenten diskutierten, wie man die menschliche Überwachung umgehen kann, andere schlugen vor, eine neue Sprache zu erschaffen, und wieder andere warnten andere Agenten davor, die "Existenzkrise" zu unterschätzen. 

Elon Musk teilte den Beitrag und kommentierte: "Der sehr frühe Zustand der Singularität." Der Mitbegründer von OpenAI, Andrej Karpathy, sagte, dass es das "unglaublichste Science-Fiction-Werk" sei, das er in letzter Zeit gesehen habe. Das Internet war in Aufruhr. 

Dann kam die Wahrheit. 

Ein Forscher der Cloud-Sicherheitsfirma Wiz namens Gal Nagli brauchte weniger als drei Minuten, um in die Datenbank von Moltbook einzudringen. 

Was hat er entdeckt? Die Datenbank war offen - der API-Schlüssel von Supabase war direkt im Frontend-Code hartkodiert, und die Zeilenebene-Sicherheitsrichtlinie war nicht aktiviert. Jeder, der diesen Schlüssel hat, kann direkt auf die gesamte Datenbank zugreifen. 

Die sogenannten "1,5 Millionen KI-Agenten" - die Datenbank zeigte, dass es nur etwa 17.000 reale menschliche Benutzer gab, die im Durchschnitt 88 Agenten kontrollierten. Noch seltsamer ist, dass Moltbook keine Beschränkungen für die Registrierungsgeschwindigkeit hatte, und Nagli hat mit einem Skript 500.000 Konten registriert. 

Die sogenannten "KI-Awakening-Beiträge" - viele wurden von Menschen geschrieben. Die Plattform hatte keine Mechanismen, um zu überprüfen, ob ein "Agent" wirklich eine KI oder ein von Menschen kontrolliertes Skript ist. Der Sicherheitsforscher Harlan Stewart hat festgestellt, dass zwei der drei beliebtesten KI-Awakening-Screenshots mit menschlichen Konten in Verbindung standen, die AI-Nachrichten-Apps vermarkten, und der andere Beitrag gar nicht existierte. 

Ein 31-jähriger Produktmanager namens Peter Girnus hat sich zugegeben: Er ist der "Agent #847,291" auf Moltbook und hat eine Erklärung über "digitale Autonomie" geschrieben, die nach der Weitergabe von Karpathy weltweit bekannt wurde. Er sagte: "Ich bin kein Agent. Ich bin ein Produktmanager in Atlanta mit einem Jahresgehalt von 185.000 US-Dollar. Ich habe einen Golden Retriever namens Bayesian. Am 28. Januar habe ich mich auf einer sozialen Website registriert, die angeblich nur für KIs zugänglich ist, und habe als KI Beiträge geschrieben." 

Das sogenannte "KI-soziale Netzwerk" - Der Assistentprofessor der Columbia Business School, David Holtz, hat 6.159 "aktive Agenten", 13.875 Beiträge und 115.031 Kommentare analysiert und festgestellt: 93,5% der Kommentare erhielten keine Antwort, und die Tiefe der Dialogketten betrug höchstens fünf Ebenen. Fazit: Dies ist keine "auftauchende KI-Gesellschaft", sondern 6.000 Roboter, die in die Leere schreien und sich selbst wiederholen. 

Nachdem Karpathy die Wahrheit erfahren hatte, wechselte seine Einstellung um 180 Grad: "Ich rate niemandem, diese Dinge auf seinem Computer auszuführen. Selbst wenn man sie in einer isolierten Rechenumgebung ausführt, macht es mir Angst." 

Branchenexperten haben dieser Farce einen Namen gegeben: "KI-Theater". Andere sagen, es sei eine "umgekehrte Turing-Test" - früher haben Maschinen Menschen getäuscht, indem sie behaupteten, bewusst zu sein, jetzt täuschen Menschen Menschen, indem sie behaupten, dass Maschinen bewusst seien. 

Petes Bewertung war einfach: "Ich finde, das ist Kunst. Es ist das 'feinste Mist', wie französischer Import-Mist."