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Bestandsaufnahme 2025: Die Fähigkeit von Elektromobilherstellern, Qualitätsprobleme zu lösen, aus der Rückrufaktion von über 2 Millionen Fahrzeugen betrachten

新能源观察家2025-12-12 16:31
Das Verkaufen von Autos ist kein Einzelfallgeschäft.

Die neuesten Daten der China Passenger Car Association (CPCA) zeigen, dass der Einzelhandel von neuen Energiefahrzeugen auf dem chinesischen Markt im November 1,321 Millionen Fahrzeuge betrug, was einem Jahr-über-Jahr-Anstieg von 4,2 % entspricht. Die Einzelhandelsdurchdringungsrate des neuen Energiemarktes erreichte 59,3 %.

Abb./Analyse des Einzelhandels und der Exporte des neuen Energiemarktes im November 2025 Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

Aber hinter den glänzenden Zahlen verbirgt sich nicht alles Gold, was glänzt.

Im krassen Gegensatz zur starken Nachfrage stehen die häufigen Rückrufankündigungen, die in der Öffentlichkeit immer wieder auftauchen. Von Januar bis November haben mehrere führende Automobilhersteller nacheinander Rückrufpläne bei der Aufsichtsbehörde angemeldet, wobei die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge insgesamt über 2 Millionen erreichte.

Nehmen wir als Beispiel BYD, das die höchsten Verkaufszahlen im Bereich der neuen Energiefahrzeuge verzeichnet. Im November hat BYD zwar über 480.000 Fahrzeuge verkauft, aber bei einem Modell, dem Qin PLUS DM-i, mussten fast 90.000 Fahrzeuge in zwei Batches zurückgerufen werden, weil es Probleme mit der "Übereinstimmung der Batteriepacks" gab.

Einerseits gibt es hohe Verkaufszahlen, andererseits viele Rückrufe. Dieser krassere Kontrast lässt einen nachdenken: Sollten Automobilhersteller in der zweiten Hälfte der Entwicklung der neuen Energiefahrzeuge weiterhin auf die Steigerung der Verkaufszahlen und die Erweiterung der Produktion konzentrieren oder sollten sie mehr Gedanken an die Verbesserung der Qualität und die Sicherstellung der Sicherheit der Fahrzeuge geben?

Es muss betont werden, dass der Rückruf an sich möglicherweise eine "Standardpraxis" in der Automobilindustrie ist. In China werden jedoch viele Rückrufe von Automobilherstellern erst nach der Eingreifung der staatlichen Marktaufsichtsbehörde durchgeführt.

Dies lässt das von den Automobilherstellern propagierte Konzept "Kunde kommt zuerst" offenbar in die Luft gehen und ist auch der Punkt, auf den die Branche wirklich achten sollte.

1. Ist BYD der "Rückrufmeister"?

Im chinesischen Markt für neue Energiefahrzeuge im Jahr 2025 ist der Begriff "Rückruf" offensichtlich ein häufiges Stichwort, das man nicht umgehen kann.

Die Daten der staatlichen Marktaufsichtsbehörde zeigen, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 48 Rückrufe von neuen Energiefahrzeugen durchgeführt wurden, was einem Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden 1,529 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen.

Abb./Rückrufsituation von Kraftfahrzeugen im ersten Halbjahr 2025 Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

Im zweiten Halbjahr hat sich dieser Trend nicht verlangsamt. Mehr als 10 Automobilhersteller wie BYD, XPeng, Xiaomi, BMW und Toyota haben nacheinander Rückrufpläne gestartet. Die Gründe für die Rückrufe konzentrieren sich auf Kernbereiche wie Defekte im Batteriesystem, Fehler in der elektronischen Steuerung und Sicherheitsrisiken in den Sicherheitsausstattungen.

Speziell bei den Marken war BYD, das die Verkaufsmeisterschaft errang, im Jahr 2025 im Mittelpunkt der Rückrufliste. Innerhalb von nur zwei Monaten, von Oktober bis November, hat BYD aufgrund von Problemen wie "unsachgemäßer Montage der Dichtungen der Traktionsbatterie" und "Problemen mit der Übereinstimmung der Batteriepacks" mehrere Rückrufe durchgeführt, wobei die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge insgesamt über 200.000 erreichte.

