Asia Genesis Capital führt die 8-Millionen-Euro-Finanzierung von Pionix an und setzt auf Open-Source-Software, um das Problem der Lade-Standardisierung zu lösen.
Während das globale Elektromobilitäts-Ladeinfrastrukturnetz immer noch in der Sumpf der Standardsplitterung steckt, ein Problem, das als größte Hürde für die digitale Energiewende gilt, sieht Ascend Capital Partners in diesem Bereich ein noch unerschlossenes "technologisches Neuland".
Als Hauptinvestor hat Ascend Capital Partners zusammen mit mehreren Institutionen 8 Millionen Euro in die deutsche Open-Source-Ladeplattform Pionix investiert. Diese Investition setzt unsere seit 23 Jahren praktizierte Unternehmensstrategie "in das Labor gehen, um Antworten zu finden" fort. Solange die Hardwarestandards noch nicht einheitlich sind, setzen wir frühzeitig auf das globale Potenzial des Open-Source-Softwarestapels EVerest, um die Interoperabilität durch Software zu definieren und das Problem der fragmentierten Ökosysteme zu lösen.
Im nächsten Schritt wird Ascend, gestützt auf unser tiefgreifendes Netzwerk in der europäischen Forschung und der globalen Energiewirtschaft, vermitteln, dass EVerest sich schnell zu einer "allgemeinen Sprache" über Regionen und Hersteller hinweg entwickelt und fördern, dass die Open-Source-Standards und der globale Markt durch das "China-Europa-Technologietransfermodell" eng integriert werden. Dies ist nicht nur eine strategische Positionierung von Ascend an einem entscheidenden Punkt der digitalen Energiewende, sondern zeigt auch unseren anhaltenden Glauben: Wir pflanzen im Keimstadium der Technologie, kämpfen im Standardsbildungsprozess und maximieren den Wert im Globalisierungsprozess.
"Genau wie Android das Ökosystem der Smartphones einheitlichte, baut Pionix eine offene Plattform für das Elektromobilitäts-Laden auf."
Mit der beschleunigten Verbreitung von Elektromobilen (EV) weltweit stößt die Ladeinfrastruktur aufgrund der Systemfragmentierung immer wieder auf Probleme. Die Software zwischen Ladestationen verschiedener Marken ist nicht kompatibel, und die Kommunikation funktioniert schlecht, was zu einer Ladefehlerrate von 10 % bis 25 % führt und sich stark auf die Benutzererfahrung und die Skalierung der Branche auswirkt.
Kürzlich hat das deutsche Start-up Pionix eine Nachfolgesaatfinanzierung von über 8 Millionen Euro abgeschlossen. Die Investition wird von Ascend Capital Partners geleitet, und es folgen Start-up BW Seed Fonds (verwaltet von MBG Baden-Württemberg), Pale Blue Dot, Vireo Ventures, Axeleo Ventures und andere. Die Finanzierung wird eingesetzt, um die globale Implementierung der Open-Source-Ladeplattform zu beschleunigen und die Schaffung eines zuverlässigen, interoperablen und nachhaltigen EV-Ladeökosystems voranzutreiben.
🔌 Lösung durch Open-Source: EVerest als Schlüssel zur Ladeinfrastruktur
Pionix wurde 2021 von Dr. Marco Möller, einem Physiker und Open-Source-Befürworter, gegründet. Das Unternehmen hat ein klares Ziel: Das Laden von Elektromobilen soll so einfach und zuverlässig wie das Laden von Mobiltelefonen sein.
Die Kerntechnologie basiert auf EVerest, einem ganzheitlichen Open-Source-Softwareframework, das von der Energieabteilung der Linux Foundation (LF Energy) verwaltet wird. EVerest deckt den gesamten Softwarestapel von Ladestationen von der untersten Kommunikationsebene bis zur obersten Verwaltungsebene ab und bietet Herstellern von Hardware, Betreibern und Fuhrparkmanagern eine einheitliche Entwicklungsbasis.
"Derzeit fehlt es der Branche an einem allgemeinen Softwarestapel. Die proprietären Systeme der einzelnen Unternehmen sind nicht kompatibel, was zu hohen Wartungskosten und einer hohen Ausfallrate führt." – Marco Möller, Gründer und CEO von Pionix
Durch die Open-Source-Zusammenarbeit verringert EVerest nicht nur das Risiko der Herstellerbindung, sondern verkürzt auch die Integrationszeit und senkt die Entwicklungskosten erheblich. Bereits über 70 Institutionen und 600 Entwickler sind an der gemeinsamen Entwicklung beteiligt, was EVerest zu einem der einflussreichsten Open-Source-Projekte im Bereich der sauberen Technologien macht.
🧩 Produktimplementierung: Hardware-Software-Integration für Branchenpartner
Auf der Grundlage von EVerest hat Pionix zwei unternehmensorientierte Produkte entwickelt:
Pionix Cloud
: Eine Cloud-basierte Wartungsplattform für Hersteller, die Remote-Diagnose, sichere OTA-Updates und die Überwachung der Gerätegesundheit unterstützt und die Effizienz der Verwaltung des gesamten Lebenszyklus von Ladestationen verbessert;
ChargeBridge Hardware-Modul
: Ein vorkertifiziertes, Plug-and-Play-Hardwarekomponenten, das den Integrationsprozess von Ladegeräten vereinfacht und die Markteinführung von Produkten beschleunigt.
🌍 Branchenbedeutung: Nicht nur Technologie, sondern auch Ökosystemstandards
Angesichts der hohen Fragmentierung des aktuellen EV-Lademarktes wird das offene Plattformmodell von Pionix als der Schlüssel zur Lösung des Problems angesehen. Wie Joel Larsson, Partner von Pale Blue Dot, der Investoren von Pionix, sagt:
"Pionix definiert die 'Android' des EV-Ladebereichs – eine offene, einheitliche und erweiterbare Infrastrukturschicht."
In Zukunft wird Pionix sein Ingenieur- und Integrationsteam erweitern und seine Investitionen in die EVerest-Community erhöhen, um mehr Hersteller weltweit zur Teilnahme am Open-Source-Ökosystem zu motivieren und den Prozess der Elektromobilität in der Verkehrswirtschaft zu beschleunigen.
🔗 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des Berichts von TechFundingNews "Pionix raises €8M to unify open - source EV charging". Quelle: @TFNBreakingNews https://techfundingnews.com/pionix-raises-8m-open-source-ev-charging/
Dieser Artikel stammt aus dem WeChat-Account "Ascend Capital Partners" und wurde von 36Kr mit Genehmigung veröffentlicht.