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Es geht in den Gerüchten, dass Xiaomi magnetische Kameralinsen in Serie produziert: Die Mobile-Bildgebung erlebt einen neuen Höhepunkt. Kommen die "modularen" Smartphones wieder auf den Markt?

雷科技2026-02-09 11:36
Die Mobile-Photografie hat endlich einen neuen Höhepunkt erreicht.

Am 4. Februar berichtete die Weibo - Seite "Digital Chat Station", dass ein Hersteller bereits mit der Massenproduktion von magnetischen Handy - Objektiven begonnen hat und dass es möglicherweise schon in diesem Jahr zu einer Markteinführung der entsprechenden Produkte kommen könnte. Aus den Diskussionen lässt sich vermuten, dass der "Hersteller" wahrscheinlich Xiaomi ist, das auf der MWC 2025 ein Konzept für ein magnetisches optisches Modul vorgestellt hat. Dieses Konzept könnte möglicherweise auf die nachfolgenden Modelle der MIX - Serie angewendet werden.

Bildquelle: Lei Technology

Natürlich ist es angesichts des frisch beginnenden Massenproduktionsplans noch ungewiss, ob das Produkt in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Aber eins ist sicher: Die goldene Ära der Mobilbildgebung, die von der Künstlichen Intelligenz in der Bildgebung verdrängt wurde und einst ein vielfältiges Spektrum an Lösungen bot, kehrt bald zurück.

Was unterscheidet die neue Generation magnetischer Objektive von externen Objektiven und bildschirmlosen Kameras?

Obwohl es den meisten Verbrauchern nicht besonders aufgefallen ist, ist das "Extern - Anbringen" in der Geschichte der Mobilbildgebung keine neue Idee.

Frühe externe Objektive erweiterten im Wesentlichen nur die optische Struktur der Vorderlinse des Handyobjektivs, ohne die Abbildungskette wesentlich zu verändern. Spätere Lösungen mit bildschirmlosen Kameras trennten das komplette Kamerasystem und verbanden es drahtlos mit dem Handy.

Letztendlich haben beide Ansätze nicht in die Mainstream - Nutzung Eingang gefunden. Der Grund dafür liegt nicht in der Form des "Extern - Anbringens" selbst, sondern darin, dass die technische Aufteilung beider Ansätze immer im Konflikt mit der Entwicklung der Mobilbildgebung stand.

Bildquelle: Sony

Nehmen wir als Beispiel Sonys bildschirmlose Kameras. Diese Produkte sind in der Konstruktion eher einer Kamera ohne Bildschirm ähnlich. Sensor, ISP, Batterie und Speicher sind alle im Objektivmodul integriert. Das Handy fungiert bei der Aufnahme hauptsächlich als Sucher und Steuerterminal.

Diese Konstruktion ist in der Kameralogik kohärent, passt aber in der Ära der Mobilbildgebung nicht: Die eigentliche Wettbewerbsfähigkeit der Mobilbildgebung stammt nicht nur von der optischen Hardware, sondern von einem gesamten System aus Sensor, Rechenleistung und Algorithmen. Während die ISP, HDR, Mehrfachbild - Synthese und KI - Algorithmen auf der Handy - Seite ständig weiterentwickelt werden, überlässt die bildschirmlose Kamera die Abbildungsrechte vollständig dem externen Modul, was die wichtigsten Vorteile des Mobilbildgebungssystems aufspaltet.

Bildquelle: Lei Technology

Das "Neue" der neuen Generation magnetischer Objektive zeigt sich gerade in der Neuaufteilung der Aufgaben in der Abbildungskette.

In diesem Konzept übernimmt das Objektivmodul nicht mehr die Rolle einer "vollständigen Kamera", sondern konzentriert sich auf den grundlegendsten und am stärksten physikalisch begrenzten Aspekt: die Lichtempfindung. Ein größerer Sensor und ein hochwertigeres optisches System sammeln möglichst vollständige und saubere ursprüngliche optische Informationen, während die Abbildung, Synthese, Rauschunterdrückung, Farbkorrektur und KI - Verarbeitung, die das endgültige Erscheinungsbild des Fotos bestimmen, weiterhin im Handy - SoC erfolgen.

Offensichtlich ist dieses "Extern - Anbringen" - Konzept keine einfache technische Abkürzung, sondern ein komplettes Bildgebungskonzept. Deshalb sieht Lei Technology die Bedeutung der neuen Generation magnetischer Objektive nicht darin, "gegen das Mobilbildgebungssystem anzukämpfen", sondern darin, dem Mobilbildgebungssystem eine hochwertige Informationsquelle bereitzustellen und die nachfolgende Bildoptimierung vorzubereiten.

Modulare Optik eignet sich besser für die Ära der KI - Bildgebung

Aber wenn man bedenkt, dass es in den letzten Jahren zum Konsens unter Handyherstellern geworden ist, die physikalischen Defekte der Optik durch KI - Technologie zu kompensieren. Radikale Hersteller wie Google lassen sogar die Fernobjektivaufnahmen vollständig von der KI berechnen. Wenn wir die optischen Beschränkungen durch KI überwinden können, warum setzt Xiaomi dann auf die modulare Optik?

Lei Technology ist der Meinung, dass der grundlegende Grund darin liegt, dass modulare Optik von Natur aus für die Ära der KI - Bildgebung geeignet ist.