Abb./Rückrufituation von BYD von Oktober bis November 2025 Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

"Ich habe mir ein BYD gekauft, weil ich von den hohen Verkaufszahlen überzeugt war und dachte, dass ein von vielen Leuten gekauftes Auto zuverlässig sein müsse. Aber als ich die häufigen und massiven Rückrufankündigungen sah, war ich ehrlich gesagt sehr enttäuscht."

"Zwar ist mein Auto nicht in der Rückrufliste enthalten, aber ich habe immer noch Angst, dass es auch Sicherheitsrisiken gibt. Ich traue mich nicht, das Auto leichtfertig auf die Straße zu bringen, denn ich benutze es nicht nur für die tägliche Pendelfahrt zur Arbeit, sondern muss auch jeden Tag mein Kind abholen." So haben mehrere BYD-Fahrzeughalter gesagt.

Auch andere Automobilhersteller außer BYD stehen vor Rückrufdrücken.

Im September hat XPeng angekündigt, 47.490 Fahrzeuge des Modells XPeng P7+ zurückzurufen, weil es Probleme mit der Kontaktierung der Sensorleitungen des Lenkhilfemotors gab. Im gleichen Monat hat Xiaomi Auto 116.887 Fahrzeuge der Standardversion des Xiaomi SU7 zurückgerufen, weil es Sicherheitsrisiken im Assistenzsystem gab.

Abb./Rückrufituation von XPeng und Xiaomi im Jahr 2025 Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

Im November hat BMW angekündigt, 7.638 in China hergestellte Fahrzeuge der Modelle i5, iX1 und i3 zurückzurufen, weil es Probleme mit dem Prüfmechanismus für Isolationsfehler gab. Unter bestimmten Betriebsbedingungen könnte das Hochspannungssystem des Fahrzeugs fehlerhaft abschalten, was dazu führen würde, dass die elektrische Antriebseinheit das Drehmoment verliert.

Abb./Rückrufituation von BMW im Jahr 2025 Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

Angesichts dieser dichten Rückrufinformationen hat sich die Einstellung vieler Verbraucher allmählich verändert. Auf verschiedenen Automobilforen und sozialen Medien hat die Diskussion darüber, "ob man ein neues Energiefahrzeug kaufen sollte", wieder an Intensität gewonnen.

"Jedes Mal, wenn ich über einen Rückruf lese, bin ich froh, dass ich noch nicht gekauft habe." Eine Verbraucherin, Frau Lin, die noch auf die richtige Gelegenheit wartet, um ein Auto zu kaufen, gestand ehrlich: "Es ist gut, dass sich die Technologie schnell weiterentwickelt, aber die Sicherheit sollte nicht immer auf die Probe gestellt werden."

Ein anderer Besitzer eines neuen Energiefahrzeugs, Herr Fang, äußerte eine andere Meinung: "Der Rückruf zeigt zumindest, dass der Hersteller aktiv versucht, die Probleme zu lösen. Was wirklich beängstigend ist, sind die Automobilhersteller, die Probleme verheimlichen und nicht melden."

2. Wird das Problem wirklich gelöst, nachdem die Fahrzeuge zurückgerufen wurden?

Tatsächlich ist die Rückrufankündigung nur der Anfang. Die echte Prüfung der Glaubwürdigkeit der Automobilhersteller liegt in den darauffolgenden Lösungen.

"Nachdem ich die Rückrufinformation gelesen hatte, habe ich den Kundenservice in der APP gefragt und erst erfahren, dass mein Auto in den Rückrufbereich fällt." Herr Jin, der Besitzer eines BYD Qin PLUS DM-i, sagte, dass er immer noch der Meinung war, dass die Lösung des Automobilherstellers nur symptomatisch sei und nicht das eigentliche Problem löse, obwohl der Kundenservice ihm gesagt hatte, dass er das Auto auch ohne Upgrade-Warnung in die Werkstatt bringen könnte.

Herr Jins Bedenken sind nicht unbegründet. Gemäß dem von BYD veröffentlichten Rückrufplan wird zunächst ein Batterieprüfprogramm über OTA-Upgrade in das Fahrzeug installiert, um das Problem der Übereinstimmung der Batteriepacks zu lösen. Wenn die Fehlermeldung auf dem Armaturenbrett anzeigt, dass es Probleme mit der Batterie gibt, soll der Benutzer dann die Batteriepack im Werkstatt austauschen lassen. Dieses "erst prüfen, dann behandeln"-Modell erscheint vielen Fahrzeughaltern eher wie eine "reaktive Reaktion".