Wenn wir uns die Entwicklung der Mobilbildgebungstechnologie ansehen, wird schnell klar, dass es nie die Verbesserung einzelner Hardware - Parameter war, die den Sprung in der Bildgebungsqualität bewirkte, sondern die zunehmende Bedeutung von Rechenleistung und Algorithmen in der Abbildungsprozess. Von Mehrfachbild - HDR, Nachtmodus - Algorithmen bis hin zu KI - Rauschunterdrückung, semantischer Segmentierung und Echtzeit - Videoverarbeitung, die heute fast Standard sind, hat sich die Mobilbildgebung von "Aufnehmen und dann bearbeiten" zu einem Systemprozess von "Aufnehmen und gleichzeitig berechnen" entwickelt.

Bildquelle: Lei Technology

Das Problem ist, dass der Aktualisierungszyklus der optischen Hardware viel langsamer ist als der der Chips und Algorithmen. Ein hochwertiges Objektiv und ein großer Sensor können oft mehrere Jahre lang verwendet werden, während die ISP und KI - Algorithmen auf der Handy - Seite fast von Generation zu Generation deutlich verbessert werden. Wenn die Bildgebung immer mehr von der Rechenleistung abhängt, führt die dauerhafte Integration aller optischen Fähigkeiten in das Handygehäuse dazu, dass die Aktualisierungsmöglichkeiten des Bildgebungssystems eingeschränkt werden.

Das Konzept der modularen Optik löst dieses Problem perfekt: Indem die hochwertigen Sensoren und optischen Systeme separat werden, teilt der Hersteller das Bildgebungssystem in zwei Ebenen mit unterschiedlichen Aktualisierungsrhythmen auf:

Die obere Ebene ist die relativ stabile und langfristig nutzbare optische Ebene, die untere Ebene ist die schnell aktualisierende und stark von der Chip - Verbesserung abhängige Rechenleistungsebene. Solange das Handy ständig aktualisiert wird, können die Algorithmen und die Rechenleistung ständig verbessert werden, während das Objektiv selbst nicht schnell veraltet, wenn sich die Software und die Algorithmen ändern.

Bildquelle: Lei Technology

Aus der Sicht des Nutzers definiert dieses Design auch neu, wie man die "Bildgebungsleistung verbessert". Nicht jeder braucht die hochwertige Bildgebungsleistung im täglichen Gebrauch, aber wenn es Bedarf gibt, kann das magnetische Objektiv als bedarfsgesteuerte Funktion eingesetzt werden. Dies zeigt auch, dass die Mobilbildgebung stark differenziert ist: Alltägliche Aufzeichnungen und kreative Fotografie erfordern nicht die gleiche Hardware - Struktur.

Kann das neue Fotomodell einen neuen Zubehörmarkt eröffnen?

Natürlich kann kein modularer Ansatz die Ökosystem - Frage aus dem Weg räumen, und das magnetische Objektiv ist da kein Ausnahmezustand. Lei Technology ist der Meinung, dass es nicht nur von der technischen Reife abhängt, ob das magnetische Objektiv eine dauerhafte Produktform wird, sondern auch davon, ob die Hersteller bereit sind, ein nachhaltig entwickelbares Zubehörsystem um es herum aufzubauen.

Im Idealfall könnte ein solches System Objektivmodule mit verschiedenen Brennweiten und Zwecken umfassen und sogar die Beteiligung von Drittanbietern ermöglichen. Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Handyhersteller bei der Bildgebungs - Schnittstelle und der Systemkontrolle oft vorsichtig. Deshalb denkt Lei Technology, dass das magnetische Objektiv noch lange in der Form von "Hersteller - dominiert, begrenztes Ökosystem" existieren wird und eher die Rolle der Exploration und Validierung übernimmt, anstatt schnell zu einem allgemeinen Standard zu werden.

Trotzdem hat es noch immer eine Branchenbedeutung. In einem Bildgebungsmarkt, der von Mehrfachkameras, Algorithmen und KI bis an die Grenzen gedrängt wurde, bietet das magnetische Objektiv zumindest einen neuen Lösungsansatz: Wenn die Gestaltung des Handygehäuses und die Anordnung der Module an ihre Grenzen stoßen, könnte der Durchbruch in der Bildgebungsleistung außerhalb des Handygehäuses liegen.

Wenn man noch weiter in die Zukunft blickt, ist es nicht die einzelne Produktform, die das magnetische Objektiv wirklich auf die Probe stellt, sondern ob die Mobilbildgebungsleistung in eine neue "Schichtstruktur" übergeht. In den letzten zehn Jahren folgte die Mobilbildgebung immer der Logik der Ganzheitlichkeit: Sensor, Objektiv, Rechenleistung und Algorithmen waren fest in einem Gerät integriert, und die Nutzer kauften eine untrennbare Kombination von Bildgebungsleistungen.

Aber wenn der Wert von Rechenleistung und Algorithmen immer größer wird und die Nutzungshäufigkeit der optischen Fähigkeiten stark differenziert ist, erscheint diese feste Bindung zunehmend unwirtschaftlich. Der Wert des magnetischen Objektivs liegt darin, die Bildgebungsleistung aus der "Gesamt - Eigenschaft" des Handys zu lösen.

Aus Branchensicht verändert dieses Konzept auch die Geschäftsmodelle der Mobilbildgebung. Früher konnte man die Bildgebungsleistung nur durch "Handy - Austausch" verbessern. Mit dem modularen Ansatz kann die Bildgebungsleistung erstmals separat bewertet und separat verbessert werden.

Deshalb ist Lei Technology der Meinung, dass der Erfolg des magnetischen Objektivs nicht nur von der Verkaufszahl und der Verbreitung abhängt. Solange es die Hersteller dazu bringt, über die Struktur des Bildgebungssystems nachzudenken, hat dieser Versuch schon genug Branchenwert.

Dieser Artikel stammt von "Lei Technology" und wurde von 36Kr mit Genehmigung veröffentlicht.