Abb./Lösung von BYD Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

"Warum muss man warten, bis die Fehlermeldung erscheint, um das Problem zu lösen? Warum kann man nicht die Batterie vorher austauschen?" Ein anderer Fahrzeughalter, Herr Tang, der eine Rückrufankündigung erhalten hatte, beschwerte sich: "Das ist so, als würde man dir sagen, dass es ein Gasleck in deinem Haus gibt, aber man repariert es nicht sofort, sondern installiert dir nur einen Alarm."

Ähnliche Bedenken herrschen allgemein unter den Fahrzeughaltern, deren Fahrzeuge zurückgerufen wurden.

Die Besitzer der Standardversion des Xiaomi SU7 haben ein Software-Upgrade-Programm erhalten. Die Offizielle Seite hat erklärt, dass die Sicherheitsrisiken im Fahrerassistenzsystem über OTA-Remotereparatur behoben werden können.

Abb./Lösung von Xiaomi Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

"Kann ein sicherheitsrelevantes Problem im Fahrerassistenzsystem nur durch ein Software-Upgrade vollständig gelöst werden? Können auch die Hardwarekomponenten Probleme haben? Auf diese Fragen hat die Offizielle Seite keine eindeutigen Antworten gegeben."

"Es ist gut, dass der Automobilhersteller das Problem erkannt und die Fahrzeuge zurückgerufen hat. Aber ich verstehe nicht so recht, warum das Rückrufprogramm ein OTA-Remotereparatur ist. Sollte man das einen Rückruf oder ein Upgrade nennen?" Viele Verbraucher haben auf sozialen Medien offen gesagt.

Es ist bemerkenswert, dass nicht nur die Fahrzeughalter, die in der Rückrufliste erscheinen, von Fahrzeugqualitätsproblemen betroffen sind.

Auf verschiedenen Automobilbeschwerdeplattformen leiden viele Besitzer von neuen Energiefahrzeugen, deren Fahrzeuge nicht in den Rückrufbatch gehören, an Problemen wie fehlerhafter Reichweitenangabe, Bremsausfall und langsamer Bordcomputer.

Herr Zhao aus Peking hat im Dezember 2023 ein BYD Han EV gekauft. Die von der Offizielle Seite propagierte CLTC-Reichweite beträgt 605 Kilometer. "Unter den besten Umständen habe ich nur 350 Kilometer gefahren. Im Winter beträgt die tatsächliche Reichweite nach vollem Aufladen sogar nur etwa 230 Kilometer."

Abb./Ein BYD Han EV-Fahrzeughalter diskutiert das Winterreichweitenproblem mit anderen Fahrern Quelle/Ausschnitt aus der Internetseite "Neue Energiewahrnehmung"

Herr Zhao hat das Problem der stark fehlerhaften Reichweitenangabe mehrmals an den Kundenservice und das Servicezentrum gemeldet, aber er hat immer nur die standardisierte Antwort erhalten: Die Reichweite wird von vielen Faktoren wie Fahrweise, Temperatur, Klimaanlage und Straßenverhältnissen beeinflusst. Ihr Fahrzeug ist nach Prüfung fehlerfrei und befindet sich im normalen Bereich.

"Sie schieben immer die Verantwortung auf die individuellen Nutzungsmuster. Aber andere Marken können problemlos über 70 % der CLTC-Reichweite erreichen. Wenn es Probleme mit dem Fahrzeug gibt, testen sie nicht sofort die Batterie, sondern schieben die Verantwortung ab. Das ist wirklich enttäuschend."

Frau Li hat es auch nicht besser. Sie fährt ein Leapmotor C10. Seit der Abholung des Fahrzeugs vor sechs Monaten ist das Zentraldisplay dreimal schwarz geworden. "Der Kundenservice hat mir gesagt, dass es möglicherweise ein Problem mit dem Bordcomputermodul gibt. Schließlich hat er mir 10.000 Leapmotor-APP-Punkte ausgezahlt. Aber ich brauche, dass das Problem endgültig gelöst wird. Beim nächsten Auto werde ich auf Leapmotor verzichten."

3. Lassen Sie die Qualitätsprobleme nicht zu einem Einmalkauf für